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ⓘ Schrift. Das Wort Schrift steht unter anderem für Zeichensysteme zur Bewahrung und Weitergabe von gesprochener oder anders kodierter Information. Vormals per Ha ..




                                               

Zeichenkodierung

Eine Zeichenkodierung erlaubt die eindeutige Zuordnung von Schriftzeichen und Symbolen innerhalb eines Zeichensatzes. In der elektronischen Datenverarbeitung werden Zeichen über einen Zahlenwert kodiert, um sie zu übertragen oder zu speichern. Der deutsche Umlaut Ü wird zum Beispiel im ISO-8859-1-Zeichensatz mit dem Dezimalwert 220 kodiert. Im EBCDIC-Zeichensatz kodiert derselbe Wert 220 die geschweifte Klammer }. Zur richtigen Darstellung eines Zeichens muss also die Zeichenkodierung bekannt sein; der Zahlenwert allein reicht nicht aus. Zahlenwerte aus Zeichenkodierungen lassen sich auf v ...

                                               

Allograph

Allographe sind kleinste graphische Einheiten eines Schriftsystems, in der Regel Buchstaben, die dieselbe Funktion haben und einander ersetzen können. Beispielsweise sind und im Deutschen Allographe: In vielen Druckschriften wird die Variante verwendet, während man in Schreibschriften eher findet. Ein weiteres Beispiel sind Groß- und Kleinbuchstaben, z. B. und im Deutschen. Die Herkunft des Wortes Allograph geht zurück auf altgriechisch ἄλλος allos, deutsch ‚anders, ‚verschieden und γραφή graphé, deutsch ‚Schrift. Ein Graph auch Graf ist in der Sprachwissenschaft die kleinste graphische Ei ...

                                               

Linearschrift A

Die Linearschrift A ist neben der kretischen Hieroglyphenschrift eines der beiden Schriftsysteme der minoischen Kultur Kretas. Sie wurde etwa vom 18. bis ins 15. Jahrhundert v. Chr. verwendet und konnte bisher nur ansatzweise entziffert werden. Ihr Gebrauch ist aus den Perioden MM II bis SM I B der minoischen Kultur bezeugt. Geschrieben wurde von links nach rechts. Aus Linearschrift A wurden später die an das Griechische angepasste Linearschrift B sowie die kypro-minoische Schrift entwickelt. Da die abstammenden Schriften Silbenschriften sind, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit ...

                                               

Indusschrift

Als Indusschrift bezeichnet man das Korpus linearer und piktographischer Zeichen auf Gegenständen der Indus-Kultur. Diese Zeichen fanden während der urbanen Phase der Indus-Kultur auf diversen Objekten Verwendung. Mit dem Ende der urbanen Phase der Indus-Kultur verschwanden sie ebenso plötzlich, wie sie in Erscheinung getreten waren. Bis zum Aufkommen der Brahmi-Schrift blieben sie lange Zeit die einzige Schrift des indischen Subkontinents. Die Zeichen sind bislang nicht entschlüsselt. Ihr Charakter als Schrift wird von den meisten Forschern akzeptiert, ist aber bei einigen umstritten.

                                               

Xixia-Schrift

Die Xixia-Schrift war die Schrift der tangutischen Westlichen Xia-Dynastie im Nordwesten Chinas. Als Li Yuanhao, der Anführer der Tanguten, im Jahr 1038 die Unabhängigkeit der Tanguten von China erklärte, ließ er zum Zeichen der Unabhängigkeit für sein Volk eine eigene Schrift entwickeln. Die Xixia-Schrift lässt den Einfluss der chinesischen Schrift von der äußeren Form der Schriftzeichen sofort erkennen, wenn auch die 6.000 verschiedenen Zeichen von den tangutischen Gelehrten selbst geschaffen wurden. Der größte Teil der tangutischen Schriftzeichen sind Logogramme. Es finden sich aber auc ...

                                               

Unicodeblock Basis-Lateinisch

Der Unicodeblock Basis-Lateinisch entspricht dem ASCII, d. h., die Zeichen umfassen das lateinische Alphabet in Groß- und Kleinschreibung, die arabischen Ziffern sowie einige Steuerzeichen und Satzzeichen. Zusammen mit dem Block Unicodeblock Lateinisch-1, Ergänzung entsprechen sie ISO 8859-1. Neben diesem Basisblock gibt es noch weitere Blöcke für lateinische Buchstaben in Unicode.

