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ⓘ Burg Rabi. Burg Rabí ist eine spätgotische Burgruine in Rabí im Okres Klatovy in Tschechien. Sie ist die größte Burgruine Tschechiens und zählt zu den ältesten ..

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Burg Rabi
                                     

ⓘ Burg Rabi

English version: Rabí Castle

Burg Rabí ist eine spätgotische Burgruine in Rabí im Okres Klatovy in Tschechien. Sie ist die größte Burgruine Tschechiens und zählt zu den ältesten Festungsanlagen des Landes.

                                     

1.1. Geschichte Anfänge der Burg

Die Erbauer von Rabí sind nicht bekannt. Es liegt jedoch nahe, dass es sich um die Grafen von Bogen handelte, denen Rabí und die umliegenden Gebiete zwischen 1124 und 1273 gehörten. Nachdem die Ländereien Ende des 13. Jahrhunderts wieder an Böhmen fielen, wurde Rabí vermutlich von den Velhartices bewohnt, denen die Gegend um Sušice in der Folge gehörte. Die früheste schriftliche Erwähnung der Anlage findet sich erst 1380 als Eigentum von Puta I. von Schwihau aus dem Geschlecht der Riesenberger. Die Riesenberger hatten die Burg entweder durch Kauf von oder ihre Verwandtschaftsverhältnisse zu den Velhartices erworben. Zu dieser Zeit bestand die Burg lediglich aus einem Donjon und diente wohl zur Sicherung der Handelswege zwischen Sušice und Horažďovice sowie dem Schutz des Goldbergbaus rund um die Otava.

                                     

1.2. Geschichte Ausbau zur Festung

Ende des 14. bis Anfang des 15. Jahrhunderts wurde die Burg im Zuge der Auseinandersetzung zwischen der böhmischen Adelsunion Panská jednota und König Wenzel durch Břeněk Švihovský von Riesenberg erweitert, verstärkt und zur Festung ausgebaut.

1407 erbte mit Jan von Riesenberg jedoch ein Vertreter des königstreuen katholischen Adels Burg Rabí, wodurch diese ab 1415 zu einem Stützpunkt der Hussitengegner wurde. Während der Hussitenkriege gelang es den hussitischen Truppen 1420 und 1421 zweimal, die Burg einzunehmen, jedoch verlor ihr Heerführer Jan Žižka dabei sein zweites Auge.

Nach Jans Tod erbte Wilhelm von Riesenberg Rabí, anschließend gelangte Puta II. von Schwihau in den Besitz von Rabí. Er trieb den Ausbau der Festung voran und ließ diese um einen weiteren Mauerring erweitern. Da er die Funktion des obersten königlichen Richters innehatte, erfuhr die Burg einen enormen Bedeutungsgewinn und diente als Ort zahlreicher Verhandlungen und Bankette.

                                     

1.3. Geschichte Niedergang Rabís

Putas Nachkommen, die Burg ab 1504 besaßen, gerieten zunehmend in Geldnot. 1548 trennten sich die Riesenberger deshalb von der Burg, die daraufhin mehrmals den Besitzer wechselte. Rabí war wechselnd im Besitz von Heinrich Kurzbach von Trachenberg, Diviš Malovec von Libějovice und Wilhelm von Rosenberg. Rabí gelangte schließlich 1570 in den Besitz der Chanovský von Dlouhá Ves, wo sie bis ins erste Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts verbleiben sollte. Trotz der Erlässe der Kaiser Ferdinand III. und Leopold I. zur Zerstörung der Burg blieb Rabí unberührt. Allerdings wurde sie auch nicht mehr instand gehalten, was zum Verfall des Komplexes beitrug.

Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg schließlich stark verwüstet. Später kamen hierzu auch noch der Abbau der Burgmauern durch die Bevölkerung, die Steine als Baumaterial verwendete, sowie ein Brand im Jahr 1720.

                                     

1.4. Geschichte Restaurierung

Zu Beginn des 18. Jhs. erwarben die Lambergs die Anlage. Diese übereigneten die Ruine 1920 schließlich für eine symbolische Krone an den Bund für die Erhaltung der Kunst-, Kultur- und Naturdenkmäler in Horažďovice, welcher mit umfassenden Sanierungsmaßnahmen begann. 1954 erfolgte die Übergabe Rabís an den tschechoslowakischen Staat, der sie 1978 zum Nationalen Kulturdenkmal erklärte und von 1979 bis 1985 umfassend renovieren ließ.

