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ⓘ Klaus Iserlohe. Der Sohn eines Mützenmachers erhielt in jungen Jahren Privatunterricht in Zeichnen und Malen und besuchte zeitweise eine Schnitzschule in Österr ..



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ⓘ Klaus Iserlohe

Der Sohn eines Mützenmachers erhielt in jungen Jahren Privatunterricht in Zeichnen und Malen und besuchte zeitweise eine Schnitzschule in Österreich. Nach seiner Schulzeit studierte er ab 1949 Bildhauerei bei Josef Henselmann an der Akademie der bildenden Künste München. Um sein Tätigkeitsspektrum zu erweitern und seine Techniken zu verfeinern, unternahm Iserlohe in dieser Zeit auch mehrere Studienreisen. In Schweden regten ihn die dortigen Lichtverhältnisse zum Malen an. Bei einer Studienreise in den Jahren 1952/53 nach Rom verschaffte er sich Eindrücke von Maß und Formen zahlreicher mittelalterlicher und antiker Monumente und von sakraler Kunst. Hier erwarb er sich hier auch die für seine Arbeit notwendigen Kenntnisse in der Anatomie. In den Jahren 1953/54 praktizierte Iserlohe an der Kölner Dombauhütte; dann kehrte er nach München zurück und beendete dort 1958 sein Studium mit der Abschlussprüfung.

Im Anschluss daran berief ihn der Aachener Dombaumeister Leo Hugot an die Aachener Dombauhütte, wo er mit selbstständigen Bildhauerarbeiten betraut wurde. Nach Abschluss dieser Arbeiten im Jahr 1960 blieb Iserlohe als freischaffender Künstler in Aachen; er richtete sich später zusätzlich ein Haus in Mönchengladbach ein. Iserlohe schuf in den nächsten mehr als vierzig Jahren eine große Anzahl an Kunstobjekten für zahlreiche Kirchen und kirchliche Einrichtungen in ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Eine fortschreitende Erkrankung zwang ihn dazu, sein Aachener Atelier aufzugeben. Am 9. März 2011 starb er an den Folgen dieser Erkrankung; er wurde auf dem Aachener Westfriedhof beigesetzt. Iserlohe war verheiratet mit Marlies, geborene Andre, mit der er drei Kinder hatte.

Während seiner Schaffensjahre verzichtete der zurückgezogen lebende Künstler auf werbewirksame Ausstellungen und baute auch keine Beziehungen zu entsprechenden Galerien auf, wodurch er in der Literatur der zeitgenössischen Kunst bisher keine Erwähnung fand. Er vertraute ausschließlich auf die Ausdruckskraft und damit auf eine eigendynamische Wirkung seiner Kunstwerke, die er meist noch nicht einmal mit seinem Namenszug signierte. Auf einer einzigen Ausstellung im Jahr 2010 im Mönchengladbacher Münster mit dem Titel "Erdenmutter und Himmelsfrau und Stationen im Leben Christi" wurde ein Querschnitt seiner Gesamtwerke dargeboten.

Iserlohes Vorliebe lag bei der Arbeit mit harten und beständigen Materialien wie beispielsweise heimischem Blaustein oder auch dem Holz der Wenge. Die daraus entstandenen und zwischen Skulptur und Architektur einzuordnenden Kunstobjekte stehen in einem Spannungsverhältnis von Raum und Körper und sind dabei mehr von einer flächigen Aspektive und weniger von einer räumlichen Perspektive geprägt.

