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ⓘ Burg Houska befindet sich in Blatce südlich von Doksy in der Daubaer Schweiz in Tschechien. Sie steht auf einer prismenförmigen Säule aus Sandstein. Typisch für ..

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Burg Houska
                                     

ⓘ Burg Houska

English version: Houska Castle

Burg Houska befindet sich in Blatce südlich von Doksy in der Daubaer Schweiz in Tschechien. Sie steht auf einer prismenförmigen Säule aus Sandstein. Typisch für Houska ist der Sgraffito-Schmuck an der Fassade.

                                     

1. Baugeschichte

Auf dem Schlossberg stand seit dem Ende des 9. Jahrhunderts eine erst hölzerne, später steinerne Wehranlage. Die Gründung wird auf Fürst Slavibor zurückgeführt, dessen Sohn Housek der Burg ihren Namen gegeben haben soll. Der heute erhaltene Bau wurde 1270–1280 von Přemysl Otakar II. zeitgleich mit der benachbarten Burg Bezděz in Auftrag gegeben und vermutlich durch die gleiche Bauhütte ausgeführt. Er gehörte zu den frühgotischen herrschaftlichen Residenzen, beeinflusst durch die Zisterzienserbewegung. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Burg zum Renaissanceschloss umgebaut. 1658 wurde der viereckige Turm abgetragen und 1823 das Dach abgesenkt. Weitere Renovierungen fanden 1924–1939 statt.

                                     

2. Beschreibung

Houska hat einen viereckigen Grundriss, mit geschlossenem mittleren Hof. Aus der gotischen Zeit sind die Fensterformen erhalten geblieben. Die Burgkapelle erstreckt sich über zwei Etagen. In den Ausstellungsräumen findet man gotische und Renaissancewandgemälde, auf dem Dach befindet sich ein Aussichtsturm. An der Fassade ist moderne Sgraffitodekoration angebracht.

Vor dem Schloss steht eine Barockstatue der Heiligen Ludmilla aus dem Jahre 1758. Auf dem Gipfel des Schlossberges finden sich Reste von Kellerräumen und des Fundamentes der Kirche, die 1830 zerstört wurde. Hier gibt es auch eine Felsenaussicht. Aus den oberen Räumen der Burg selbst kann man die umliegende Landschaft bis zum Ještěd überblicken.

                                     

3. Inneneinrichtung

Beachtenswert sind die Kapelle und die Grüne Kammer. Beide Räumlichkeiten behielten den gotischen Stil mit Wandgemälden aus dem Jahr 1520 bei. In der Kapelle sind einzigartige Fragmente von Fresken aus dem 13. bis 14. Jahrhundert erhalten. Interessant sind auch der Jagdsalon, der Rittersaal, die rekonstruierte Speisekammer und der Ballsaal.

                                     

4. Besitzverhältnisse

Vermutlich aus der Hand König Wenzels II. 1271–1305 kam Houska in den Besitz der Adelsfamilie Berka von Dubá. Weitere Besitzer waren unter anderen im 15. Jahrhundert Jan Smiřický aus dem Geschlecht der Smiřický von Smiřice, das Geschlecht Waldstein, die Grafen von Sulz und das Haus Hohenlohe. 1924 erwarb Josef Šimonek, Präsident der Škoda-Werke, dem bereits auch das Schloss Stránov gehörte, die Burg und nutzte sie bis 1939 als Sommersitz. In den Jahren 1939–1945 beschlagnahmte die Wehrmacht die Anlage wegen ihrer strategisch günstigen Lage. In den 1950er Jahren wurde in den Räumlichkeiten das Archiv der Staatlichen Bibliothek des Clementinum untergebracht. Eine geplante Nutzung als Sanatorium wurde nicht verwirklicht. Seit der Restitution in den 1990er Jahren gehört Houska den Nachkommen Josef Šimoneks. Die Burg wurde 1999 zum ersten Mal in ihrer Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

                                     

5. Legende

Laut einheimischer Legende soll sich unter der Burg Houska der Eingang zur Unterwelt befinden und die Burg erbaut worden sein, um diesen zu verdecken.

