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ⓘ Karl zu Isenburg-Birstein. Fürst Karl zu Isenburg und Büdingen in Birstein, auch Fürst Karl II. zu Isenburg-Büdingen war Chef des hochadeligen Hauses Isenburg u ..



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Karl zu Isenburg-Birstein
                                     

ⓘ Karl zu Isenburg-Birstein

Fürst Karl zu Isenburg und Büdingen in Birstein, auch Fürst Karl II. zu Isenburg-Büdingen war Chef des hochadeligen Hauses Isenburg und Büdingen in Birstein, Standesherr und Mitglied des Preußischen Herrenhauses sowie der Ersten Parlamentskammer der Landstände des Großherzogtums Hessen.

                                     

1. Familie

Der Fürst war als Prinz auf den vollen Namen Karl Viktor Amadeus Wolfgang Kasimir Adolf Bodo getauft worden. Er war der Sohn von Prinz Viktor zu Isenburg und Büdingen in Birstein 1802–1843 und dessen Gemahlin Maria Crescentia zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg 1813–1878, Tochter des Fürsten Karl Thomas zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg.

                                     

2. Leben

Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm der Onkel, Wolfgang Ernst III., Fürst zu Isenburg und Büdingen in Birstein, die Vormundschaft über den Prinzen. Dieser zwar protestantisch getauft, von seiner Mutter aber weitgehend katholisch erzogen worden. Mit 15 Jahren wollte der Junge zum Katholizismus konvertieren, wurde jedoch von seinem Vormund daran gehindert, der Mutter entzogen und auf die Universität Wittenberg geschickt. Nach Erreichen der Volljährigkeit konvertierte der Prinz 1861 in Mainz zum katholischen Glauben.

1865 vermählte er sich mit Erzherzogin Maria Louise 1845–1917, der Tochter Großherzogs Leopold II. von Toskana und dessen Gattin Maria Antonia von Neapel-Sizilien. Die Halbschwester der Braut, Auguste Ferdinande von Österreich, war die Gemahlin des Prinzen Luitpold von Bayern, ab 1886 Regent seines Landes. Die Verbindung der Habsburger mit Karl zu Isenburg stellt der Historiker Matthias Stickler in den Zusammenhang des stetigen Machtverlusts der Habsburger im Deutschen Bund, der über Heiratsverbindungen wie diese kompensiert werden sollte.

Nach dem Tode des Onkels Wolfgang Ernst III. wurde Karl zu Isenburg-Birstein 1866 als Karl II. Fürst und Standesherr, Familienchef sowie Mitglied des Preußischen Herrenhauses bzw. der 1. Hessischen Parlamentskammer.

Zusammen mit seinem Schwager Ehemann seiner Schwester Adelheid, Fürst Karl Heinrich zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg, entwickelte sich Fürst Karl zu Isenburg-Birstein besonders in der Zeit des Kulturkampfes zu einem der rührigsten Aktivisten für die katholische Sache, die er in den Parlamenten und durch mehrere Publikationen nachhaltig vertrat. Er engagierte sich auch bei Katholikenversammlungen als Redner und avancierte zum Präsidenten des "Vereins zum Schutze deutscher Auswanderer" Raphaelsverein der sich insbesondere um die katholischen Nordamerika-Emigranten kümmerte. Am 10. November 1880 wurde der Fürst zum Vorsitzenden der überkonfessionellen Sozialkonservativen Vereinigung gewählt, die zu einem Großteil aus süddeutschen Protestanten bestand und die konservativen politischen Kräfte vereinigen sollte siehe Karl Konstantin von Fechenbach.

Auf einer Reise starb Fürst Karl 1899 überraschend auf Schloss Schlackenwerth bei Karlsbad.

Sein Sohn, Fürst Franz-Joseph zu Isenburg-Birstein 1869–1939 war ab 1915 Chef der deutschen Verwaltung im besetzten Litauen. Dessen Urenkelin Sophie Prinzessin von Isenburg * 1978 ist verheiratet mit dem derzeitigen Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen.

                                     

3. Schriften

  • Die neue Aera in Baden. Verlag für Kunst und Wissenschaft, Frankfurt am Main 1866.
  • Die Parteien im deutschen Reichstag und die Socialdemokratie. Ein Beitrag zur Lösung der brennenden Frage der Gegenwart auf dem Wege der Gesetzgebung. Verlag Franz Kirchheim, Mainz 1877.
                                     