                                     

1. Werke Auswahl

  • Theresiensäule in St. Theresia in Hamm-Heessen, 1985
  • Relief "Heimsuchung" im Priesterseminar Aachen, 1970
  • Altar, Tabernakel, Kreuzgruppe für St. Katharina in Oberhausen-Lirich, 1982
  • Ambo in St. Georg Wassenberg
  • Taufbecken, Mensa, Antependium und Kreuz in St. Lambertus Erkelenz, 1999/2000
  • Kreuzweg in St. Lambertus in Dremmen, 1981
  • Fünf Engel am Hauptportal des Kölner Domes,
  • Mehrere Kirchenfenster in St. Josef in Imgenbroich, 1990
  • Grabplatten für die Bischöfe Klaus Hemmerle und Johannes Pohlschneider in Aachen
  • Ambo im Chorraum von St. Jakob in Aachen, 1993
  • Altar in St. Anna, Mönchengladbach Windberg, 1975
  • Altar und Lucialeuchter in St. Lucia, Broichweiden
  • Altar 1962, Ambo 1966 und begehbarer Taufbrunnen 1968 in St. Foillan in Aachen
  • Altar in der Heilig-Kreuz-Kirche in Aachen, 1987
  • Reliefs im Eingangsbereich und in den Innenräumen der Heilig-Kreuz-Kirche in Gladbeck, 1984
  • Altarrelief in der Klosterkirche des Klosters Neuwerk in Mönchengladbach-Neuwerk, 1974
  • Statuen Benedikt von Aniane und Wibald von Stablo am Aachener Rathaus,
  • Opfertisch in St. Josef, in Eupen, 1976
  • Tabernakelwand "Schöpfung und Erlösung" im Jugendbildungszentrum der St Altfrid-Kirche in Essen-Kettwig, 1981

Publikation:

  • Bilder und Zeichen: Die Sakramentskapelle der Wolfsburg ; zusammen mit Georg Scherer; Ludgerus-Verlag, Essen
                                     
  • Iserlohe ist der Familienname folgender Personen: Klaus Iserlohe 1928 2011 deutscher Bildhauer Ulrich Iserlohe 1946 deutscher Politiker
  • Mönchengladbacher Bildhauer Klaus Iserlohe 1972 einen Grabstein entworfen und bildhauerisch gestaltet. Als Material hat Iserlohe aufgrund familiärer Beziehungen
  • der Mitte des Chorraumes der Altar aus dem Jahr 1962. Er wurde von Klaus Iserlohe gestaltet und besteht aus Blaustein. Das umlaufende Relief zeigt 32
  • die aus behauenem Stein bestehen, sind Werke des Aachener Bildhauers Klaus Iserlohe Das Kreuz stammt vermutlich als eine spätbarocke Arbeit aus dem Jahr
  • Tabernakel Consummati in Unum in der Chorapsis von Klaus Iserlohe Auch der Ambo wurde von Klaus Iserlohe gestaltet. Das Taufbecken wurde 1995 in das linke
  • Kreuzwegstation II Der Altar, die Tabernakelstele und das Wandkreuz wurden von Klaus Iserlohe mit flachen Reliefs gestaltet. Die Glocke von 1768 wurde in Saarburg
  • Altar besteht aus belgischem Blaustein. Ein Gabelkreuz des Künstlers Klaus Iserlohe von 1967 befindet sich in der Kirche, sowie ein Tabernakel Aus Kupfer
  • besitzt 14 Register. Die Buntglasfenster im Kirchenschiff wurden von Klaus Iserlohe 1990 entworfen und eingebaut. Im Durchgang zum Turm befinden sich achtzehn
  • geschmückt mit dem Granitrelief Heimsuchung des Aachener Bildhauers Klaus Iserlohe aus dem Jahre 1970. Haupteingang Seittrakt mit Kapelle Kapelle und rückwärtiger
  • Oidtmann in Linnich. Der persönliche Kontakt zu Wilhelm Buschulte, Klaus Iserlohe und Georg Meistermann formte Rothweiler in frühen Jahren. Die Teilnahme
  • Müllheim 1998 Klaus Geldmacher 1940 bis heute Kunstmuseum in der Alten Post Mülheim an der Ruhr 2000 Hrsg.: Gabriele Uelsberg Heike Iserlohe Köln 2000
                                     