                                               

Kyrillisches Alphabet

Die kyrillische Schrift, früher auch neurussische Schrift genannt, ist eine Buchstabenschrift, die in zahlreichen, vor allem ost- und südslawischen Sprachen in Europa und Asien verwendet wird. Sie ist nach Kyrill von Saloniki benannt, der jedoch nicht Kyrillisch, sondern die ihr vorausgehende glagolitische Schrift entworfen hat. Man nennt die kyrillische Schrift auch Kyrilliza oder Asbuka, nach den ersten beiden Buchstaben des altkyrillischen Alphabets.

Schrift
                                     

ⓘ Schrift

Das Wort Schrift steht unter anderem für Zeichensysteme zur Bewahrung und Weitergabe von gesprochener oder anders kodierter Information. Vormals per Hand geschrieben und nur lesbar oder erfassbar, können heutige Niederschriften oder Schriftstücke auch in für Menschen nicht unmittelbar nutzbarer Form vorliegen, um über technisches Gerät lesbar gemacht zu werden oder gar der Steuerung des Gerätes selbst zu dienen. Generell wird Schrift auf einem Träger notiert und zur Nutzung dekodiert.

                                     

1. Schrift als Entsprechung zu Sprachen

In der Schriftlinguistik wird zwischen dem übersprachlichen Zeicheninventar, der Schrift oder dem Skript engl. script, einerseits und der einzelsprachlichen Ausgestaltung, dem Schriftsystem engl. writing system, andererseits unterschieden. Zum System gehört mindestens ein Regelapparat Orthographie und seine Basiseinheit ist das Graphem, während ein einzelnes Element des Skripts das Schriftzeichen engl. character oder auch Symbol ist.

Die Terminologie ist allerdings nicht ganz einheitlich. So verwendet Coulmas "writing system" auch für das, was Dürscheid u. a. "Schrifttyp" nennen; diese werden traditionell dreifach unterschieden, wobei meist weder nach Analyse- und Interpretationsebene der graphischen Zeichen noch nach Skript und Schriftsystem getrennt wird:

Buchstabenschrift Alphabetschrift, Segmentalschrift Wenige dutzend arbiträre, segmentale, oft geometrisch einfache Grapheme korrelieren mit Phonemen siehe auch Alphabet. Silbenschrift Syllabographie Einige Dutzend bis hunderte suprasegmentale, teilweise systematische Grapheme korrelieren mit der Sprechsilbe oder wenigstens mit Komplexen aus einem Silbenrand und dem -kern. Wortschrift Logografie Tausende komplexe Grapheme eines oft offenen Repertoires korrelieren mit Morphemen, die Wortstatus haben können.

Alphabet- und Silbenschriften beziehen sich auf Laute phonographische Schrift. Das Verhältnis hängt von der jeweils niedergeschriebenen Sprache ab. Logogrammschriften sind hingegen zu gewissen Teilen semantographisch, also bedeutungsbasiert: Das Schriftzeichen hat eine bestimmte Bedeutung, möglicherweise ohne feste Aussprache, wenn es die sichtbare Welt abbildet Piktogramm oder ein abstraktes Konzept darstellt Ideogramm.

Bei den Alphabet- oder Segmentalschriften unterscheidet man zwischen Alphabetschriften im engeren Sinne und Konsonantenschriften. Diese werden wiederum danach unterschieden, ob die Vokale nicht, nicht notwendigerweise oder nicht auf gleicher Ebene wie die Konsonanten dargestellt werden. Dazwischen – und entsprechend mal dem einen, mal dem anderen Typ zugerechnet – stehen solche Schriften, in denen Vokale als obligatorische Hilfszeichen von Konsonanten auftauchen wie in indischen Schriften. Diese sind also in gewisser Weise das Bindeglied zwischen Alphabetschriften im engeren Sinne und Konsonantenschriften; in gewisser Weise auch zu den Silbenschriften.

Bei den Silbenschriften kann danach unterschieden werden, ob ihre Syllabogramme nach einem gemeinsamen Muster oder willkürlich arbiträr gebildet werden, und danach, ob sie ausreichen, um in einem Schriftsystem alle Sprechsilben der betreffenden Sprache ohne orthographische Kombinationsregeln darzustellen.

Manche Sprachen nutzen mehrere Schriften nebeneinander oder auch gemischte Schriften, die Merkmale von zwei oder allen drei Systemen enthalten.

