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ⓘ Arthur Hübner, Germanist. Hübner studierte von 1904 bis 1909 Germanistik und Klassische Philologie an den Universitäten Graz und Berlin. 1910 promovierte er in ..



                                     

ⓘ Arthur Hübner (Germanist)

Hübner studierte von 1904 bis 1909 Germanistik und Klassische Philologie an den Universitäten Graz und Berlin. 1910 promovierte er in Berlin bei Gustav Roethe zum Dr. phil., die Habilitation erfolgte 1913 ebenfalls am Germanischen Seminar in Berlin. Anschließend arbeitete Hübner dort als Privatdozent, bis zu seiner Einberufung 1915 zum Ersten Weltkrieg, in dem er mehrfach verletzt und einmal auch verschüttet wurde.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Hübner 1918 außerordentlicher Professor für Germanistik in Berlin, 1924 wurde Ordinarius für Altgermanistik in Münster, wo er auch volkskundliche Vorlesungen hielt. Ab 1927 war Hübner, als Nachfolger Roethes, ordentlicher Professor für Deutsche Philologie an der Universität Berlin, ab 1932 Mitglied der dortigen Preußischen Akademie der Wissenschaften. Im Jahr 1925 wurde Hübner zum ordentlichen Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen gewählt, aus der er 1927 ausschied. Während der Zeit des Nationalsozialismus stellte sich Hübner gegen den von der SS gestützten Herman Wirth und demaskierte die von Wirth wieder für echt erklärte Ura-Linda-Chronik endgültig als Fälschung. Selbst war Hübner jedoch ebenfalls ein starker Befürworter des NS-Systems und seiner ideologisch-politischen Ziele.

                                     

1. Veröffentlichungen

  • Zur Überlieferung des "Ackermanns aus Böhmen". De Gruyter, Berlin 1937.
  • Herman Wirth und die Ura-Linda-Chronik. De Gruyter, Berlin 1934.
  • Arndt und der deutsche Gedanke. H. Beyer & Söhne, Langensalza 1925.
  • Die deutschen Geisslerlieder. Studien zum geistlichen Volksliede des Mittelalters. De Gruyter, Berlin 1931.
  • Grundsätze für die Herausgabe und Anweisungen zur Druckeinrichtung der Deutschen Texte des Mittelalters, Neue Fassung. In: Hans Neumann Hrsg.: Johannes Rothe, Das Lob der Keuschheit. Nach C. A. Schmids Kopie einer verschollenen Handschrift. Berlin 1934, S. V–IX = Deutsche Texte des Mittelalters. Band 38.
  • Die Lieder der Heimat. Hirt, Breslau 1926.
  • Die Mundart der Heimat. Hirt, Breslau 1924.
  • Daniel, eine Deutschordendichtung. Mayer & Müller, Berlin 1911.
  • Goethe und die deutsche Sprache. Beyer, Langensalza 1933.
                                     
  • Arthur Hübner Germanist 1885 1937 deutscher Germanist und Hochschullehrer Arthur Hübner Mediziner, 1887 1887 1961 deutscher Chirurg Arthur Hübner
  • Hochschullehrer Alfred Hübner 1899 1952 deutscher Germanist Alfred Hübner Pilot 1891 ? deutscher Jagdflieger André Hübner - Ochodlo 1963 deutscher
  • Kunstgeschichte und schloss das Studium mit einer Dissertation bei Arthur Hübner zur Überlieferung der Werke Ottos von Passau ab. 1934 wurde er Wissenschaftlicher
  • Klassische Philologie. Insbesondere Gustav Roethe, Wilhelm Schulze und Arthur Hübner prägten ihn während dieser Zeit. Von 1931 bis 1946 arbeitete er Vollzeit
  • März 1957 in Hamburg war ein deutscher Germanist Helmuth Thomas lernte bei Gustav Roethe und Arthur Hübner an der Humboldt - Universität zu Berlin. Bereits
  • 1964 in Münster war ein deutscher Germanist und Volkskundler. Er habilitierte sich bei dem Germanisten Arthur Hübner Zu seinen Forschungsschwerpunkten
  • 1948 österreichischer Germanist Arthur Hübner 1885 1937 deutscher Germanist Oliver Jahraus 1964 deutscher Germanist Kultur - und Medienwissenschaftler
  • Kunstgeschichte in Tübingen, Berlin und Münster. 1927 wurde er bei Arthur Hübner in Berlin mit einer Arbeit über Johannes Rothes spätmittelalterliches
  • 1899 1952 deutscher Germanist und Philologe Hübner Andrea 1957 deutsche Schwimmerin Hübner Anneliese 1946 deutsche Autorin Hübner Annemarie 1908 1996
  • Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft arbeitete er in Berlin zunächst für Arthur Hübner und Julius Petersen, um dann seine Habilitation bei Walther Brecht in
  • Marburger Kunsthistoriker Joseph Anton Huber Dillingen Alfred Hübner Göttinger Germanist später Leipzig Valerius Hüttig Dresdner Ingenieur für Lüftung
                                     
