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Wolfgang Ernst II. zu Isenburg und Büdingen
                                     

ⓘ Wolfgang Ernst II. zu Isenburg und Büdingen

Wolfgang Ernst II. kam als Sohn des Erbprinzen zu Isenburg und Büdingen Wilhelm Emich Christoph zu Isenburg und Büdingen * 5. Oktober 1708; † 31. Januar 1741 und seiner Frau Amalie Belgika, Tochter des Grafen Carl August zu Ysenburg und Büdingen in Marienborn * 29. Februar 1716; † 2. Januar 1799 zur Welt.

Er heiratete am 20. September 1760 auf der Schaumburg an der Lahn Grafschaft Holzappel Sophie Charlotte, * 3. April 1743; † 5. Dezember 1781, Tochter des Fürsten Viktor I. Amadeus Adolf Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym.

Folgende Kinder gingen aus dieser Ehe hervor:

  • Carl I. Friedrich Ludwig Moritz, Fürst zu Isenburg und Büdingen, ab 1806 souverainer Fürst zu Isenburg * 29. Juni 1766; † 21. März 1820
  • Eleonore Friederike * 30. Januar 1771; † 24. Juni 1772
  • Ernestine Sophie Amalie * 25. September 1761; † 22. April 1763
  • Viktor Wilhelm Karl Friedrich * 11. März 1769; † 21. März 1770
  • Viktor Amadeus * 10. September 1776; † 25. September 1840
  • Wolfgang Ernst * 7. August 1774; † 7. März 1837
  • Sophie Friederike Luise Auguste * 27. Januar 1765; † 26. April 1767
  • Wolfgang Ernst * 21. September 1762; † 5. Dezember 1762

Wolfgang Ernst II. heiratete als Witwer am 20. August 1783 ein zweites Mal: Ernestine Esperance Victoria, Tochter des Grafen Reuss-Greiz * 20. Januar 1756; † 2. Dezember 1819; aus dieser Ehe gingen keine Kinder hervor.

                                     

1.1. Wirken Merkantilistische Wirtschaftsförderung

Wolfgang Ernsts zweite Residenz Offenbach am Main lag damals eine Tagesreise von seiner ersten Birstein im Vogelsberg entfernt. Den Fürsten zog es oft nach Offenbach, in seine zweite Residenz, in die schon seit längerem die oberen Regierungsbehörden und Verwaltungsgremien umgesiedelt waren. Sein Territorium war dreigeteilt, das Oberland um Wenings und Birstein, das Unterland um Langenselbold und das Oberamt Offenbach die Residenz Offenbach und die Stadt Dreieich und ein Teil der angrenzenden Waldungen. Der Ort mit dem größten Gewerbefleiß war Offenbach.

1699 hatte sein Vorgänger französische Réfugiés Flüchtlinge aufgenommen, die eine Kolonie gründeten: Neu-Isenburg, in Offenbach kamen Hugenotten unter französisch-reformierte Gemeinde. Im Oberland dagegen kam es nach dem Siebenjährigen Krieg 1763 zur Auswanderung nach Nordamerika, ins südosteuropäische Banat Donauschwaben und zu einer Auswanderungswelle nach Russland 1766. In Offenbach förderten die Pivilegia und Freiheiten vor diejenigen, welche zu Offenbach neu anbauen vom 5. Mai 1766 die Stadterweiterung nach Westen vor dem Frankfurter Tor, dort entstand auch der neue Marktplatz die gelenkte Bebauung wurde 1779 mit einem Erläuterten Bau-Reglement fortgesetzt. Wolfgang Ernst nutzte jede Gelegenheit die Staatseinnahmen zu erhöhen, was er durch die Stärkung der Wirtschaftskraft Offenbachs zu erreichen suchte, insbesondere durch die Ansiedlung von Luxuswarenherstellern. Um 1770 begann eine neue Blütezeit, die rund 20 Jahre lang anhielt "die große Zeit der Offenbacher Manufakturen" so K. P. Decker: Seidenfabrikation, Plüschweberei, Hutmacherei, Wachstuchherstellung, Schnupf- und Rauchtabakherstellung, Tabaksdosen, Bijouterie, Gold- und Silberwaren, Portefeuillemanufakturen, 1773 erschien die erste Zeitung, Brillenmacher, Siegellackhersteller). Der Anteil der jüdischen Bevölkerung wuchs kontinuierlich. Wolfgang Ernst förderte die Kultur ; 1791 wurde ein "Fürstlich Isenburgisches Schauspielhaus" eingerichtet.