Eine Besonderheit bilden die Geheimschriften, die zur verschlüsselten Informationsübertragung verwendet werden, sowie die Kurzschriften.

                                     

2. Schriftklassen

Keine natürliche Sprache lässt sich eindeutig einer dieser Schriftklassen zuordnen. Deutsch besitzt eine eher grobe und unsystematische Zeichen-Phonem-Zuordnung, anders als Ungarisch, Tschechisch oder Spanisch. Das ist im Englischen noch drastischer, weswegen Schriftenglisch scherzhaft schon als Silbenschrift bezeichnet wurde. Hebräisch hat die Darstellung von Vokalen durch ein Punktesystem mit aufgenommen, obwohl es eine rein konsonantische Schrift ist. Den Hieroglyphen sieht man die Herkunft aus einer Silbenschrift an, obwohl sie eine konsonantische Schrift bilden. Nur künstliche Schriftsysteme können eindeutig klassifiziert werden, wie das internationale phonetische Alphabet IPA, Bopomofo zur Darstellung der chinesischen Phoneme oder die Verschriftung von Plansprachen.

                                     

3. Historische Entwicklung

Vor der Entwicklung der Schrift war nur die mündliche Überlieferung von Wissensinhalten möglich. Sinnentstellungen sowie das Weglassen oder Hinzufügen von Inhalten sind bei der mündlichen Vermittlung zumeist unvermeidlich. Psychologische, soziale und kulturelle Faktoren spielen bei der mündlichen Überlieferung eine wesentliche Rolle. Weltweit wurden von jeher überlebenswichtige Informationen, aber auch geheimes Wissen, Rituale, Mythen, Legenden und Sagen mündlich weitergegeben wie u. a. die Geschichte von der großen Sintflut, die einen ähnlichen Kern aufweisen, in ihren Details aber beträchtlich voneinander abweichen können.

Auch heute noch existieren Kulturen, die Traditionen und Wissen nur mündlich weitergeben. Bei den Aborigines in Australien steht das mündliche Zeugnis sogar im Vordergrund, obwohl sie in engem Kontakt mit einer schreibenden Kultur stehen. Die wortwörtliche Weitergabe an nachfolgende Generationen trägt dazu bei, eigene Kultur und Werte zu bewahren, und charakterisiert zugleich eine Besonderheit dieser Kultur.

Die Erfindung der Schrift gilt als eine der wichtigsten Errungenschaften der Zivilisation, da sie die Überlieferung von Wissen und kulturellen Traditionen zuverlässig über Generationen hinweg erlaubt, und deren Erhaltung in Abhängigkeit von der Qualität des beschrifteten Materials und von anderen natürlichen, aber auch gesellschaftlichen Umständen über einen langen Zeitraum ermöglichen kann. Alle bekannten frühen Hochkulturen werden mit der Verwendung der Schrift in Verbindung gebracht.

Traditionell wird Sumer als die Kultur genannt, in der die Schrift erstmals verwendet wurde. Die wohl ältesten Schriftfunde stammen von dem Fundort Uruk aus Abfallschichten unter der sogenannten Uruk-III-Schicht. Sie werden somit ins 4. Jahrtausend vor Christus datiert. Es handelt sich dabei um Wirtschaftstexte. Die verwendete Schrift lässt allerdings keine Rückschlüsse auf die Sprache zu, es ist daher falsch, diese Schrift im strengen Sinne als sumerisch zu bezeichnen. Nur wenige Forscher glauben, dass es sich bei den Symbolzeichen der Vinča-Kultur in Südosteuropa, die in das 5. Jahrtausend v. Chr. datiert werden, um eine tatsächliche Schrift handelt. Die ägyptischen Hieroglyphen werden oft als eine aus Vorderasien importierte Idee angesehen; neuere Funde von Günter Dreyer in Ägypten stellen diese Lehrmeinung allerdings in Frage, und er vermutet eine eigenständige Erfindung. In China und Mittelamerika Maya wurde die Schrift ebenfalls unabhängig entwickelt. Beim ersten bekannten Schriftzeugnis Mittelamerikas handelt es sich um einen in Veracruz entdeckten Steinblock, in den insgesamt 62 Symbole eingeritzt sind; einige dieser Zeichen fanden sich auch auf Funden, die Forscher der Kultur der Olmeken zuordnen. Derzeit geht man davon aus, dass die zwölf Kilogramm schwere Schrifttafel rund 3000 Jahre alt ist.

