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ⓘ Franz Ludwig von Holnstein war ein bayerischer Graf, General und natürlicher Sohn von Kurfürst bzw. Kaiser Karl Albrecht von Bayern. ..



Franz Ludwig von Holnstein
                                     

ⓘ Franz Ludwig von Holnstein

Franz Ludwig von Holnstein war ein bayerischer Graf, General und natürlicher Sohn von Kurfürst bzw. Kaiser Karl Albrecht von Bayern.

                                     

1. Herkunft

Er war der uneheliche Sohn aus einer Liebesbeziehung zwischen Kurprinz Karl Albrecht von Bayern und der Hofdame Maria Caroline Charlotte Freiin von Ingenheim und hatte aus der gleichen Liaison noch die 1720 geborene Schwester Maria Josepha comtesse de Hochenfels de Bavière, die 1736 den Feldherrn und Halbbruder ihres Vaters, Emmanuel-François-Joseph Comte de Bavière 1695–1747, heiratete.

Die Mutter ehelichte 1723, drei Tage vor ihrer Niederkunft, im Einvernehmen mit Karl Albrecht, den kurfürstlichen Kammerherrn, und späteren Oberstküchenmeister bzw. Feldmarschallleutnant Graf Hieronymus von Spreti. Mit ihm hatte sie in 26 Ehejahren 14 Kinder.

                                     

2. Leben

Am 4. Oktober 1728 wurde Franz Ludwig unter dem Geschlechtsnamen Graf von Holnstein aus Bayern von seinem Vater legitimiert. Er war der erste dieses Adelsgeschlechtes, zählte mit seinen Nachkommen nicht zum Haus Wittelsbach, erhielt aber dessen Wappen, lediglich versehen mit einem sogenannten Bastardbalken.

Graf Franz Ludwig von Holnstein wurde im Kloster Ettal erzogen und schlug dann die militärische Laufbahn ein. Im Österreichischen Erbfolgekrieg fungierte er zunächst als Befehlshaber eines Regimentes, ab Oktober 1742 als Generaladjutant des Feldmarschalls Friedrich Heinrich von Seckendorff, 1753 übernahm er als Generalwachtmeister das Kommando über zwei bayerische Regimenter, die seinen Namen erhielten. Am Siebenjährigen Krieg nahm Graf Holnstein von 1758 bis 1760 als Oberkommandierender des bayerischen Reichskontingents teil, erst im Rang eines Generalmajors, dann als Generalleutnant. 1760 quittierte er den militärischen Dienst.

Am 5. Mai 1760 ernannte man Franz Ludwig von Holnstein zum kurfürstlichen Statthalter Regierungschef der Oberpfalz. Seine Residenz nahm er im Amberger Schloss, das er auch umgestalten ließ. Von seinem Vater hatte er früher bereits das repräsentative Palais Holnstein in München erhalten, das heutige Erzbischöfliche Palais. 1768 erfolgte die Erhebung zum Reichsgrafen und zum Feldmarschallleutnant der Reichsarmee. In Holnstein, wo er sich jedoch trotz des von ihm getragenen Namens eher selten aufhielt, ließ er ein neues Schloss errichten, das heute noch verändert erhalten ist.

Nach seinem 1780 erfolgten Tod wurde er in der Theatinerkirche München beigesetzt.

                                     

3. Familie

1757 verheiratete sich Franz Ludwig von Holnstein mit seiner Cousine Anna Maria von Löwenfeld. Sie war eine illegitime Tochter des Kölner Kurfürsten Clemens August I. von Bayern und der Bonner Harfenistin Mechthild Brion.

Gemeinsam hatten sie 12 Kinder; dies waren:

  • Anna Franziska Xaveria Gräfin von Holnstein aus Bayern 1772–1809
  • Joseph Georg Anton Graf von Holnstein aus Bayern 1770–1809
  • Maria Amalia Carolina Augusta Franziska de Paula, Gräfin von Holnstein aus Bayern 1775–1864, verheiratet mit Christian Adam Freiherr Lochner von Hüttenbach
  • Joseph Graf von Holnstein aus Bayern * 14. Januar 1766
  • Sigismund Joseph Marquard Anton von Padua Franz von Paula Graf von Holnstein aus Bayern 1768–1804
  • Ludwig Graf von Holnstein aus Bayern * 30. März 1767
  • Clemens August Franz de Paula Aloys Anton de Padua Andreas Avelin Martin Graf von Holnstein aus Bayern 1763–1814
  • Josepha Maria Magdalena Walburga Antonia Amalia Apollonia Agatha Gräfin von Holnstein aus Bayern 1765–1826, verheiratet mit Ludwig Freiherr Egkher von Kapfing-Lichtenegg
  • Maximilian Joseph Graf von Holnstein aus Bayern 1760–1838
  • Friedrich August Graf von Holnstein aus Bayern 1762–1826
  • Franz Xaver Maximilian Anton de Padua Aloys Guido Graf von Holnstein aus Bayern 1773–1834
  • Maria Anna Elisabeth Gräfin von Holnstein aus Bayern 1759–1798, verheiratet mit Anton Aloys Bonaventura Freiherr Horneck von Hornberg


