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ⓘ Rudolf Hübner, Generalleutnant. Hübner trat während des Ersten Weltkriegs am 25. Juli 1916 als Freiwilliger in das Ersatz-Bataillon des Grenadier-Regiments Prin ..


                                     

ⓘ Rudolf Hübner (Generalleutnant)

Hübner trat während des Ersten Weltkriegs am 25. Juli 1916 als Freiwilliger in das Ersatz-Bataillon des Grenadier-Regiments "Prinz Carl von Preußen" 2. Brandenburgisches Nr. 12 ein. Im Jahr 1916 kam er dann mit dem 4. Niederschlesischen Infanterie-Regiment Nr. 51 an die Front. Ab 1917 bis zum Kriegsende war er beim Sturm-Bataillon Nr. 16. In diesem wurde er am 27. September 1918 zum Leutnant befördert und dann zu einem Offizierskurs kommandiert, wo er das Kriegsende erlebte. Am 28. November 1918 wurde er aus dem aktiven Dienst entlassen.

Danach begann er ein Studium der Dentalmedizin, das er als Dr. med. dent. abschloss. Anschließend arbeitete Hübner als praktischer Zahnarzt.

1934 trat er als Ergänzungs-Offiziers-Anwärter in die Reichswehr ein. Im Frühjahr 1935 wurde er als Kompaniechef im Ergänzungs-Bataillon Oppeln A später Ergänzungs-Bataillon 41 eingesetzt sowie am 1. Juni 1935 zum Ergänzungs-Offizier ernannt. Am 15. Juli 1936 folgte im Zuge der Aufrüstung der Wehrmacht seine Übernahme in den aktiven Dienst. Am 1. März 1937 wurde er zum Chef der 6. Kompanie im Infanterie-Regiment 18 ernannt.

Bei der Mobilmachung vor dem Zweiten Weltkrieg wurde er zum Kompaniechef im Infanterie-Regiment 167, welches der 86. Infanterie-Division angehörte, ernannt. Ende Januar 1940 wurde er zum Kommandeur des II. Bataillons vom Infanterie-Regiment 529 ernannt und am 1. März 1940 zum Major befördert. Das Bataillon führte er im Westfeldzug, der am 22. Juni 1940 mit der Kapitulation Frankreichs endete. Im Frühjahr 1941 gab er sein Kommando ab. Er wurde fast ein Jahr nicht an der Front verwendet. Am 1. April 1942 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Am 9. April 1942 wurde er mit der Führung des Infanterie-Regiments 529, welches der 299. Infanterie-Division angehörte, beauftragt. Am 26. August 1942 wurde er zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 529 ernannt. Ab dessen Umbenennung im Oktober 1942 war er Kommandeur des Grenadier-Regiments 529. Am 1. Dezember 1942 wurde er zum Oberst befördert. Am 21. April 1943 wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet. Im Mai 1943 gab Hübner sein Memorandum zur wehrgeistigen Erziehung Titel Wofür kämpfen wir? heraus, das vom Oberkommando der Wehrmacht OKW mit 300.000 Exemplaren an das Offizierskorps verteilt wurde. Am 1. Juli 1943 gab er sein Kommando ab und wurde in die Führerreserve versetzt. Im September 1943 wurde er in das Heerespersonalamt versetzt. Ab Frühjahr 1944 wurde er zum Nationalsozialistischen Führungsstab des OKW kommandiert siehe Nationalsozialistischer Führungsoffizier.

Ab dem 1. August 1944 wurde er zum Chef des Stabes vom Nationalsozialistischen Führungsstab des OKH ernannt. Am 1. Januar 1945 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 1. Februar 1945 gab er sein Kommando ab und wurde gleichzeitig mit der Führung der 303. Infanterie-Division beauftragt. Am 1. März 1945 wurde er zum Generalleutnant befördert und acht Tage später mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.