Der durch Belege abgesicherten Lehrmeinung über die Entstehung von Schriftsystemen in geografisch weitgehend getrennten Kulturen wird von einzelnen Wissenschaftlern und Privatgelehrten immer wieder in verschiedenen Varianten die These entgegengehalten, die ältesten bekannten Schriftsysteme seien aus einer älteren, teils gemeinsamen, global verbreiteten Zeichenschicht entwickelt worden. Belege dafür, die der wissenschaftlichen Kritik standhalten, sind bisher jedoch nicht vorgelegt worden.

Ausprägungen von Schrift können direkte Übertragungen von einer Kultur zu einer anderen sein, etwa die Entwicklung des lateinischen aus dem griechischen Alphabet. In einigen Fällen hat die Bekanntschaft mit dem Schriftbesitz anderer Kulturen zur Entwicklung einer neuen Schrift geführt z. B. die koreanische Schrift oder die Silbenschrift der Cherokee.

Die Geschichte der Schrift ist nicht nur als eine Geschichte der Fixierung von Sprache zu sehen. Es ist damit zu rechnen, dass es auch eine eigene Geschichte der Symbole, Zeichen und Schriftzeichen gibt. Der uns heute bekannten Schrift gehen Felszeichnungen, z. B. in der Höhle von Lascaux, vor ca. 20.000 Jahren voraus. Auch dort wurden bereits abstrakte Zeichen verwendet, die wohl magischen und symbolischen Charakter hatten. Seit zehntausenden von Jahren benutzen Menschen diese Zeichen und Bilder, um Botschaften zu hinterlassen. Von Schrift kann allerdings erst gesprochen werden, wenn ein festgelegtes Zeichensystem zum Ausdruck für verschiedene Informationen zur Verfügung steht. Bereits in der Jungsteinzeit Neolithikum wurden Steine mit geometrischen Linien hergestellt, von denen die Forschung mit einiger Gewissheit sagen kann, dass sie zum Zählen dienten, der wahrscheinlich wichtigsten Grundlage einer echten Schriftentwicklung. Diese Steine wurden nach dem lateinischen Wort für Rechensteine calculi genannt, woraus das französische calcul Rechnen, Rechnung und das deutsche kalkulieren abgeleitet wurden.

Im Gegensatz zur Sprache ist die Schrift zu jung, um evolutionsbiologische Spuren hinterlassen zu haben. Beim Lesenlernen reorganisieren sich deswegen bestehende, teils sehr alte Gehirnstrukturen.



                                     

4. Entzifferung alter Schriften

Eine besondere Herausforderung stellt die Entzifferung alter Schriften dar. Oft gelingt sie, wenn ein Text mit Übersetzungen gefunden wird, oder wenn die Sprache oder ein Dialekt der Sprache bekannt ist.

                                     

5. Schriftanordnung und andere graphische Klassifikationen

Man kann Schriften anhand der Schreibrichtung unterscheiden, und zwar waagerechte in linksläufige sinistrograd, zum Beispiel das Arabische und Hebräische, rechtsläufige dextrograd, das Lateinische und bustrophedone zeilenweise wechselnd Schriften, sowie senkrechte in abwärts Schriften des chinesischen Kulturkreises, mongolisch und aufwärts einige philippinische Schriften, historische Notation für Militärtrommel geschriebene. Bei den senkrechten Schriften ist wiederum zu unterscheiden zwischen solchen, bei denen die Spalten von rechts nach links verlaufen Chinesisch und andere und solchen, bei denen die Spalten von links nach rechts verlaufen Mongolisch. Bei waagerechten Schriften verlaufen die Zeilen in der Regel von oben nach unten. Die Seiten in Büchern werden so geblättert, dass bei linksläufigen Schriften von links nach rechts, bei rechtsläufigen von rechts nach links geblättert wird. Bei senkrecht geschriebenen Schriften entscheidet die Richtung der Spalten analog über die Richtung des Blätterns.

In den meisten Schriften dehnen sich die Zeichenkorpora in einem festen Bereich zwischen zwei oder mehr gedachten oder vorgezeichneten Linien aus. So lassen sie sich danach einteilen, ob die Grundlinie oben zum Beispiel Devanagari, unten Kyrillisch, mittig frühes Griechisch oder oben und unten Chinesisch verläuft. Hinzu kommt die Unterscheidung nach Zeichen mit variabler Arabisch und fester Breite Chinesisch.