                                     

1.2. Wirken Schuldenverwaltung und Schuldenvermeidung

Als regierender Fürst kümmerte er sich von Anfang an um die Regulierung der Finanzen seines Territoriums und richtete zur Vermeidung eines Staatsbankrotts eine eigene Debitkommission ein, die von Offenbach aus verwaltet wurde.

                                     

1.3. Wirken Lebensstil

In Offenbach wurde auch der Nachfolger des Fürsten, sein Sohn Carl, geboren. Das Isenburger Schloss wurde nicht mehr von der fürstlichen Familie bewohnt, diese lebte vielmehr in einem Haus an der neuen Frankfurter Straße – später in einem Eckhaus am Marktplatz Aliceplatz – wie Bürger unter Bürgern. Er pflegte den Umgang mit Dichtern: Johann Caspar Lavater, der ihm zu einem dreiwöchigen Erholungsurlaub riet, den er dann auch antrat und Lavater in der Schweiz besuchte 1782, Johann Heinrich Jung-Stilling und eine ganze Reihe Weiterer.

                                     

1.4. Wirken "Religionsfreiheit"

Seiner Liberalität in Wirtschaftsdingen entsprach auch seine Liberalität in Glaubensdingen, Juden und Katholiken durften ihre Religion ausüben, er tolerierte auch "religiöse Schwärmer" und überließ das Isenburger Schloss 1787 eine der einflussreichsten Figuren in der Geschichte des Judentums, die sich vollständig vom Land Israel lossagte: Jakob Joseph Frank. Er war als einer der ersten Juden fest entschlossen, sein Volk in Osteuropa für die Moderne zu öffnen, nachdem es seit mehr als 250 Jahren in mittelalterliche Verhältnisse harrte und sich der modernen Welt draußen verschloss. Nach zwei öffentlichen Disputationen sowie der endgültigen Verbannung Franks und seiner Anhänger aus der jüdischen Gemeinschaft verfolgte Frank im Frankismus das Ziel des Aufbaus eines eigenen, frankistischen Hofstaates in Europa, was ihm nach seiner Konversion zum Katholizismus und seiner Erhebung in den polnischen Kleinadelsstand gegen Ende des Lebens hier als Baron von Offenbach auf kleinem, protestantischen Territorium auch gelang. Das Isenburger Schloss, für drei Millionen Gulden an Frank verkauft, wurde so von 1787 bis 1817 zum Frankistenhof und zum Wallfahrtsort der Frankisten. Doch große Macht und Privilegien blieben für Frank und seine Anhänger auch in Offenbach aus. Sein messianisches Reich und sein prophezeiter Sieg Esaus über Edom war in weite Ferne gerückt.



                                     

1.5. Wirken Politik

Das bekannteste Beispiel seiner Liberalität und Humanität ist die Aufhebung der Leibeigenschaft am 26. März 1794 in Preußen erst 1807, in Bayern 1818, diese mache "schon dem Namen nach manchen anstößigen Eindruck". Auch das Besthaupt eine Art Erbschaftssteuer, nämlich das Recht sich beim Tode eines Leibeigenen das beste Stück Vieh aus dessen Bestand zu holen, wurde ohne Entschädigung abgeschafft.

                                     
  • Wolfgang Ernst zu Isenburg und Büdingen ist der Name folgender Personen: Wolfgang Ernst II zu Isenburg und Büdingen 1735 1803 deutscher Fürst Wolfgang
  • Ysenburg - Büdingen - Marienborn, Ysenburg - Büdingen - Meerholz und Ysenburg - Büdingen - Wächtersbach Graf Wolfgang Ernst zu Isenburg und Büdingen in Birstein
  • Wolfgang Ernst von Isenburg - Büdingen in Birstein, Burggraf von Gelnhausen 1560 1633 Erbteilung in Grafen von Isenburg - Büdingen in Büdingen und
  • Die Grafschaft Ysenburg - Büdingen - Büdingen lag in der südöstlichen Wetterau im Südosten des heutigen Landes Hessen gröStenteils im Gebiet des Wetteraukreises
  • Graf Anton von Isenburg - Büdingen zu Ronneburg auch Anton von Ysenburg - Büdingen zu Ronneburg 2. August 1501 in Büdingen 25. Oktober 1560 in den
  • Brigadegeneral und der erste Fürst zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen Standesherr Als Sohn des Grafen Ernst Casimir II von Ysenburg und Büdingen und der Gräfin
  • Erbteilung der Grafschaft Isenburg - Büdingen zwischen 1511 und 1523 und existierte bis 1601. Residenz war die Burg Ronneburg bei Büdingen die in dieser Zeit
  • Alexander zu Isenburg und Büdingen 14. September 1802 in Birstein 15. Februar 1843 in Heidelberg war ein deutscher Standesherr. Erbprinz Viktor zu Isenburg
  • Isenburg - Offenbach. Danach verblieb es im Besitz der Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Birstein. Fürst Wolfgang Ernst II zu Isenburg und Büdingen war
  • Fürst Karl zu Isenburg und Büdingen in Birstein, auch Fürst Karl II zu Isenburg - Büdingen 29. Juli 1838 in Birstein 4. April 1899 in Schlackenwerth
  • darin wurde dann Fürst Wolfgang Ernst II zu Isenburg und Büdingen in Birstein, der ein Neffe von Christian Augusts erster Gemahlin und Cousin der Gemahlin


