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ⓘ Lothar Irle war Sohn von Albert und Anna Emilie Irle, geb. Schneider. 1925 schloss er das Lehrerseminar in Hilchenbach ab und studierte von 1925 bis 1927 an der ..



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ⓘ Lothar Irle

Lothar Irle war Sohn von Albert und Anna Emilie Irle, geb. Schneider. 1925 schloss er das Lehrerseminar in Hilchenbach ab und studierte von 1925 bis 1927 an der Universität Marburg und von 1927 bis 1931 an der Universität Frankfurt am Main nordische und deutsche Philologie, Geschichte und Volkskunde.

Spätestens während des Besuchs des Lehrerseminars wurde er politisch aktiv und organisierte sich am rechten Rand des politischen Spektrums. Bereits 1923 schloss er sich der Brigade Ehrhardt an, bevor er im Jahr darauf dem Völkisch-Sozialen Block VSFB, einer Ersatzorganisation der zu diesem Zeitpunkt verbotenen NSDAP, beitrat, deren Mitglied er 1931 wurde. Irle verstärkte seine Aktivitäten für den Nationalsozialismus nach 1933 erheblich. In der NSDAP hatte er freilich bereits zuvor die Funktion eines Ortsgruppenleiters gehabt. Er war Mitglied der SA und wurde 1937 zum Oberscharführer befördert.

Irle war unter anderem Gauschulungsredner der NSDAP und Mitglied der Reichslesebuchkommissionen Hessen und Industriegebiet = Ruhrgebiet. Nach seiner Promotion im Jahre 1934 verließ er den Schuldienst und war als Dozent für Volkskunde an der Hochschule für Lehrerbildung Dortmund tätig. "Diesen steilen Aufstieg verdankte er dem Umstand, dass er sich als ‚Vorkämpfer für den Nationalsozialismus Siegener Zeitung hervorgetan hatte". Ab 1938 war er im Gau Westfalen-Süd Gauführer des Nationalsozialistischen Deutschen Dozentenbunds. Irle war bekennender Antisemit.

Aufgrund seiner erheblichen NS-Belastung wurde er im Zuge der Entnazifizierung aus dem Schuldienst entlassen und nicht wieder eingestellt. Seither war er als Versicherungsvertreter tätig. Irle schrieb rund 40 Veröffentlichungen über das Siegerland. Seine Schriften repräsentieren die Kontinuität ethnisch-biologistischer und völkischer Auffassungen in der Heimatliteratur und Volkskunde über 1945 hinaus. In diesem Milieu stand er keineswegs allein. Die postnationalsozialistische regionale Heimatgeschichte und -kultur blieb geprägt von vormaligen Nationalsozialisten. Irle war langjähriger Bezirks- und seit 1969 Ehrenvorsitzender des Sauerländischen Gebirgsvereins, Bezirk Siegerland sowie Mitglied im Vorstand des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins. Das von diesem herausgegebene, von Irle verfasste Siegerländer Persönlichkeiten- und Geschlechter-Lexikon steht beispielhaft für die von Irle vertretene erinnerungkulturelle Sicht. Es nennt Angehörige der vom NS-Regime exkludierten und verfolgten Gruppen, also etwa Angehörige der jüdischen Minderheit, Sinti-Nachfahren, Kommunisten oder Sozialdemokraten von vereinzelten Ausnahmen abgesehen nicht, wohl aber in großer Zahl und ausnahmslos positiv konnotiert Protagonisten des NS-Systems mit und ohne Siegerländer Herkunft. Der Herausgeber der Schrift sieht in ihr einen "Extrakt, aus dem blutsmäßige, verwandtschaftliche Gegebenheiten und Zusammenhänge ergründet … werden können."

Irles NS-Vita und die völkische Kontinuität in seinen fachlichen Beiträgen wurden zu seinen Lebzeiten und weit darüber hinaus in der regionalen Öffentlichkeit nie dargestellt und diskutiert.

                                     

1.1. Schriften Bis 1945

  • Siegerland. Ausgewählt, begangen und beschrieben. Stuttgart: Fink 1974
  • Familienkunde
  • Das Siegerland und Westfalen. Hgg. vom Landkreis Siegen. Hilchenbach: Weyandt 1967
  • Wechselseitige Beziehungen zwischen dem Siegerland und den Gebieten östlich der Elbe. Eine familienkundliche Studie. Siegen: J G Herder-Bibliothek Siegerland 1977
  • Bilder aus der ersten Nazi-Zeit in Hilchenbach ; in: Siegerländer National-Zeitung, 7. Juni 1933 ff.
  • Das Siegerland in der volkskundlichen Literatur. Bibliographie. Marburg/Lahn: Volkskunde-Forum 1968
  • Die Bedeutung der Heimat- und Ahnenkunde für die völkische Arbeit ; in: Das Volk, 29. April 1925
  • Tod und Begräbnis im Siegerland. Siegen: Siegerländer Heimatverein 1966
  • Rundwanderungen Siegerland. Begangen und beschrieben. Stuttgart: Fink 1971
  • Volkskundliche Fragen der Gegenwart ; Dortmund/Breslau o. J.
  • Aegidius Obenstruth. Der reichste Siegerländer um 1600. Siegen: Siegerländer Heimatverein 1974
  • Siegerländer Ortsverzeichnis. Siegen: Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein e.V. 1998
  • Heilige in Verehrung und Volkstum des Siegerlandes. Siegen: Siegerländer Heimatverein 1969
  • Familienkunde für das Siegerländer Jungvolk ; Bochum 1934 1946 in der SBZ als ns-belastet auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.
  • Siegerländer Persönlichkeiten- und Geschlechter-Lexikon. Hg. aus Anlaß der 750-Jahr-Feier der Stadt Siegen 1974. Siegen: Siegerländer Heimatverein 1974
  • Hirschapotheke zu Siegen. 1691–1966. Dokumentation zum 275jährigen Bestehen. Siegen: Hirsch-Apotheke 1966
  • Die Vornamengebung im Siegerland ; Siegen: Vorländer 1932
                                     