Eine andere Unterscheidung, die gelegentlich verwendet wird, ist die zwischen Linearschriften, also solchen, deren Zeichen aus Linien bestehen, und anderen zum Beispiel Punkt-/Brailleschrift oder Keilschrift.

                                     

6. Schriftklassifikation

In der westlichen Welt gibt es verschiedene Schriftklassifikationsmodelle, die voneinander teilweise erheblich abweichen. Davon sind in Deutschland insbesondere zwei Modelle gebräuchlich.

                                     

6.1. Schriftklassifikation ISO 15924

Die Norm ISO 15924 "Information und Dokumentation – Codes für Schriftennamen" Ausgabe 2004–02 enthält eine Unterteilung in acht Hauptgruppen:

  • 400–499 Silbenschriften
  • 000–099 Hieroglyphen und Keilschriften
  • 200–299 Alphabetschriften, von links nach rechts
  • 300–399 z. B. Devanagari und andere indische Schriften, Thai
  • 500–599 Ideographische und Symbolschriften z. B. Han, Brailleschrift
  • 600–699 Unentzifferte Schriften z. B. Indus-Schrift, Rongorongo
  • 100–199 Alphabetschriften, von rechts nach links
  • 900–999 Proprietäre Schriften
                                     

6.2. Schriftklassifikation DIN 16518

Die Norm DIN 16518 "Klassifikation der Schriften" Ausgabe 1964–08 teilt Bleisatzschriftarten in elf Gruppen ein:

  • Klassizistische Antiqua
  • Schreibschriften
  • Gebrochene Schriften
  • Antiqua-Varianten
  • Französische Renaissance-Antiqua
  • Fremde Schriften
  • Venezianische Renaissance-Antiqua Stichwort Antiqua
  • Barock-Antiqua
  • Serifenbetonte Linear-Antiqua Egyptienne
  • Handschriftliche Antiqua
  • Serifenlose Linear-Antiqua Grotesk

Die Schriftklassifikation entspricht dabei der historischen Entwicklung und berücksichtigt besonders detailliert die im deutschen und westeuropäischen Sprachbereich üblichen lateinischen Schriften. In anderen Ländern gibt es vergleichbare Einteilungen.

Da das DIN-Modell nicht perfekt ist, gibt es viele weitere Versuche einer Schriftklassifikation. 1998 stellte Indra Kupferschmid ihre Klassifikation nach Formprinzip im DIN-Ausschuss vor. Diese Einteilung wurden später von Max Bollwage und Hans Peter Willberg in ihre Bücher übernommen. Sie unterscheidet die Schriften nach ihrem Formprinzip Stil in dynamische, statische, geometrische und dekorative Schriften und ihrer Ausstattung mit Serifen und Strichkontrast. Der Willberg-Schüler Ralf de Jong hat eine darauf aufbauende, weiterführende Matrix entwickelt.



                                     
  • gehört wie die birmanische Schrift die Khmer - Schrift sowie die laotische Schrift zum südostasiatischen Zweig der indischen Schriften Sie ist eine Abugida
  • Die Phagpa - Schrift auch Phagspa - Schrift ist eine Abugida. Sie wurde während der Yuan - Dynastie von Chögyel Phagpa Lodrö Gyeltshen erfunden und sollte
  • Die klassische mongolische Schrift war die erste einer ganzen Reihe von mongolischen Schriften die für die mongolische Sprache entwickelt oder angepasst
  • Die phönizische Schrift ist eine linksläufige Konsonantenschrift aus 22 Zeichen, deren Reihenfolge das Abdschad übernommen hat und die vom 11. bis 5.
  • Die Altsüdarabische Schrift ist ein im südlichen Arabien heutiges Jemen insbesondere im Reich Saba vom 8. Jh. v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert benutztes
  • Die chinesische Schrift chinesisch 中文字, Pinyin zhōngwénzì, Zhuyin ㄓㄨㄥ ㄨㄣˊ ㄗˋ oder Hànzì 漢字  汉字, hànzì, Zhuyin ㄏㄢˋ ㄗˋ  Han - Schrift fixiert die chinesischen
  • Die Khmer - Schrift អក សរខ ម រ Âksâr Khmêr auch kambodschanische Schrift ist eine von den indischen Schriften abgeleitete Schrift in der die Khmer - Sprache
  • Die äthiopische Schrift ግዕዝ Gəʿəz, vereinfacht: Ge ez ist eine Abugida, die sich aus der himjarischen Schrift entwickelt hat. Sie wird im Gegensatz
  • Die Xixia - Schrift ältere Schreibung: Hsi - hsia - Schrift war die Schrift der tangutischen Westlichen Xia - Dynastie im Nordwesten Chinas. Als Li Yuanhao
  • Die klassische kyprische Schrift ist eine Silbenschrift, die vom 11. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr. auf Zypern für den kyprischen Dialekt Teil der
  • Die Bezeichnung deutsche Schrift wird entweder als Sammelbegriff für einige gebrochene Schriften verwendet, mit denen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert
  • Gebrochene Schrift ist eine Sammelbezeichnung für eine Reihe lateinischer Schriftarten, bei denen die Bögen eines Buchstabens ganz oder teilweise gebrochen
                                     