Am 10. März 1945 wurde er zum Kommandeur des "Fliegenden Standgerichts West" ernannt. Diese bis dahin nicht existierende Gerichtsinstanz gründete man nach dem Verlust der Ludendorff-Brücke von Remagen. Mit seinen Beisitzern Oberstleutnant Anton Ehrnsperger und Oberstleutnant der Reserve Paul Penth verlegten sie zum Hauptquartier der Heeresgruppe B in Rimbach bei Oberirsen im Westerwald, wo sie am 11. März 1945 ankamen und nach Verhandlungen, die bis zum 14. März 1945 andauerten, die Majore Hans Scheller, August Kraft und Herbert Strobel, Hauptmann Willi Oskar Bratge und Oberleutnant Karl-Heinz Peters zum Tod durch Erschießen verurteilten. Vier Urteile wurden am gleichen Tag vollstreckt; Hauptmann Bratge war in amerikanischer Kriegsgefangenschaft und wurde in absentia verurteilt. Dabei waren nur Scheller, Bratge und Peters überhaupt persönlich an der Brücke anwesend gewesen, Peters hatte mit der Verteidigung als Kommandeur einer Raketenwerfer-Einheit auch nichts zu tun gehabt und war vor der Einnahme der Brücke abgezogen worden. Kraft und Strobel waren lediglich die direkten Vorgesetzten von Bratge. Die Urteile wurden nach dem Krieg aufgehoben.

Am 28. April 1945 wurde Hübner auf Befehl von Albert Kesselring zum Kampfkommandanten von München ernannt. Unter seinem Kommando wurden in den letzten Kriegstagen noch 200 Personen erhängt oder erschossen. Hübner setzte sich "sang- und klanglos" Zitat Henke ab, als München am 30. April 1945 eingenommen wurde. Am 8. Mai 1945 geriet Hübner zunächst in US-amerikanische, später in britische Kriegsgefangenschaft. Aus dieser wurde er im April 1948 entlassen.

In einem Nachkriegsprozess in München wurde er wegen der Todesurteile von Rimbach zu vier Jahren Haft verurteilt.

                                     
  • Jurist 1864 1945 deutscher Jurist Rudolf Hübner Generalleutnant 1897 1965 deutscher Generalleutnant Rudolf Hübner Leichtathlet 1944 tschechoslowakischer
  • mittelhochdeutschen Wort huobe ab. Hübner kann dadurch den Familiennamen mit Berufsbezeichnung zugeordnet werden. Hübner ist vor allem in Süddeutschland
  • preuSischen Generalleutnant Pauline Bendemann 1809 1895 Schwester von Eduard Bendemann, Ehefrau von Julius Hübner Mutter von Emil und Hans Hübner Reinhard
  • sehr früh MaSnahmen gegen die Akteure. Am 28. April 1945 wurde Generalleutnant Rudolf Hübner ein fanatischer Nationalsozialist, auf Befehl von Albert Kesselring
  • Schauspieler Hübner Rolf 1908 1978 deutscher Pflanzenbauwissenschaftler Hübner Rudi 1986 deutscher FuSballspieler Hübner Rudolf 1837 1904
  • die Division im Kessel von Halbe zerschlagen. Generalmajor Generalleutnant Rudolf Hübner von der Aufstellung bis 9. März 1945 Oberst Walter Scheunemann:
  • Freikorps Oberland, 1919 1921. In: Historisches Lexikon Bayerns Christoph Hübner Bund Oberland, 1921 1923 1925 1930. In: Historisches Lexikon Bayerns Magnus
  • in Metz Friedrich Dernen 1854 1938 deutscher Generalleutnant Elisabeth 1871 Hans Friedrich Hübner Offizier - Stammliste des 2. Oberrheinischen Infanterie - Regiments
  • 1898 1981 Generalmajor Reichenberger, Rudolf 1919 1993 Generalleutnant Reichert, Rüdiger von 1917 2007 Generalleutnant Reidel, Herbert 1910 1997 Generalmajor
  • Hasenclever 1812 1876 und einen Sohn, Johann Gottfried Rudolf den späteren preuSischen Generalleutnant In den Jahren 1822 und 1825 leitete Schadow in Berlin
                                     