                                     
  • zu Isenburg und Büdingen in Birstein und der Grafen des Hauses zu Ysenburg und Büdingen Ysenburg - Büdingen - Büdingen Ysenburg - Büdingen - Meerholz und
  • Kaiser Rudolf II die Grafen zu Büdingen mit dem Jubilatemarkt Im Jahre 1806 wurde die Grafschaft Ysenburg - Büdingen dem Fürstentum Isenburg - Birstein einverleibt
  • General und deutscher Prinz. Seine Eltern waren Fürst Wolfgang Ernst I. von Isenburg und Büdingen und Gräfin Friederike Elisabeth von Leiningen - Dagsburg
  • Reich und ab 12. Juli 1806 souveräner Fürst des Rheinbund - Staates Fürstentum Isenburg Carl war der Sohn von Wolfgang Ernst II Fürst zu Isenburg und Büdingen
  • Staden Isenburg Adelsgeschlecht Ysenburg ist Namensbestandteil folgender Personen: Bruno zu Ysenburg und Büdingen 1837 1906 deutscher Fürst Ernst Carl
  • den Herren und Grafen von Isenburg - Büdingen unterhielten auch die Herren und Grafen von Hanau Beziehungen zu dem Kloster. So bedenkt Ulrich II von Hanau
  • 1767 bis 1770 diente er als Hofmeister und Erzieher des späteren Fürsten Wolfgang Ernst II zu Isenburg und Büdingen Ab 1772 war Johann Georg Vollmöller
  • Ferdinand Fürst zu Ysenburg und Büdingen 14. Juni 1837 auf Schloss Büdingen 26. Januar 1906 ebenda war 3. Fürst zu Ysenburg - Büdingen ab 1861 Er
  • dargestellt. Das Büdinger Schloss ist Wohnsitz von Wolfgang - Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen dem aktuellen Chef des Hauses Ysenburg - Büdingen und seiner Familie
  • April 1743 5. Oktober 1781 20. September 1760 Wolfgang Ernst II zu Isenburg und Büdingen Viktor Amadeus 21. Mai 1744 2. Mai 1790 gefallen
  • Irmgard war eine Tochter des Grafen Philipp II. von Isenburg - Büdingen 23. Mai 1526 5. April 1586 und der Gräfin Irmgard von Solms, die bei ihrer Geburt
                                     
  • Hauptkirche der Stadt Büdingen in Hessen. Die Kirche entstand unter der Regierung Heinrich von Isenburgs 1340 1378 im Jahre 1367 und 1370 als hölzerne Liebfrauenkapelle
  • durch Kaiser Karl VII. zum Reichsfürsten erhobenen Grafen Wolfgang Ernst I. zu Isenburg und Büdingen 1686 1754 aus dessen erster Ehe mit der Gräfin
  • Grafen von Hanau Am 26. Oktober 1563 heiratet Johanna den Grafen Wolfgang von Isenburg - Büdingen - Ronneburg 12. Juni 1533 20. Dezember 1597 Aus dieser
  • Schloss Spylburck bezeichnet. 1601 erhält Graf Wolfgang Ernst Graf Wolfgang Ernst von Isenburg - Büdingen in Birstein, Burggraf von Gelnhausen 1560 1633
  • Reichsadel 1801, war ein deutscher Jurist und Diplomat im Dienst der Fürsten Wolfgang Ernst II und Carl von Isenburg - Birstein. Ab 1794 hatte er in deren Residenz
  • wiederholt, die Kapelle wieder dauerhaft zu reparieren. SchlieSlich förderte Graf Wolfgang Ernst II zu Isenburg - Birstein Regierungszeit 1718 1754 entscheidend
  • Standesherren in Büdingen 1840 und in Wächtersbach 1865 Fürsten von Ysenburg und Büdingen zwischen den Städten Büdingen Wächtersbach und Gelnhausen. Dessen
  • Offenbach 13. August 1581 in Offenbach Graf Ludwig III. von Isenburg - Büdingen 30. Mai 1529 7. Februar 1588 in Offenbach Magdalene von Hohnstein

Wörterbuch

Übersetzung
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