Zurück

ⓘ Matthias Hoch, Fotograf. Matthias Hoch studierte von 1983 bis 1988 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Nach einem DAAD-Studienaufenth ..




Matthias Hoch (Fotograf)
                                     

ⓘ Matthias Hoch (Fotograf)

Matthias Hoch studierte von 1983 bis 1988 Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Nach einem DAAD-Studienaufenthalt an der Universität Essen 1990 und einem Meisterschülerstudium an der HGB Leipzig 1991–92 lehrte er von 1993 bis 1998 als künstlerischer Assistent an der HGB Leipzig. 2003 erhielt er ein Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, 2013 ein Stipendium des Goethe-Instituts für die Villa Kamogawa in Kyoto. Er lebt in Leipzig.

                                     

1. Werk und Rezeption

Bekannt wurde Matthias Hoch mit Farbfotografien der Werkgruppe "Bahnhöfe", die 1988 in Ostberlin, Dresden, Leipzig, Halle und anderen Städten der damaligen DDR entstand. Bilder dieser Serie wurden zwischen 1992 und 1999 in der Wanderausstellung "Zustandsberichte. Deutsche Fotografie der 50er bis 80er Jahre in Ost und West" vom Institut für Auslandsbeziehungen in insgesamt 17 Ländern gezeigt. Sie befinden sich u. a. in den Sammlungen der Berlinischen Galerie, des Museums der bildenden Künste Leipzig, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie der Pinakothek der Moderne, München. Wie der Kurator und Publizist Harald Kunde schreibt, "erzählen die nahezu menschenleeren Lokalitäten über ihre Form, ihre Farbgebung, ihr verordnetes Design und die Spuren ihrer Nutzung geradezu zwanghaft die Geschichte eines untergehenden Staates."

In den 1990er Jahren realisierte Matthias Hoch fotografische Serien, die sich mit dem Reichstagsgebäude Berlin, dem Universitätsklinikum Aachen sowie neu erbauten Logistikzentren in Ostdeutschland beschäftigten. Es folgten Werkgruppen über moderne funktionale Architektur, die in Paris, Brüssel und den Niederlanden entstanden. Das Kunstmagazin art beschreibt Hochs Fotografien als "sparsame und irritierende Kommentare zu zeitgenössischer Urbanität", für die FAZ sind sie "adäquate Bilder für die postindustrielle Gesellschaft".

Während des einjährigen Rom-Aufenthaltes 2003 entstanden neben großformatigen Bildern auch fotografische "Skizzen", die in Ingo Schulzes Erzählband "Orangen und Engel" 2010 veröffentlicht wurden. Diese 48 Fotografien spiegeln, wie die Märkische Allgemeine schreibt, "auf wunderbar beiläufige Art das unmittelbare Nebeneinander von Banalem und Erhabenen wider", "Bild und Text fügen sich zu einem subtilen Dialog." NZZ

Für seine Arbeit über die verlassene Konzernzentrale der Dresdner Bank in Frankfurt am Main "Silver Tower, 2009-11" wurde Hoch mit einem Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.

In zeitgleichen Präsentationen im Fotohof Salzburg und in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig stellte Matthias Hoch im Sommer 2016 seine Arbeit über die Transformation eines ehemaligen Salzburger Luxushotels vor "Hotel Kobenzl, 2014-16". Der 3sat-Kulturzeit-Moderator Ernst A. Grandits beschrieb die Bilder so: "Matthias Hochs Fotografien machen das Vergehen der Zeit sichtbar. Sie sind poetische Zeugnisse eines scheinbar unaufhaltsamen Wandels, im Kleinen wie im Großen."

                                     

2. Einzelausstellungen Auswahl

  • 2000: Oldenburger Kunstverein
  • 2000: Städtische Galerie Wolfsburg
  • 2005: Lindenau-Museum Altenburg
  • 2013: Museum Kurhaus Kleve
  • 2000: Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
  • 2014: Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
  • 2006: Studio dArte Contemporanea Pino Casagrande, Rom
  • 2016: Fotohof, Salzburg: Hotel Kobenzl. Die Geschichte eines Hauses
  • 2016: Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig: Hotel Kobenzl. Projektion
  • 2006: Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen
  • 2002: Kunsthalle Bremen
  • 2011: Rena Bransten Gallery, San Francisco
  • 2006: Leonhardi-Museum Dresden
  • 2010: Galerie Nordenhake, Stockholm
                                     