  • geborene von Loeper 2. Januar 1830 24. Dezember 1914 Der Generalleutnant Artur von Eisenhart - Rothe 1858 1939 war sein Bruder. Er trat am 1
  • Theologe, Historiker und Pädagoge Friedrich - Gustav Bernhard 1888 1945 Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg, geboren auf Gut Radau Günther Nebelung 1896 1970
  • verschleudert. Die zuvor geistliche Besitzung Betsche ging an den Generalleutnant Fürst von Hohenlohe - Ingelfingen, der sie an Baron Hiller von Gaertringen
  • 1945 errichteten Fliegenden Standgericht unter Leitung des Generalleutnants Rudolf Hübner fungierten schlieSlich normale Offiziere als Richter. Bis 1945
  • Sondergericht Bremen wegen Brandstiftung zum Tode verurteilt. Generalleutnant Rudolf Hübner wurde am 10. März 1945 zum Kommandeur des Fliegenden Sondergerichts
  • des Landesverbandes der CDU Schleswig - Holstein. Gemeinsam mit Generalleutnant a. D. Rudolf Melzer und Generaloberst a. D. Hans - Jürgen Stumpff bildete er
  • Christian Köhler, Anton Schmitz, Johann Peter Hasenclever, Carl Wilhelm Hübner und Rudolf Jordan, mit deren Verkauf die Familie in späteren Zeiten gravierende
  • 1994 2002: Gottfried Hain SPD 2002 2017: Klaus - Dieter Hübner FDP seit 2018: Fred Mahro CDU Hübner wurde am 11. November 2001 mit 50, 6  der gültigen
  • Dezember 1940 Major Kurt Rohde, 16. Dezember 1940 bis Juni 1941 Major Johannes Hübner Juni 1941 bis 30. November 1941 Major Walter Bradel, 1. Dezember 1941 bis
  • des Fallschirmjägerregiments 3 der 1. Fallschirmjäger - Division unter Generalleutnant Richard Heidrich und angreifenden kanadischen Streitkräften der 1.
                                     
  • Regisseur 1919: John Taras, Choreograf und Ballettmeister 1921: Heinz Werner Hübner deutscher Journalist 1921: Jean Richard, französischer Schauspieler und
  • Wartmann - Kägi, Schweizer Kaufmann im Orient 1841 07. November: Julius Hübner deutscher Maler und Museumsdirektor 1806 11. November: Victor Chéri
  • Schweizerisch - französischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge 1916: Kurt Hübner deutscher Theaterregisseur 1917: Anna Marly, russisch - französische Sängerin
  • Ferdinand Freiligrath, Johann Peter Hasenclever, Carl Hilgers, Carl Wilhelm Hübner Rudolf Jordan, Ferdinand Lassalle, Carl Friedrich Lessing, Wolfgang Müller
  • August 1866 in Austerlitz, preuSischer General 1806, 27. Januar, Julius Hübner 7. November 1882 in Loschwitz bei Dresden, Maler und Galeriedirektor
  • argentinischer Schauspieler, Regisseur und Theaterintendant 2016: Gert Hübner deutscher Mediävist 2016: Chips Moman, US - amerikanischer Musikproduzent
  • Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Arbeitsfront Zentralstelle: Oberstleutnant Hübner bot im März 1945 Frontdienst an Nach Maschinenauslastung dezentrale AuSenstellen
  • Reeder Rudolf Köpke 1813 1870 Historiker und Publizist Leonhard Lentz 1813 1887 Altphilologe, Naturkundler und Gymnasiallehrer Carl Wilhelm Hübner 1814 1879
  • preuSischer Generalleutnant 1810: Carl August Haupt, deutscher Organist, Musikpädagoge und Komponist 1810: Constant Troyon, französischer Maler 1812: Rudolf von
  • Spionin 1891: Rudolf Lehmann, deutscher Historiker 1891: Czesław Marek, polnischer Komponist 1891: Wilhelm Süssmann, deutscher Generalleutnant 1892: Werner

Wörterbuch

Übersetzung