  • wird durch einen zuvor in einem Seitenschiff vorhandenen Altar von Klaus Iserlohe ersetzt. Das bis zu diesem Zeitpunkt im Eingangsbereich vorhandene Taufbecken
  • Pfarrkirche zum heiligen Stephanus in Kleingladbach standen. Der Bildhauer Klaus Iserlohe gestaltete 1999 den Kirchenraum neu und schuf Taufbecken, Mensa und
  • Iserloh und Hans Wolter, Die mittelalterliche Kirche Vom kirchlichen Hochmittelalter bis zum Vorabend der Reformation, 1968 Band IV: Erwin Iserloh
  • Honigmann, Bergwerksunternehmer Moritz Honigmann, Chemiker und Unternehmer Klaus Iserlohe Bildhauer der sakralen Kunst Hein Janssen, Kupferschmied und Mundartdichter
  • ISBN 3 - 89653 - 913 - 2. Altar geschaffen von Rudolf Peer, Kreuzweg von Klaus Iserlohe Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in
  • Westfälische Wilhelms - Universität Münster. Mit der von Ratzinger und Erwin Iserloh betreuten Arbeit Einig in der Rechtfertigungslehre? wurde er dort 1970
  • Berlin. Erwin Iserloh Hrsg. Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler. Sämtliche Werke und Briefe. 11 Bände. Mainz 1977 2001. Erwin Iserloh Christoph Stoll:
  • Thesenanschlags wird seit 1961 vom katholischen Kirchenhistoriker Erwin Iserloh in Frage gestellt. Sein protestantischer Fachkollege Heinrich Bornkamm
  • Friedrich Hindrichs 1928 1999 Politiker und Landtagsabgeordneter Klaus Iserlohe 1928 2011 Bildhauer auf dem Gebiet der sakralen Kunst Siegfried Störtte
  • Afrika - Stiftung Helmut Ibach 1912 1996 Historiker, Journalist und Publizist Erwin Iserloh 1915 1996 Kirchenhistoriker Ernst - Alfred Jauch 1920 1991 Journalist


                                     
  • Max Braubach zum 10. April 1964. Aschendorff, Münster 1964. mit Erwin Iserloh Reformata reformanda. Festgabe für Hubert Jedin zum 17. Juni 1965. 2 Teile
  • Altartisch im Zentrum des Altarraumes neueren Datums und wurde 1976 von Klaus Iserlohe aus Aachen entworfen und aus Blaustein gefertigt. Die Seitenaltäre am
  • Neuhausen 1996. W. Günter: Johann von Staupitz ca. 1468 1524 In: Erwin Iserloh Hrsg. Katholische Theologen der Reformationszeit. Band 5, Münster 1988
  • Bürkle, Reinhard Slenczka, Wolf - Dieter Hauschild evangelisch sowie Erwin Iserloh Franz Böckle und Alfons Deissler römisch - katholisch Im 21. Jahrhundert
  • Sebastiano Baggio, Kardinal der römisch - katholischen Kirche 1915: Erwin Iserloh katholischer Kirchenhistoriker 1915: Mario Monicelli, italienischer Regisseur
  • Roger 1915 2005 Olav Hanssen 1915 2005 evangelisch - lutherisch Erwin Iserloh 1915 1996 katholisch Heinz Zahrnt 1915 2003 evangelisch Heinrich
  • u. a. 1998 S. 140. Herbert Schade: Der Lanzenstich Zum Werk von Klaus Iserlohe in: Geist und Leben 2 1987, S. 99 124, hier S. 114. Herbert Schade:
  • von Johann Hermann Hüffer Fernando Inciarte 1929 2000 Philosoph Erwin Iserloh 1915 1996 Theologe Hans D. Jarass 1945 Rechtswissenschaftler, Leiter
  • Dirk Schreyer, Christian Prey, Klaus Behrens, Dagobert Thometschek, Jürgen Schröder, Hans - Jürgen Wallbrecht, Klaus Aeffke und Stm. Peter Niehusen gewann

Wörterbuch

Übersetzung
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