3. Gruppenausstellungen Auswahl

  • 2002: East, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig
  • 2006: Picturing Eden, George Eastman House, Rochester
  • 2005: Der Blick auf Dresden, Kunsthalle im Lipsius-Bau, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • 2009: Art of Two Germanys/ Cold War Cultures, Los Angeles County Museum of Art LACMA
  • 2018: Die Stadt, Kunstsammlungen Zwickau
  • 2013: Schenkung Herbert Lange, Fotografien 1925-2009, Kunstsammlungen Chemnitz
  • 2001: Trade, Fotomuseum Winterthur
  • 2007: Foto.Kunst, Essl Museum, Klosterneuburg
  • 2012: Geschlossene Gesellschaft - Künstlerische Fotografie in der DDR 1949-1989, Berlinische Galerie, Berlin
  • 2013: Concrete - Fotografie und Architektur, Fotomuseum Winterthur
  • 2014: The Paths of German Art from 1949 to the present, Moscow Museum of Modern Art MMOMA, Moskau
  • 2015: 2.5.0. - Object is Meditation and Poetry, Grassi Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
  • 2008: Von Kunst und Politik - Fotografie in der Sammlung des Deutschen Bundestages. Kunst-Raum des Deutschen Bundestages, Berlin
  • 2008: Neue Leipziger Schule, Cobra Museum, Amstelveen/Niederlande
  • 2000: DAAD - weltwärts, Kunstmuseum Bonn
  • 2013: Weltreise. Kunst aus Deutschland unterwegs, ZKM, Museum für Neue Kunst, Karlsruhe
  • 2011: Leipzig. Fotografie seit 1839, Museum der bildenden Künste Leipzig
  • 2017: Viajando pelo Mundo - Arte da Alemanha, Paço Imperial, Rio de Janeiro
  • 2016: Interieur x Exterieur, Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen


                                     

4. Publikationen Auswahl

  • Matthias Hoch: Speicher. Ausst Kat., mit Texten von Michael M. Thoss and Hans Dieter Huber dt./fr.; Dogenhaus Galerie Leipzig, Goethe-Institut Paris, 1998, ISBN 3-00-003208-8
  • Matthias Hoch: Silver Tower. Mit Texten von Harald Kunde Hrsg., Andreas Maier und Markus Weisbeck dt./engl. Spector Books, Leipzig 2013, ISBN 978-3-944669-01-4
  • Matthias Hoch: Almere Rotterdam Naarden Leipzig. Ausst Kat., mit einem Text von Aimée C. Reed engl., Hrsg.: Dogenhaus Galerie Leipzig; Galerie Akinci, Amsterdam; Rena Bransten Gallery, San Francisco; Rocket Press, London; 2008, ohne ISBN
  • Matthias Hoch: Fotografien/Photographs. Herausgegeben von Jutta Penndorf, Lindenau-Museum Altenburg, mit Texten von Harald Kunde, Thomas Seelig, Sabine Maria Schmidt dt./engl., Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2005, ISBN 978-3-7757-1593-5
  • Matthias Hoch: Begrenzte Übersicht/ Limited Overview. Ausst Kat., Städtische Galerie Ravensburg, mit Texten von Thomas Knubben und Michael Stoeber dt./engl., Schaden Verlag, Köln 2002, ISBN 3-932187-23-7
  • Ingo Schulze: Orangen und Engel, Italienische Skizzen. Mit Fotografien von Matthias Hoch. Berlin Verlag, 2010, ISBN 978-3-8270-0916-6; Lizenzausgabe im Deutschen Taschenbuch Verlag dtv, München 2012, ISBN 978-3-423-14107-9
  • Matthias Hoch: Fotografien. Ausst Kat., mit einem Text von Tim Dawson dt./engl., Städtische Galerie Wolfsburg, Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen, 2000, ISBN 3-9806871-2-0
  • Matthias Hoch: Hotel Kobenzl. Mit einem Text von Andreas Maier dt./engl. Fotohof edition, Salzburg 2016, ISBN 978-3-902993-25-0
                                     
  • und Klassischer Philologe Matthias Hoch Generalleutnant 1863 1930 deutscher Generalleutnant Matthias Hoch Fotograf 1958 deutscher Fotograf
  • Generalleutnant Matthias Hoch Fotograf 1958 deutscher Fotograf Oswald Hoch 1936 2019 deutscher Politiker SPD Peter Hoch Schreiner 1599 nach
  • Berlin - Wedding 13. September 2011 in Neustrelitz war ein deutscher Fotograf und Hochschullehrer. Von 1947 bis 1953 studierte Arno Fischer Bildhauerei
  • Jazz - Pianistin, Malerin, Karikaturistin und Dichterin Matthias Hoch 1958 bildender Künstler und Fotograf Norbert Hornig 1935 Maler und Grafiker Heinrich
  • bei Facebook präsentiert und wurde von dem deutschen Fotograf Ben Wolf geschossen und von Matthias Bäuerle designt. Die Ankündigung zur Veröffentlichung
  • verfügen häufig über mehrere Varianten der Objektmessung, zwischen denen der Fotograf je nach Situation oder Vorlieben wählen kann. Die flexibelste Belichtungsmessung
  • des Bildhauers, klagte auf Offenlegung der Verkaufsumsätze, die der Fotograf Matthias Wolpert mit Bildern und Postkarten des Holbeinpferdes erzielt hatte
  • Renger - Patzsch 22. Juni 1897 in Würzburg 27. September 1966 in Wamel war ein Fotograf der sogenannten Neuen Sachlichkeit. Sein Vater, selbst an der Fotografie
  • er sich unter Einfluss der Studentenbewegung und des Vietnamkriegs Fotograf zu werden. Dieses Ziel verfolgte er über nahezu zehn Jahre, jedoch vorerst
  • Euskirchen 5. Juli 1883 in Köln war ein Fotograf und Afrikaforscher. Er wurde als Sohn des Privatlehrers Matthias Remelé und seiner Ehefrau Therese geb
  • enthalten. Abgesehen von finanziellen oder künstlerischen Absichten des Fotografen oder des Auftraggebers, dient die Inszenierte Fotografie einem der auf
                                     