  • Die tamilische Schrift auch Tamilschrift Tamil தம ழ அர ச ச வட tamiḻ ariccuvati gehört zu den indischen Schriften Man schreibt mit ihr Tamil, das
  • Die demotische Schrift griechisch gemäS Herodot: δημοτιχά bzw. δημοτιϰός volkstümlich ist eine aus dem Hieratischen abgeleitete Schrift die von etwa
  • Die Sojombo - Schrift mongolisch Соёмбо бичг, sojombo bitschg ist eine Silbenschrift Abugida welche 1686 vom mongolischen Mönch und Gelehrten Dsanabadsar
  • Nordostiberische Schrift auch Iberische Schrift genannt, ist eine von mehreren eng miteinander verwandten Silbenschriften der althispanischen Schriften die vor
  • Als heilige Schriften bezeichnet die vergleichende Religionswissenschaft Texte, die für eine Religion normativ sind. In den unterschiedlichen Religionen
  • althebräischer Schrift geschrieben, wie Funde vom Toten Meer zeigten. Auch die samaritanische Schrift ist eine Weiterführung der althebräischen Schrift Ebenso
  • der Fachwelt sehr geläufig. Sie bezieht sich darauf, dass die ersten Schriften dieses Typs als Groteske, also eine sonderbare, aber durchaus reizvolle
  • Adschami - Schrift oder Ajami - Schrift von arabisch عجمي, DMG ʿağamī  fremd, nichtarabisch vgl. auch ʿAdscham werden Anwendungen der arabischen Schrift für
  • Südwest - Schrift Escrita do Sudoeste, auch südlusitanische Escritura sudlusitana tartessische Escritura tartésica oder Algarve - Schrift genannt


                                     
  • Die Buid - Schrift oder Buhid - Schrift ist eine Brahmi - Schrift die für die von den Mangyan gesprochene Buid - Sprache verwendet wird. Sie zählt zu den vier
  • Die FE - Schrift vollständiger Name: fälschungserschwerende Schrift wurde ab 1978 für den Gebrauch auf deutschen Kfz - Kennzeichen entwickelt. Seit 1994
  • Die arabische Schrift ist heute eine der am weitesten verbreiteten Schriften der Welt und blickt im engeren Sinne auf eine Geschichte von etwa eineinhalb
  • Die libysche Schrift auch altlibysch oder numidisch genannt ist eine Alphabetschrift, die etwa vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n.
  • Die tibetische Schrift gehört zu den indischen Schriften Wie diese ist sie eine Zwischenform aus Alphabet - und Silbenschrift, eine sogenannte Abugida
  • Die japanische Schrift besteht aus mehreren Schriften Das japanische Schriftsystem nutzt Kanji, Kana und Romaji funktional gleichberechtigt nebeneinander
  • ⵜⴼⵉⵏⵗ ist die Bezeichnung der Schrift der Tuareg. Sie ist berberischen Ursprungs und hat sich aus der libyschen Schrift entwickelt, die ihrerseits höchstwahrscheinlich
  • Die Bamun - Schrift auch: Bamum, Schümom oder Schumom ist eine regionale afrikanische Schrift für die Bamum - Sprache. Sie wurde 1896 97 von dem jungen
  • Die kypro - minoische Schrift auch altkyprische Schrift oder Linearschrift C, kurz: CM ist ein Schriftsystem, vermutlich eine Silbenschrift, das im bronzezeitlichen

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