  • Irle steht für: Irle - Brauerei in Kaan - Marienborn Walzen Irle deutscher Walzenhersteller Irle ist der Familienname folgender Personen: Albrecht Irle
  • Erich - Moning - StraSe Der in der Region prominente Heimathistoriker Lothar Irle bewertete ihn als einen der besten Finanzexperten in Nordrhein - Westfalen
  • als unbelastet in die Kategorie V. Nach Angaben des Heimatforschers Lothar Irle war der nun Parteilose von 1947 bis 1963 Kreisdirektor des Landkreises
  • 1967 den getreuen Ekkehard des Siegerländer Kulturlebens überhaupt Lothar Irle nahm ihn 1974 in sein Siegerländer Persönlichkeiten - und Geschlechter - Lexikon
  • 1637 in Herborn an der Pest gestorben. Diese Angaben stützen sich auf: Lothar Irle Siegerländer Persönlichkeiten - . Lexikon Horst Schmid - Schickhardt:
  • rückwärtsgewandte Vertreter des Heimatmilieus, für die exemplarisch jemand wie Lothar Irle stehe. Widerlegt wurde diese Feststellung bislang nicht. Die Zeitung
  • 26. Mai 1898 in Siegen geboren. Liste der Baudenkmäler in Kreuztal Lothar Irle Ferndorf ein Siegerländer Dorfbuch. 1967. Ferndorfer Dorfchronik.
  • Bundesland Nordrhein - Westfalen. Siegerländer Ortsverzeichnis von Dr. Lothar Irle Memento vom 13. März 2013 im Internet Archive Ahnentafel, Buch 31 Siegerländer
  • die dortige Ausfahrt der HüttentalstraSe die Bezeichnung Sieghütte Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
                                     
  • Ortstheile fortan einheitlich den Namen Weidenau führen sollten. Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
  • Vetter Wolfgang Rothmaler die Geschäftsführung der Siegener Zeitung. Lothar Irle Siegerländer Persönlichkeiten - und Geschlechter - Lexikon, Siegen 1974
  • Haardt die Gruben Nordstern, Haardt und Junge Haardt. Haardter Friedhof Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
  • Ortstheile fortan einheitlich den Namen Weidenau führen sollten. Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
  • der Familie Wuppermann, Bd. II, Leverkusen - Schlebusch 1965, S. 123 ff. Lothar Irle Siegerländer Geschlechterbuch 2 DGB 139 Limburg Lahn 1965, S. 360
  • bedeutenden Grube Neue Haardt. Rudolf Weber 1856 1932 Unternehmer Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
  • Siegerland Ein Bildband aus den Landschaften der oberen Sieg mit einer Einleitung von Dr. Lothar Irle S. 24. Sauerland Verlag Iserlohn, 3. Auflage 1975
  • Eisenzecher Zug Reinhold - Forster - Erbstollen, Verlag Gudrun Koch, Siegen 1986. Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
  • Oberkreisdirektoren in Nordrhein - Westfalen 1945 1991., Düsseldorf 1992, Seite 497 Lothar Irle Siegerländer Persönlichkeiten - und Geschlechterlexikon, Siegen 1974
  • familysearch.org Hochzeitsnachweis der zweiten Ehe auf familysearch.org Lothar Irle Siegerländer Persönlichkeiten - und Geschlechter - Lexikon. Hrsg. Siegerländer


                                     
  • Ortstheile fortan einheitlich den Namen Weidenau führen sollten. Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
  • Finger war langjähriges Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft. Lothar Irle Siegerländer Persönlichkeiten - und Geschlechter - Lexikon. Siegen 1974
  • von Eduard Schneider - Davids im Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren Lothar Irle Siegerländer Persönlichkeiten - und Geschlechter - Lexikon, Siegen 1974
  • ehemalige Setzer Grundschule befinden sich am südlichen Ende von Obersetzen. Lothar Irle 1905 1974 Heimatforscher und Schriftsteller Karte Fürstentum Nassau - Siegen:
  • Schmidt wurde bekannt als Dialektdichter. Der Siegerländer Schriftsteller Lothar Irle beschrieb ihn als feinsinniger Lyriker und Erzähler in Siegerländer
  • ehemaligen Gemeinde Buschgotthardshütten war die Siedlung Charlottental. Lothar Irle Siegerländer Ortsverzeichnis, 1973 Memento vom 13. März 2013 im Internet
  • Februar: Paul Nizan, französischer Schriftsteller 1940 16. Mai: Lothar Irle deutscher Schriftsteller 1974 20. Mai: Gerrit Achterberg, niederländischer
  • Verwaltungsgeschichte 1815 1945, Bd. 8: Westfalen, Marburg 1980, S. 303 Lothar Irle Siegerländer Persönlichkeiten - und Geschlechterlexikon, Siegen 1974
  • Hartmut Irle Tore, Punkte, Spieler. Die komplette HSV - Statistik. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2008, ISBN 978 - 3 - 89533 - 586 - 0. Lothar Kröpelin in
  • Wortführer der regionalen Geschichtskultur der 1930er - bis 1980er - Jahre, Lothar Irle 1974 als nach Friedrich Flick die profilierteste Unternehmerpersönlichkeit
                                     
  • 1975, ISBN 3 - 555 - 30092 - X, S. 226. Siegerländer Ortsverzeichnis von Dr. Lothar Irle Memento vom 13. März 2013 im Internet Archive Einwohner der Siegerländer

Wörterbuch

Übersetzung
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