                                     

2.1. Anlage Geographie

Rabí liegt auf einer Erhebung südlich der Stadt, die unmittelbar an die äußerste Festungsmauer anschließt. Im Süden des Burghügels verläuft die Otava in einer Schleife, wodurch die Burg eine strategisch wertvolle Position erhält. Zudem verlief die alte Handelsroute zwischen Sušice und Horažďovice direkt unterhalb der Burg.

                                     

2.2. Anlage Bauliche Merkmale

Den Kern der Burg bildet der aus dem 12. bis 13. Jahrhundert stammende, 26 m hohe Donjon mit rechteckigem Grundriss. Dieser wurde während des 14. Jahrhunderts mit einer Wehrmauer umfriedet, die zudem noch die Vorburg einschloss, die nordwestlich des Donjons lag und mehrere Wohn- und Wirtschaftsgebäude beherbergte. Eine zweite große Erweiterung erfolgte an der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert. Hierbei schob sich die Burganlage weiter nach Norden, wo sich eine weitere Mauer mit Türmen anschloss. Puta von Schwihau veranlasste schließlich Ende des 15. Jahrhunderts die letzte Phase des Umbaus. Um die gesamte Burganlage ließ er einen spätgotischen Festungsring errichten, dessen Mauern die der alten Burg an Stärke übertrafen, um dem Beschuss durch Kanonen standhalten zu können. Zusätzlich ließ er mehrere Rondelle auf allen Seiten anbringen. Nach diesem Umbau betrug die Fläche der Festung etwa 10 000 m².

Durch den Dreißigjährigen Krieg und den Steinbruch an der Burg wurden vor allem die äußere Festungsmauer und die nördlich gelegene Burgmauer im Osten der Anlage beschädigt. Ansonsten sind die Festungsmauern jedoch verhältnismäßig gut erhalten, haben jedoch im Lauf der Jahrhunderte stark gelitten. Die Wirtschaftsgebäude der Burg sind nur teilweise erhalten, unter anderem kann man heute noch die Stallungen besichtigen. Den am besten erhaltenen Gebäudeteil stellen die gotischen Keller dar, die ein Musterbeispiel für die Architektur der damaligen Zeit sind.



                                     

2.3. Anlage Stellung innerhalb der Burgenarchitektur

Rabí ist auch über Tschechien hinaus einer der herausragenden Bauten der Festungsarchitektur des 16. Jahrhunderts. Vor allem durch die Größe der Anlage und die Stärke ihrer Mauern ragt sie unter den europäischen Festungen der frühen Neuzeit hervor. Daneben ist besonders die äußere Festungsmauer mit ihren Rondellen beispielhaft für die spätgotische Profanarchitektur.

                                     

3. Museum

Das Burgmuseum Hrad Rabí beherbergt eine Ausstellung gotischer Fliesen und archäologischer Fundstücke. Außerdem kann man den historischen Wohnturm der Burg sowie die Festungsanlagen und die Stallungen besichtigen. Zudem wird die Geschichte und die Architektur der Burganlage erläutert.

                                     
  • Rabí deutsch Rabi früher Raby ist eine Stadt in Tschechien. Sie liegt neun Kilometer nordöstlich von Sušice und gehört zum Okres Klatovy. Rabí befindet
  • Rabi steht für: Rabi tschechisch Rabí Ortschaft im Okres Klatovy, Tschechien Burg Rabí Burgruine in Rabi Rabi I. und Rabi II., den islamischen Doppelmonat
  • 6162861Koordinaten: 49 16 47 N, 13 36 58, 6 O Der Jüdische Friedhof in Rabí deutsch Rabi früher Raby einer Stadt im Okres Klatovy in Tschechien, wurde im
  • Bereits vor 1427 hatte Wilhelm vom Fels, der Bruder Johann von Schwihau auf Burg Rabí seinen Sitz von Skála nach Schwihau verlegt. Die Anlage wurde zum Schlupfwinkel
  • Budětice die Herrschaft Rabí erworben hatte, verlegte er 1380 seinen Sitz von der Burg Budětice auf die mächtigere Burg Rabí Im Jahre 1390 erwarb Puta
  • anschlieSend Písek, die Burg Rabi bei Schüttenhofen, Strakonitz und Prachatitz. Grund der Belagerung und Erstürmung der Burg Rabi war die Unterstützung
  • 2007 gewann Rabie bei der Afrikameisterschaft in Yaoundé die Silbermedaille im StraSenrennen. AuSerdem war er bei dem Eintagesrennen Die Burger Fietstoer
  • Křižovnický, und steckten die Burg in Brand. Als Ausgleich für die ihnen bei der nachfolgenden Eroberung der Burg Rabí durch die Hussiten entstandenen
  • unterm freien Himmel, Burg Rabí die gröSte Burg Tschechiens aus dem Jahr 1300 Burg Švihov, ursprünglich eine 1480 erbaute Veste Burg Klenová südwestlich
  • heiratete. Sie lebten in Kapstadt, wo Rabie für die South African Broadcasting Corporation und die Zeitung Die Burger arbeitete. 1956 erschien sein erstes