                                     
  • Grafen von Holnstein aus Bayern sind ein bayerisches Adelsgeschlecht. Ahnherr der noch heute bestehenden Familie ist Graf Franz Ludwig von Holnstein 1723 1780
  • Staatsmann Caroline von Holnstein geb. von Spiering 1815 1859 Franz Ludwig von Holnstein 1723 1780 bayerischer Graf und General Burg Holnstein abgegangene
  • François de Cuvilliés im Auftrag von Kurfürst Karl Albrecht für dessen natürlichen Sohn Franz Ludwig Graf von Holnstein erbaut. Es gilt heute als das bedeutendste
  • dessen Ehefrau Caroline, geb. Freiin von Spiering 1815 1859 Er war der Urenkel des Grafen Franz Ludwig von Holnstein 1723 1780 dem unehelichen Sohn
  • abgerufen am 11. Dezember 2013: Ein Enkel Franz Ludwigs der königliche Kämmerer Karl Theodor von Holnstein 1797 1857 heiratete am 9. November 1831
  • Comte de Bavière 1695 1747 und Franz Ludwig von Holnstein 1723 1780 Begründer des Adelshauses der Grafen von Holnstein aus Bayern. Beide wurden Spretis
  • den Statthalter Franz Ludwig Graf von Holnstein und Alexander Bernhard Freiherr von Trogler. Nachfolger des Franz Ludwig von Holnstein wurde sein Sohn
  • Sohn Franz Ludwig von Holnstein 1723 1780 Ahnherr des gleichnamigen Adelsgeschlechtes. Für ihn errichtete der Kurprinz das spätere Palais Holnstein heute
  • Grafen Holnstein zu besprechen, welcher von den Absichten und Auffassungen des Königs am besten unterrichtet ist. Holnsteins Einfluss auf Ludwig muss in
                                     
  • Caroline Charlotte Freiin von Ingenheim 1704 1749 Mätresse Karl Albrechts von Bayern gemeinsamer Sohn Graf Franz Ludwig von Holnstein heiratete 1723 den
  • Hölnstein Burkhard von württembergischer Adliger Holnstein Caroline von 1815 1859 Inbegriff der schönen Münchnerin Holnstein Franz Ludwig von 1723 1780
  • 1784 in Amberg Graf Maximilian Joseph von Holnstein 1760 1838 Statthalter der Oberpfalz, dessen Vater Franz Ludwig aus einer auSerehelichen Verbindung
  • ihm zwei Kinder hatte, darunter den zum Grafen erhobenen Sohn Franz Ludwig von Holnstein 1723 1780 hatte, Ahnherr des gleichnamigen Adelsgeschlechtes
  • Kinder hatte. Eines davon war Franz Ludwig von Holnstein 1723 1780 Begründer des Adelshauses der Grafen von Holnstein aus Bayern, welcher Spretis Stiefsohn
  • Galgenstätte. Seubersdorf war ein Teil der Herrschaft Holnstein die Franz Ludwig von Holnstein dem unehelichen Sohn des bayerischen Kurfürsten Karl
  • Amberg Maximilian Joseph Graf von Holnstein 1760 1838 Statthalter der Oberpfalz, dessen Vater Franz Ludwig Graf von Holnstein 1723 1780 aus einer auSerehelichen
  • Auftrag von Kurfürst Karl Albrecht für dessen Sohn Franz Ludwig das Palais Holnstein Hier befindet sich seit 1821 der Dienstsitz des Erzbischofs von München
  • Hermann Ludwig Friedrich Franz Dürck 11. Februar 1869 in München 9. Januar 1941 ebenda international auch Duerck war ein deutscher Pathologe und
                                     
  • Freiherren von Fronberg. Gräfin Holnsteins Porträt gehört zu den bekanntesten der 36 Porträtmalereien in der Schönheitengalerie von König Ludwig I. im Schloss
  • Ludwig Karl Graf von Holnstein aus Bayern Maximilian Karl Graf von Holnstein aus Bayern Petrus Ritter von Hötzl K Bernhard Ritter von Küffner
  • dem Reinhard Redwitzer von Grub und seinen Brüdern Erhart und Vollant die durch das Ableben des Truchsessen Konrad von Holnstein heimgefallenen Lehen
  • Joseph Max Graf von Montgelas Ludwig Graf von Holnstein aus Bayern Theodor Freiherr von Cramer - Klett Durchlaucht Karl Philipp Fürst von Wrede Eduard Freiherr
  • Caroline von Holnstein aus Bayern, geb. Gräfin von Etzdorf 1797 1859 an König Ludwig I. von Bayern vom 15. Juni 1840 Martin Irl, Holnstein - Archiv
  • Friedrich Krafft von Crailsheim und der bei Ludwig in Ungnade gefallene ehemalige Oberststallmeister des Königs Maximilian Karl Theodor von Holnstein der eine
  • Eichthal I Palais Lerchenfeld, Palais Minucci, Palais Kuen - Belassy, Palais Holnstein Palais Königsfeld, Erzbischöfliches Palais Palais Morawitzky, Palais
  • Weipertshausen und das Schloss Schwarzenfeld des Grafen Max von Holnstein in Schwarzenfeld. Die Grabstätte von Julius Hofmann befindet sich auf dem Alten Südlichen
  • Caroline von Ingenheim stammte sein 1723 geborener Sohn Franz Ludwig dem er den Adelstitel eines Grafen von Holnstein verlieh und das Palais Holnstein in München
  • und von zerstörten Gebäuden in Münster Elsass Oskar Raoul und Victor Gluth, Emanuel Graf von Holnstein Hauptmann Freiherr von Lassberg, Walter von Lossow


                                     
  • States Holocaust Memorial Museum, Washington, D.C. Am Hofe Ludwigs II. Max Graf von Holnstein aus Bayern Memento des Originals vom 25. Oktober 2009 im
  • Otto Marina Krauser Ludovica und Pablo Bottinelli Erfinder Graf Holnstein gehören zur Cast. Wie bereits in der Uraufführung 2005 und in Kempten

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