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ⓘ Ernst Karl von Hoyos-Sprinzenstein war ein österreichischer Adeliger, Politiker und Großgrundbesitzer. Zur Unterscheidung von seinem Sohn Ernst Karl der Jüngere ..




Ernst Karl von Hoyos-Sprinzenstein
                                     

ⓘ Ernst Karl von Hoyos-Sprinzenstein

Ernst Karl von Hoyos-Sprinzenstein war ein österreichischer Adeliger, Politiker und Großgrundbesitzer.

Zur Unterscheidung von seinem Sohn Ernst Karl der Jüngere 1856–1940 wurde er auch Ernst Karl der Ältere genannt.

                                     

1.1. Leben Politiker und Mäzen

Ernst Karl, Reichsgraf von Hoyos-Sprinzenstein, war k.k. Kämmerer und wurde 1861 von Kaiser Franz Joseph I. als erbliches Mitglied in das Herrenhaus des österreichischen Reichsrats berufen. Zeitweilig war er auch dessen Vizepräsident. 1874–1883 war er Mitglied der Baukommission für das an der neuen Wiener Ringstraße errichtete k.k. Reichsratsgebäude, das heutige Parlamentsgebäude. 1864 schenkte der Gemeinde Wien vertraglich 1868 fixiert die Stixensteiner Quelle in der Nähe der seit 1555 zum Familienfideikommiss gehörenden Burg Stixenstein in Niederösterreich. Damit ermöglichte er den Bau der I. Wiener Hochquellenwasserleitung.

                                     

1.2. Leben Wiener Palais

Sein besonderes Interesse galt der Architektur. So war er auch einer der ersten, der sich am neuen Prachtboulevard der Wiener Ringstraße einen Bauplatz sicherte. Dieses Grundstück war in prominenter Lage nahe der Wiener k.k. Hofoper und hinter dem Kärntnertor gelegen. Es befand sich an der heutigen Adresse Kärntner Ring 5 und gleich neben dem kurz davor errichteten Palais Gomperz 1860/61; heute Kärntner Ring 3. Ernst Karl Hoyos gab dem Palais-Gomperz-Architekten Ludwig Förster den Auftrag, auch sein Ringstraßenpalais zu errichten. 1861 begann der Bau und sollte 1862 fertiggestellt sein, verzögerte sich aber bis in den Sommer 1863. Dies, und die falsche Kostenschätzung des Architekten trieben die Baukosten in die Höhe, nicht zur Freude der Familie. Rund 30 Jahre bewohnten sie ihr Palais, 1895 mussten sie ausziehen, da ihnen die Mittel für den Unterhalt des Wohnhauses ausgingen. Sie vermieteten es an Georg Hoyos, den Cousin von Ernst Karl von Hoyos-Sprinzenstein. Wegen der Aufgabe ihres Ringstraßenpalais beauftragte die Familie nun die Architekten Armand Louis Bauqué und Albert Pio in der heutigen Hoyosgasse 5-7 Ecke Gußhausstraße im 4. Bezirk ein Stadtpalais zu errichten. Bis zu dessen Fertigstellung wohnte die Familie in der Alleegasse in einer Mietwohnung; 1899 konnten sie das neue Palais Hoyos auf der Wieden beziehen. Dieses wurde, noch zu Lebzeiten von Ernst Karl von Hoyos-Sprinzenstein, im Jahr 1901 von Viktor Siedek erweitert.

                                     

1.3. Leben Wiederaufbau Schloss Rosenburg

Hoyos größtes Verdienst war der Wiederaufbau des in seinem Besitz befindlichen und bereits zum Teil verfallenen Renaissanceschlosses Rosenburg im Kamptal in Niederösterreich. Der Wiederaufbau, der sich an den Darstellungen des Schlosses in der Topographia Windhagiana von 1673 orientierte, begann 1859 und zog sich über zwei Jahrzehnte hin. Die Rosenburg, von Hoyos noch im 19. Jahrhundert öffentlich zugänglich gemacht, ist bis heute im Familienbesitz und eine touristische Attraktion Niederösterreichs.

