Zurück

ⓘ Liechtensteiner Namenbuch. Das Liechtensteiner Namenbuch ist ein abgeschlossenes Forschungsprojekt, das vom Historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein ..


                                     

ⓘ Liechtensteiner Namenbuch

Das Liechtensteiner Namenbuch ist ein abgeschlossenes Forschungsprojekt, das vom Historischen Verein für das Fürstentum Liechtenstein getragen und vom Land Liechtenstein finanziert wurde. Seit seiner Gründung im Jahr 1981 wurde es von Hans Stricker, dem emeritierten Extraordinarius für Vergleichende Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Zürich, geleitet. Als Mitarbeiter waren Anton Banzer und Herbert Hilbe an dem Projekt beteiligt.

                                     

1. Inhalt

Das Werk hatte zum Ziel, sämtliche auf dem Boden der elf Liechtensteiner Gemeinden Balzers, Triesen, Triesenberg, Vaduz, Schaan, Planken, Eschen, Mauren, Gamprin, Schellenberg und Ruggell in Gegenwart und Vergangenheit erfassbaren Eigennamen zu erfassen, sie darzustellen und sprachlich zu deuten.

Zwischen 1986 und 1991 erschienen für alle Gemeinden Flurnamenkarten samt informierendem Begleitheft, die das aktuelle Namengut festhalten und situieren. Die Karten sind bei der jeweiligen Gemeindeverwaltung erhältlich.

Im Jahr 1999 veröffentlichte der Verlag des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein das sechsbändige Deutungswerk zum Werkteil I Ortsnamen. Darin werden auf 3500 Druckseiten die rund 9200 Geländenamen des Fürstentums, von denen 3800 heute ausgestorben sind, sprachlich gedeutet.

Seit 2003 waren dieselben Projektmitarbeiter an der Bearbeitung der Personennamen des Landes beteiligt. Dieser abschliessende Werkteil II Personennamen erschien Mitte Dezember 2008 als Druckwerk. Er umfasst insgesamt 6 Bände mit rund 3000 Druckseiten; die Bände 5 und 6 rund 1100 Seiten mit den Ruf- und Sippschaftsnamen sowie einer Strukturanalyse von knapp 100 Seiten wurden jedoch aufgrund persönlichkeitsschutzrechtlicher Bedenken nicht publiziert.

                                     

2. Werkstruktur

I. Ortsnamen ISBN 3-906393-25-9 A. Flurnamenkarten in 11 Gemeindekarten mit je einem Begleitheft B. Namendeutungen in 6 Bänden
  • Band: Gamprin, Schellenberg, Ruggel Digitalisat
  • Band: Balzers, Triesen Digitalisat
  • Band: Triesenberg, Vaduz, Schaan Digitalisat
  • Band: Lexikon der in den Namen enthaltenen Wörter Digitalisat
  • Band: Einführung, Quellen, Register Digitalisat
  • Band: Planken, Eschen, Mauren Digitalisat
II. Personennamen ISBN 978-3-906393-44-5 A. Vornamen B. Familiennamen C. Ruf- und Übernamen D. Sippschaftsnamen
                                     

3. Arbeitsstand

Der Werkteil I Ortsnamen ist abgeschlossen; die Flurnamenkarten erschienen zwischen 1986 und 1992, die wissenschaftliche Darstellung des gesamten Namenmaterials ist 1999 in sechs Bänden publiziert worden.

Der Werkteil II Personennamen ist seit Dezember 2008 ebenfalls abgeschlossen. Publiziert sind vier Bände:

  • Band 1: Einführung, Quellen, Register
  • Band 2: Vornamen, Kollektivnamen
  • Band 3: Familiennamen A–K
  • Band 4: Familiennamen L–Z
                                     