  • Weidenmann übertragen, der sich bereits einen Namen als Jugendbuchautor und Fotograf gemacht hatte und die Hauptabteilung Film in der Reichsjugendführung leitete
  • Selbstbehauptungen zeitgenössischer Fotografen Interieur der schöne Schein 2003 Tina Bara, fragile Porträts, Matthias Leupold, Fotoinszenierungen 1983 - 2001
  • Vorläufer - Namen für den Intershop waren nach Angaben des Historikers Matthias Judt Transitlager und Internationaler Basar. Am 14. Dezember 1962 wurde
  • Bischof von Sioux Falls Hoch Matthias 1958 deutscher Fotograf Hoch Oswald 1936 2019 deutscher Politiker SPD, FDP MdL Hoch Peter 1599 Schweizer
  • 1949 deutscher Dermatologe Tilmann Krieg 1954 deutscher Künstler, Fotograf und Designer Ursula Krieg 1900 1984 deutsche Schauspielerin Werner Krieg
  • Bildhauer Oh - Seok Kwon Bildhauer Petra Schneider Fotografin Lorenz StraSl Fotograf Nicki Marquardt Hutmacherin - Spezialpreis - Musik und Tanz Caroline
  • Walter Schönenbröcher 1964 in Bergisch Gladbach ist ein deutscher Fotograf und Filmemacher. Walter Schönenbröcher wurde 1964 in Bergisch Gladbach geboren
  • Gerling 1944 Politiker CDU ehemaliger MdL Abe Frajndlich 1946 Fotograf Hadayatullah Hübsch 1946 2011 Schriftsteller und Imam der Nuur - Moschee
  • und Gepäck in ein abgelegenes Bergdorf in den Alpen. Er stellt sich als Fotograf vor und bittet die Bewohner um Quartier für einen Winter. Seine Ankunft
  • bei Facebook präsentiert und wurde von dem deutschen Fotograf Ben Wolf geschossen und von Matthias Bäuerle designt. Die Erstveröffentlichung der Single
  • Herren Campbell s Nachfolger. Von 1842 bis 1843 arbeitete Biow mit dem Fotografen Carl Ferdinand Stelzner zusammen. Ab 1845 lernte er seine Schwester Jenny
  • Abgeordneter zum Nationalrat Matt, Leonard von 1909 1988 Schweizer Fotograf Matt, Mario 1979 österreichischer Skirennläufer Matt, Michael 1993


                                     
  • bedeutenden, international bekannten oder in ihrem Fachgebiet herausragenden Fotografen Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y
  • Jugend war er vom Film fasziniert. Er lieS sich zunächst in München zum Fotografen ausbilden und war in München und London als Animator und Filmassistent
  • in höchste Bedrängnis geraten ist. Susanne schlägt derweil der schmierigen Radebach nieder und flieht ins Dunkel der Nacht von St. Pauli. Fotograf Ingo
  • 1897: Der Schweizer Matthias Zurbriggen besteigt als Erster den 6961 m hohen Aconcagua in den argentinischen Anden, den höchsten Berg Amerikas. 1973:
  • misslang, da der Vorhang von Wind und Felsen zerfetzt wurde der deutsche Fotograf Wolfgang Volz hatte gerade noch ein Bild machen können Das Künstlerpaar
  • Dresden 9. August 1929 in Berlin war ein deutscher Grafiker, Maler und Fotograf In seiner Kunst bevorzugte der Pinselheinrich genannte Zille Themen aus
  • Flugzeugkonstrukteur 1903: Joseph Breitbach, Schriftsteller 1919: Max Jacoby, Fotograf 1923: Jürgen von Manger, Schauspieler und Kabarettist Die geschichtliche

Wörterbuch

Übersetzung
Free and no ads
no need to download or install

Pino - logical board game which is based on tactics and strategy. In general this is a remix of chess, checkers and corners. The game develops imagination, concentration, teaches how to solve tasks, plan their own actions and of course to think logically. It does not matter how much pieces you have, the main thing is how they are placement!

online intellectual game →