                                     

2. Familie

Die Hoyos-Sprinzensteins entstammen dem spanischen Adelsgeschlecht Hoyos, das im 16. Jahrhundert von Spanien zu Kriegsdiensten für die Habsburger nach Niederösterreich eingewandert war; der von Ludwig Gomez 1552–1600 abstammende Familienzweig wurde 1628 von Kaiser Ferdinand II. in den Reichsgrafenstand erhoben.

Ernst Karl der Ältere war der Sohn von Heinrich von Hoyos-Sprinzenstein 1804–1854 und dessen Frau Felicia, geborene Zichy von Zich und Vásonkeö 1809–1880. Sein Großvater war Reichsgraf Johann Ernst Hoyos-Sprinzenstein 1779–1849. Seit 1856 war Ernst Karl mit Eleonore, geborene Gräfin Paar verheiratet. Das Ehepaar hatte acht Kinder.

                                     

3. Ehrungen

  • Hoyos-Sprinzenstein war 1091. Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies.
  • Für die Schenkung der Stixensteiner Quelle an die Gemeinde Wien siehe oben wurde er am 17. Oktober 1873 – eine Woche vor der feierlichen Eröffnung der Wasserleitung durch Inbetriebnahme des Hochstrahlbrunnens auf dem Schwarzenbergplatz – zum Ehrenbürger der Stadt Wien ernannt.
                                     
  • Ernst Karl Heinrich Sosthenes Josef Hoyos - Sprinzenstein 28. November 1856 in Wien 10. Juni 1940 in Gutenstein bis 1919 Reichsgraf von Hoyos - Sprinzenstein
  • Adelsgeschlecht Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein 1830 1903 österreichischer Adeliger und GroSgrundbesitzer Ernst Karl Heinrich Hoyos - Sprinzenstein 1896 1940
  • durch die Heirat von Leopold Karl Graf Hoyos 1657 1699 mit Maria Regina Gräfin Sprinzenstein als Hoyos - Sprintzenstein in den Besitz von Horn, Rosenburg
  • NEOS Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein 1830 1903 österreichischer Adeliger, Ehrenbürger von Wien Ernst Karl Heinrich Hoyos - Sprinzenstein 1896 1940
  • Gräfin von Sein UrgroSvater war Reichsgraf Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein 1830 1903 Er war unverheiratet und kinderlos. Hans Hoyos - Sprinzenstein besuchte
  • Rudolf Ernst Hoyos - Sprinzenstein 4. Juli 1884 in Gutenstein 21. September 1972 in Horn bis 1919 Reichsgraf von Hoyos - Sprinzenstein war ein österreichischer
  • ermöglichen. Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein 1830 1903 Besitzer von Schloss und Herrschaft Raan. Ernst Karl Heinrich Hoyos - Sprinzenstein 1856 1940
  • Familie Hoyos - Sprinzenstein Die Burg wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut, ihre erste urkundliche Erwähnung datiert ins Jahr 1175. Von der
  • Graf Lamberg - Sprinzenstein Nach Aussterben der Linie Lamberg - Sprinzenstein gingen der Fideicommiss 1831 an Johann Ernst Graf von Hoyos 1779 1849