  • Jaensch, Erich Rothacker, Werner Schingnitz und Hermann Schwarz die Germanisten Arthur Hübner Hans Naumann und Edward Schröder als einziger von der Technischen
  • studierte anschlieSend in Berlin Germanistik bei Gustav Roethe und Arthur Hübner 1927 wurde er bei Edward Schröder in Göttingen mit einer Arbeit zur
  • in die Villa Spandovia in Berlin - Charlottenburg PreuSenallee 15 Arthur Hübner 1878 1934 Psychiater, Rechtsmediziner und Hochschullehrer Karl Kirsch
  • 1918 Friedrich Wilhelm Karl Müller 1863 1930 Orientalist Arthur Hübner 1885 1937 Germanist Heinz Schulz - Neudamm 1899 1969 deutscher Grafiker und
  • Zeit Emil Ermatinger, Albert Bachmann, Ernst Howald alle Zürich Arthur Hübner und Nicolai Hartmann beide Berlin 1935 wurde er in Zürich mit der
  • 1943 2011 deutsch - französischer Schauspieler Paul Derks 1944 Germanist und Hochschullehrer Dieter Grasedieck 1945 Politiker SPD MdB Werner
  • 1938 2015 Komponist und Pianist Peter Assion 1941 1994 Volkskundler, Germanist Peter Hauk 1960 Diplom - Forstwirt, Mitglied des Landtags von Baden - Württemberg
  • Erhebung 1848 kam Droysen zur Politik: 1846 nahm er an den sogenannten Germanisten - Tagen teil. 1848 war er Vertreter der Provisorischen Regierung in Kiel
  • durch die Reichswehr nicht freigegeben wurde. Als der reformkritische Arthur Hübner Funktionen übernahm, zog er sich zurück. 1944 regte er gemeinsam mit


                                     
  • Februar: Truman Everts, US - amerikanischer Forscher 1816 21. Februar: Emil Hübner deutscher Altphilologe und Epigraphiker 1834 22. Februar: Charles David
  • Howarth, US - amerikanischer Tonmeister und Filmmusikkomponist 1948: Claudia Hübner deutsche Juristin und Politikerin, MdL 1948: Lars Larsen, dänischer Kaufmann
  • FuSballspieler Hans Kraus Maler 1954 österreichischer Maler Hans Kraus - Hübner 1941 deutscher Komponist Hans - Christof Kraus 1958 deutscher Historiker
  • ungarischer Autorennfahrer 1972: Marc Bator, deutscher Journalist 1972: Charly Hübner deutscher Theater - Film - und Fernsehschauspieler 1972: Sebastian Karpiniuk
  • italienischer Formel - 1 - Sportwagen - und Motorradrennfahrer 1989: Zygmunt Hübner polnischer Theaterregisseur 1989: Willy Schneider, deutscher Volkssänger
  • Politiker 1899: Auguste Haase, deutsche Widerstandskämpferin 1899: Bruno Hübner deutscher Schauspieler 1899: Wolfgang Krull, deutscher Mathematiker 1899:
  • Wartmann - Kägi, Schweizer Kaufmann im Orient 1841 07. November: Julius Hübner deutscher Maler und Museumsdirektor 1806 11. November: Victor Chéri
  • Schauspieler 1991: Mathias Autret, französischer FuSballspieler 1991: Florian Hübner deutscher FuSballspieler 1992: Tomas Walsh, neuseeländischer Leichtathlet
  • niederländischer Chemiker 1833: Félicien Rops, belgischer Maler 1834: Emil Hübner deutscher Altphilologe und Epigraphiker 1835: Ignacy Maciejowski, polnischer
  • Volksschauspieler 1930: Brunhilde Hanke, deutsche Politikerin 1930: Zygmunt Hübner polnischer Theaterregisseur 1930: Anne - Catherine Martenet, Schweizer Ophthalmologin

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Übersetzung