  • PDF 6, 9 MB Liechtensteiner Namenbuch ORTSNAMEN: Namen nach Gemeinden Liechtensteiner Flurnamenkarte Gemeinden und Orte in Liechtenstein Tabellen der
  • von Hans Stricker entwickelten Modell des Liechtensteiner Namenbuches Beschreibung des Werdenberger Namenbuchs Besprechung in Vox Romanica 76, 2017, S
  • Toni Banzer Herbert Hilbe, Liechtensteiner Namenbuch Vaduz 1999, Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein ISBN 3 - 906393 - 25 - 9 Hans Bahlow:
  • Lexikon des Fürstentums Liechtenstein Kulm Triesenberg In: Liechtensteiner Namenbuch Online 2005. Liechtensteiner Namenbuch Ds als Tonäll. Informationsschilder
  • von Triesen befindet. LIECHTENSTEINER NAMENBUCH Goldlochspitz Balzers Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein abgerufen am 3. August
  • Liechtenstein 88, 1990, S. 136 169. Ortsnamen Hans Stricker et al.: Liechtensteiner Namenbuch Die Orts - und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein
  • Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch Die Orts - und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein Band 5. Historischer Verein des Fürstentums Liechtenstein Vaduz
  • aus der Gemeinde Triesenberg erworben. 1727 und 1733 werden im Liechtensteiner Namenbuch Hütten erwähnt. 1768 69 bestand eine Säge im Steg, die Schnittholz
  • Namenbuch Online abgerufen am 20. April 2019 FL Gemeindewahlen 2015 Planken Cornelia Herrmann: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein
  • Stricker, Toni Banzer, Herbert Hilbe: Liechtensteiner Namenbuch Die Orts - und Flurnamen des Fürstentums Liechtenstein Band 2: Die Namen der Gemeinden Triesenberg


                                     
  • Landschaft Uni Jena Flurnamenforschung in Thüringen Liechtenstein Liechtensteiner Namenbuch Schweiz ortsnamen.ch Datenbank und Texte zu Orts - und
  • Hasler 1973 Liechtensteiner Skirennläufer Thomas Dürr 1978 Liechtensteiner Bobfahrer Ulrike Kaiser 1978 Liechtensteiner Judoka Michael Riegler
  • Vorarlberg, Liechtenstein und Piemont. Erbe, Dasein, Wesen. Huber, Frauenfeld 1968 7., ergänzte Auflage Chur 2002 ders.: Südwalser Namenbuch Die deutschen
  • Gemeindenamen vornimmt, ist allerdings unsicher siehe hierzu Rätisches Namenbuch begründet von Robert von Planta und Andrea Schorta, Band 3: Die Personennamen
  • Landesbibliothek 3 erscheint in zahlreichen Teilbänden. Simone Maria Berchtold: Namenbuch des GroSen Walsertales. Zürcher Diss. Graz - Feldkirch 2008 Schriften der
  • Flurnamenbuches. Zuvor hatte Bickel während längerer Zeit als Stiftungsrat für das Namenbuch der Gemeinden des Kantons Basel - Landschaft geamtet, das 2017 herauskam
  • Landschaft Uni Jena Flurnamenforschung in Thüringen Liechtenstein Liechtensteiner Namenbuch Schweiz ortsnamen.ch Datenbank und Texte zu Orts - und
  • Liechtenstein und der Schweiz zwischen der Bündner Gemeinde Fläsch und der Liechtensteiner Gemeinde Triesen. Er ist durch einen Wanderweg erschlossen und liegt
  • Der Wahlkreis Werdenberg Der ehemalige Bezirk Werdenberg Werdenberger Namenbuch 1988: Auswanderung 1989: Werdenberger Alpwirtschaft 1990: Rhein Rheinkorrektion
                                     
  • Altdeutsche Personennamen, Ergänzungsband zu Ernst Förstemann: Altdeutsches Namenbuch Erster Band, München, Nachdruck der zweiten Auflage 1966 1968, S
  • Schanfigg Davos Duden. Das Aussprachewörterbuch, S. 702. Rätisches Namenbuch Band 2: Etymologien. Bearb. und hrsg. von Andrea Schorta. Francke, Bern
  • Original am 12. Januar 2016 abgerufen am 13. Januar 2016. Rätisches Namenbuch Begründet von Robert von Planta. Bd. 2. Etymologien. Bearbeitet und herausgegeben
  • der Google Buchsuche, dort S. 59 Liechtensteiner Namenbuch des historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein abgerufen am 31. März 2011 Vgl.
  • beschäftigte sich auch mit den Wiener StraSennamen und publizierte das Namenbuch der Stadt Wien: die Namen der Strassen und Gassen, Plätze und Höfe 1895

Wörterbuch

Übersetzung