                                     
  • Mannesstamm erloschen ist. Die Töchterlinie der Lamberg - Sprinzenstein erlosch 1823, die der Hoyos - Sprinzenstein besteht noch. Die Vorfahren der Ritz Ricius, auch:
  • geborgen wurde, war der Ort von regionaler wirtschaftlicher Bedeutung. Mit der unter Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein 1859 1875 erfolgten Renovierung
  • Leopold Karl Graf Hoyos verh. mit der Tochter Maria Regina Gräfin Sprinzenstein gest. 1704 die diesen verwandten Grafen Hoyos ab 1822 Grafen Hoyos - Sprinzenstein
  • inhaftiert Ernst Karl Hoyos - Sprinzenstein 1830 1903 Besitzer von Schloss Drosendorf Ernst Karl Heinrich Hoyos - Sprinzenstein 1856 1940 Besitzer von Schloss
  • Herkunft Hoyos - Sprinzenstein Ernst Karl von 1830 1903 österreichischer Adeliger, Politiker und GroSgrundbesitzer Hoyos - Sprinzenstein Hans 1923 2010
  • aufgestellt. Sie gelangte nach Engelshofens Tod in den Besitz von Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein und wurde in der Rosenburg untergebracht. Seit 2012 ist
  • Hohenlohe - Schillingsfürst Karl Sigmund von Hohenwart Ludwig von Holzgethan Ivan Horbaczewski Julius von Horst Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein Alexander von Hübner Johann
  • Rosenburg. Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein 1830 1903 Besitzer der Rosenburg, baute ab 1859 die vom Verfall bedrohte Burganlage wieder auf. Ernst Karl Heinrich
  • Hoyos - Sprinzenstein 1923 2010 österreichischer Adeliger und GroSgrundbesitzer, Besitzer von Schloss Horn Johann Ernst Graf Hoyos von Sprinzenstein


                                     
  • Der Katholik Richard Freiherr von Vorst - Gudenau war seit dem 21. Juli 1840 mit Juliana Gräfin von Hoyos - Sprinzenstein geboren 7. Juli 1816 einer Tochter
  • 1857 und 1858 erfolgte ein Umbau im neugotischen Stil unter Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein Dabei wurden die MaSwerkfenster eingefügt, die nördliche
  • österreichischen Grafen Hoyos von Sprinzenstein bis 1941 und wurde dann an den Staat verkauft. 1991 wurde sie wieder Privatbesitz. Die Hoyos residierten in Wien
  • 1870 Karl Giskra 15. September 1870 Eduard Suess 17. Oktober 1873 Ernst Karl von Hoyos - Sprinzenstein 17. Oktober 1873 Karl Freiherr von Rokitansky
  • bei der Ceplwand. Der Hoyossteig wurde auf Veranlassung von Ernst Karl Graf Hoyos - Sprinzenstein 1856 1940 im Jahr 1912 errichtet. Der Klettersteig mit
  • 1926 2000 österreichischer Maler, Bildhauer und Bühnenbildner Rudolf Hoyos - Sprinzenstein 1884 1972 österreichischer Adeliger Hedy Kempny 1895 1986 österreichische
  • Graf Hoyos - Sprinzenstein und Kammerdiener Johann Loschek den toten Kronprinzen und dessen ebenfalls erschossene minderjährige Geliebte Mary von Vetsera
  • Max Graf von Sprinzenstein 1625 1679 1668 1678 Hans Balthasar der Jüngere Graf von Hoyos 1626 1681 1679 1681 Franz Maximilian Graf von Mollart 1681 1690
  • 1882 1882: Felix von Wimpffen 2. Amtszeit 1883 1894: Ladislaus Hoyos - Sprinzenstein 1894 1903: Anton von Wolkenstein - Trostburg 1903 1910: Rudolf von Khevenhüller - Metsch
  • Kreuzwiesengasse 19, Wien 17 1899: Bauausführungsanteil Palais Hoyos - Sprinzenstein Hoyosgasse 5 7 GuShausstraSe 8, Wien 4 Entwurf: Amand Louis Bauqué
  • und Moriz Ritter von Trebersburg, dann Ernst Graf Hoyos - Sprinzenstein und Dr. Hermann Rössler sowie Emil Seybel und Victor Ritter von Ofenheim bewarben
  • die Linie Clam - Gallas im Mannesstamm. Aus dessen Ehe mit Maria von Hoyos - Sprinzenstein entstammten sieben Töchter: Christiane, 5. September 1886 auf

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