                                     
  • Nachdem die Hussiten unter Führung von Jan Žižka auf ihrem Zug von der Burg Rabí nach Pilsen 1420 das Kloster Pomuk zerstört hatten, eignete sich zunächst
  • Nachdem die Hussiten unter Führung von Jan Žižka auf ihrem Zug von der Burg Rabí nach Pilsen 1420 das Kloster Pomuk zerstört hatten, eignete sich zunächst
  • Allerheiligenberg 539 m die Lišná 577 m und der Burgberg mit der Burg Rabí im Nordosten die Hurka 486 m und der Ždánov 532 m östlich der Kuneš
  • Kreises in Westböhmen. Durch Erbschaft gelangte er in den Besitz der Burg Rabí im Südwesten Böhmens. Er trieb den Ausbau der Festung voran und lieS diese
  • Jahrhundert eine Pfarrkirche anlegen. Vor der ersten Belagerung der Burg Rabí durch die Hussiten wurde das Kloster im Jahre 1420 durch das Heer von
  • Nezamyslice ein Tochterkloster errichten. Vor der ersten Belagerung der Burg Rabí durch die Hussiten wurde das Kloster Nezamyslice im Jahre 1420 durch das
  • Riesenberger bemächtigten sich weiterer Ländereien und Höfe, darunter Burg Rabí Burg Skála, Riesenberg Rýzmberk und eine Zeit lang auch Karlsberg mit
  • sichtbar sind der Čerchov Schwarzkopf der Svatobor Swatobor die Burg Rabí und die Kirche Sankt Maurenzen. Commons: Sedlo  Sammlung von Bildern
  • Taboriten unter Nikolaus von Hus erobern Sedlice, anschlieSend Písek, die Burg Rabi bei Schüttenhofen, Strakonitz und Prachatitz. In den nächsten Wochen werden
  • bestätigte der frühere Trainer der japanischen Nationalmannschaft Jean - Paul Rabier seinen Vertrag für die Saison 2008. Im Januar 2008 beantragte der Verein


                                     
  • Sommer 1421 zog das Heer Jan Žižkas auf dem Weg zur zweiten Belagerung der Burg Rabí durch die Gegend und zerstörte die Feste und Kirche in Kadov sowie die
  • Kardeh Burg Robat Scharaf Gräber von Khajeh Abasalt, Khajeh Morad und Ravi Mausoleum von Sultan Mahmud Ghaznavi Mausoleum von Yahya und Khajeh Rabi Sabz
  • Verteidigung der Burg Rabí im Juli 1421 gegen die Heere des Hussitenhauptmanns Jan Žižka wurde Meinhard gefangen genommen und einige Zeit auf der Burg Příběnice
  • Velhartice gehörten ihnen im 14. Jahrhundert auch die Herrschaft Rabí mit der gleichnamigen Burg sowie Kolinec. Der bekannteste Vertreter sind Bušek II. von
  • oberhalb Čepice Nezdický potok r bei Žichovice Nezamyslický potok r bei Rabí Hejenský potok r bei Bojanovice Černíčský potok l bei Bojanovice Mlýnský
  • anschlieSend Písek, die Burg Rabi bei Schüttenhofen, Strakonitz und Prachatitz. Grund der Belagerung und Erstürmung der Burg Rabi war die Unterstützung
  • gegen jene verhängen, die solches propagierten. Muhammad starb im Monat Rabi I 557 März 1162 und wurde neben seinem Vater und Hasan - i Sabbāh bestattet
  • Fechter Alain Cavalier 1931 Drehbuchautor und Regisseur Jean - Paul Rabier 1955 FuSballspieler und Trainer Vendôme steht in einer Städtepartnerschaft
  • sunnitischen Kalifats der Abbasiden gestellt. Am zehnten Tag des Monats Rabi I 607 AH 1. September 1210 ist Muhammad II. gestorben, Gerüchten zufolge
                                     
  • und Hinczicz Minor unterschieden wurden. Vor der ersten Belagerung der Burg Rabí durch die Hussiten wurde das Kloster Nezamyslice im Jahre 1420 durch das

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