  • Carl Karl Friedrich Ludwig Moritz von Isenburg - Birstein 29. Juni 1766 in Birstein 21. März 1820 ebenda war seit dem 3. Februar 1803 Fürst zu Isenburg
  • 35 000 fl. Graf Wolfgang Ernst I. zu Isenburg und Büdingen Birsteiner Linie wurde am 23. Mai 1744 von Kaiser Karl VII. in den Fürstenstand erhoben
  • Wolfgang Bonifacius 6. Fürst zu Isenburg und Büdingen ab 1913 war sein Titel Fürst von Isenburg 1. Juni 1869 in Birstein 15. September 1939 in Frankfurt
  • Graf Johann Casimir von Isenburg - Birstein 9. Dezember 1715 in Birstein 13. April 1759 bei Bergen war ein hessen - kasselscher Generalleutnant. Johann
  • Isenburg - Birstein 1766 1820 Fürst zu Isenburg und Büdingen, souveräner Fürst des Rheinbund - Staates Fürstentum Isenburg von 1806 1815. Fürst Karl II. zu Isenburg - Birstein
  • III. zu Isenburg und Büdingen 25. Juli 1798 in Offenbach am Main 29. Oktober 1866 in Birstein war ein deutscher Standesherr. Zu Isenburg und Büdingen
  • und Ysenburg - Büdingen - Wächtersbach Graf Wolfgang Ernst zu Isenburg und Büdingen in Birstein Burggraf von Gelnhausen 1560 1633 legte mehrere
  • seit 1517 die Residenz der Grafen und ab 1744 Fürsten zu Isenburg - Birstein ab 1920 von Isenburg Das Schloss steht auf einem schmalen Bergrücken und
  • mit Isenburg - Büdingen - Birstein 1529 Realteilung Büdinger Wald anteilig mit Isenburg - Büdingen - Birstein Wildbann Dreieich anteilig mit Isenburg - Büdingen - Birstein
  • Univ. Verl., Heidelberg 1943. Wolfgang Trogus: Ahnenliste: Isenburg - Birstein v., Wilhelm Karl 2011. Digitale Version auf genetalogie.de 14. August 2011


                                     
  • Alexander zu Isenburg und Büdingen 14. September 1802 in Birstein 15. Februar 1843 in Heidelberg war ein deutscher Standesherr. Erbprinz Viktor zu Isenburg
  • Philippseich mit Graf Karl Ferdinand 1841 der letzte Graf zu Ysenburg - Philippseich. Beerbt wurde er vom Fürsten von Isenburg zu Birstein Karl Ferdinands Cousin
  • zu Isenburg und Büdingen 17. November 1735 auf Schloss Birstein 3. Februar 1803 in Offenbach am Main war von 1754 bis 1803 Fürst zu Isenburg und
  • Friedrich Wilhelm Prinz zu Isenburg und Büdingen 30. Dezember 1730 in Birstein 22. Oktober 1804 in Mannheim war ein kurbayrischer Generalleutnant
  • Territorien des reichsunmittelbaren Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Birstein und der Grafen des Hauses zu Ysenburg und Büdingen: Ysenburg - Büdingen - Büdingen
  • Büdingen in Wächtersbach. Durch die Rheinbundakte 1806 wurde Carl Fürst zu Isenburg - Birstein 1766 1820, er regierte von 1803 bis 1813 meist mit Residenz
  • Fürsten zu Isenburg - Birstein der 1804 in die französische Armee eintrat, bereits 1805 zum General ernannt. In dessen Auftrag errichtete Carl zu Isenburg in
  • Graf Anton von Isenburg - Büdingen zu Ronneburg auch Anton von Ysenburg - Büdingen zu Ronneburg 2. August 1501 in Büdingen 25. Oktober 1560 in den
  • werden. Hauptartikel: Fürstentum Isenburg Rheinbund Durch die Rheinbundakte 1806 wurde Carl Fürst zu Isenburg - Birstein 1766 1820, er regierte von
                                     
  • verheiratet mit Wolfgang Ernst I. Graf zu Ysenburg und Büdingen in Birstein ab 1744 Fürst zu Isenburg und Büdingen in Birstein 5. April 1686 15. April
  • Wolfgang Ernst I. zu Isenburg und Büdingen in Birstein der Direktor des Wetterauischen Grafenkollegiums war, wurde Christian August zu dessen Amtsnachfolger
  • bei Legden, Münsterland 14. Juni 1896 in Birstein war Oberer Kämmerer des Fürsten Karl II. zu Isenburg und Büdingen 1838 1899 Friedrich entstammt
  • nach Offenbach sowie zur Krönung Kaiser Karls VII. Nachdem die Verhandlungen zum Fürstenstand des Hauses Isenburg 1744 geglückt waren, wurde er zum Kanzleidirektor
  • 19 - Jährige in Brandeis, Böhmen, den ab 1866 Fürsten Karl zu Isenburg und Büdingen in Birstein 1838 1899 Das Paar bekam neun Kinder. Wie ihr Gatte
  • Caroline Franziska von Isenburg - Birstein 1809 1861 der Enkelin des bayerischen Generalleutnants Friedrich Wilhelm zu Isenburg und Büdingen 1730 1804
  • Graf Moritz von Isenburg Birstein steht heute nur noch das Burgmannenhaus. Die regierenden Grafen der Grafschaft Isenburg - Birstein waren zwar 1744 Reichsfürsten
  • des Fürsten Isenburg und der Gabriele Khuen von Belasi 1841 1923 Sie heiratete am 9. Mai 1898 Ladislaus Baron Pilars de Pilar in Birstein Trauzeuge
  • Siebenjährigen Krieges zu leiden. Der Fürst vermählte sich am 22. November 1714 in Birstein mit Charlotte Luise zu Isenburg - Birstein 31. Juli 1680


                                     
  • Schillingsfürst kam zu Bayern. Der Prinz war zweimal verheiratet. Er heiratete am 11. Juli 1797 in München Prinzessin Auguste zu Isenburg - Birstein Das Paar hatte
  • zu Isenburg - Büdingen 1798 1866 Sohn von Carl von Isenburg - Birstein Anna Sophia 25. September 1796 14. Juni 1845 Graf Franz Karl II. zu Erbach - Erbach

Wörterbuch

Übersetzung
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