                                     
  • Houska ist der Familienname folgender Personen: Jovanka Houska 10. Juni 1980 englische Schachspielerin der Name folgender Orte: Burg Houska Burg
  • von Dubá auf Burg Houska seinen Besitz an seine Söhne verteilte. Seinen jüngsten Sohn Heinrich Vaněk bedachte er mit Hrádek sowie Houska Milčany und
  • Gründung erfolgte etwa im 15. Jahrhundert. Zum Ort gehören auch die Burg Houska Hauska sowie ein Teil des Naturschutzgebietes Kokořínsko Daubaer Schweiz
  • Mácha. Den Befehl zum Bau der Burg gab 1264 König Přemysl Ottokar II. Sie übernahm die Funktion der älteren Burg Houska die wegen beengter räumlicher
  • Nach einer lokalen Legende soll Slavibor für seinen Sohn Housek die Burg Houska errichtet haben lassen. Dušan Třeštík, Počátky Přemyslovcu. Vstup Čechu
  • Hauska steht für: Burg Hauska in Blatce, Tschechien, siehe Burg Houska Hauska ist der Familienname folgender Personen: Günter Hauska 1940 österreichischer
  • Bezděz Bösig mit der Burg Bezděz Burg Bösig den Malý Bezděz Neuberg das Ralsko Hügelland Rollberg - Hügelland die Burg Houska das Naturschutzgebiet
  • gehörten. Franziskus von Paula Herzan von Harras 1755 1804 Kardinal Burg Houska Kokorschin Mileschau Ronburg Rothenhaus Lanšperk Wappen der Hrzán von
  • und den sog. Vogelhäusern Ptači domky Burg Kokořín Kokorschin Burg Helfenburk Helfenburg Schloss Houska Hauska Schloss Liběchov Liboch Vlhošť
  • des Hopfenanbaus in der Gegend. Burg Houska bei Blatce Burg Chudý Hrádek bei Dolský Mlýn Gründelmühle Čap bei Tuhaň Burg Starý Berštejn bei Vrchovany Franz


                                     
  • Adersbacher Adršpachové Linien. Zu deren Eigentum gehörten Hauska Burg Houska WeiSwasser Bělá pod Bezdězem Bösig Bezděz Lämberg Lemberk
  • Naturdenkmäler Peklo, Swamp a Panská skála Burg Bezděz und Schloss Lemberk, Schloss Zákupy, Schloss Houska Am FuS des Lausitzer Gebirges befindet sich
  • redigiert von Eduard Goldstücker, František Kautmann, Paul Reimann und Leoš Houska Gekürzte Fassung aus dem Tschechischen Academia Verlag, Prag, 1965
  • Hirschberg, Bösig, Altperstein mit Schloss Neuperstein, Burg Houska mit zehn Dörfern, Burg Vidim mit sechzehn Dörfern, Kopidlno, Chomutice und Pecka
  • GroS - Orczechau, Mährisch - PruS, Jarmeritz, Banow, Bauschitz, Kojetein und Jakobau. Burg Houska NeuschloS, Osov, Slavkov u Brna Austerlitz Ungarisch Brod, Otschehau
  • Das Geheimnis der Burg in den Karpaten ist eine tschechoslowakische Filmkomödie aus dem Jahr 1981, die auf dem Roman Das Karpatenschloss von Jules Verne
  • und Hauptmann des Bunzlauer Kreises. Er besaS die Güter Raudnitz, Bezděz, Houska und Helfenburk. In seinen letzten Lebensjahren war er ein überzeugter Katholik
  • Band 19, Nr. 5, 1985, S. 196 203. Thomas Ficker, Andre Hardtmann, Mario Houska Ring rolling research at the TU Dresden its history from the beginning
  • Liste führt Burgen und Schlösser in Nordböhmen auf und umfasst die Aussiger Region und die Reichenberger Region. Sie ist Teil der Liste von Burgen und Schlössern
  • der Sozialreportage. Picus Verlag, Wien 2006, ISBN 3 - 85452 - 493 - 5. Miriam Houska Journalismus der Sinne und des Sinns Max Winters Wahrnehmung und Vermittlung
  • älteste schriftlich überlieferte Sprachdenkmal des Obersorbischen ist der Burger Eydt Wendisch ein Bürgereid der Stadt Bautzen aus dem Jahr 1532. Eine
  • Hejtmánkovice Hausdorf über Neutitschein Hukovice u Suchdola Hauska Houska Burg Hausko Housko Hawlovitz Havlovice Hawran Havran Hedwigsäge Hedvičina

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