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ⓘ Rettungspunkte sind definierte Anfahrtsstellen für Rettungsfahrzeuge. Sie sollen in Notfällen Rettungsfahrzeuge schneller an den richtigen Ort leiten. Gekennzei ..



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Rettungspunkt
                                     

ⓘ Rettungspunkt

Rettungspunkte sind definierte Anfahrtsstellen für Rettungsfahrzeuge. Sie sollen in Notfällen Rettungsfahrzeuge schneller an den richtigen Ort leiten. Gekennzeichnet sind sie mit Schildern, auf denen ein Referenzcode angegeben ist, oft ebenfalls die Euronotrufnummer 112.

                                     

1. Geschichte

Rettungspunkte wurden in Bayern in den 1990er Jahren eingeführt um die Versorgung von Waldarbeitern in Notsituationen zu verbessern und Rettungsfahrzeuge schneller an den richtigen Ort zu leiten. Die Daten des rein betriebsinternen Rettungssystems wurden nicht veröffentlicht und waren für z. B. Wanderer und Radfahrer nicht nutzbar. Ab 2006 wurden in Bochum entlang der Ruhr in Zusammenarbeit mit DLRG und Feuerwehr entwickelte Schilder des Ruhr-Standort-Informationssystems RuSIS aufgestellt um die Wasserrettung zu erleichtern. RuSIS -Schilder wurden seitdem auch in anderen an der Ruhr liegenden Städten angebracht. 2012 wurde in Dänemark damit begonnen, alle Strände mit Rettungspunkten auszustatten. In Bayern wurde von der Bayerischen Forstverwaltung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern ab 2013 ein bayernweit einheitliches System fester Rettungspunkte aufgebaut.

Im Oktober 2013 hat das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. KWF – auf Initiative der Bundesländer – einen Workshop zum Thema "Forstliche Rettungspunkte" veranstaltet. Ergebnis war, dass die in den Forstbetrieben und -verwaltungen vorhandenen Informationen zu Rettungspunkten zentral vom KWF gesammelt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden sollen.

Am 23. Januar 2014 veröffentlichte das KWF zum ersten Mal einen standardisierten Datensatz aller forstlichen Rettungspunkte zum Download. Seitdem wird der Datensatz fortlaufend erweitert. Auf der Website www.rettungspunkte-forst.de veröffentlicht das KWF jeweils im April und Oktober jeden Jahres ein Update bzw. gibt es weiter zu Downloadplattformen. Die Daten können von jedem kostenfrei heruntergeladen und z. B. in digitalen Anwendungen sowie Navigationsgeräten oder als Web Map Service-Dienst WMS genutzt werden.

Im April 2018 enthielt der KWF-Rettungspunkte-Datensatz rund 52.167 Rettungspunkte aus zwölf Bundesländern Landes-, Kommunal- und Privatwald. Es fehlen noch die Daten aus Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen und Berlin.

                                     

2. Arten

Rettungspunkt-Schilder sind in Deutschland nicht genormt und sind in jedem Bundesland, teilweise auch regional, sehr unterschiedlich gestaltet. Es werden verschiedene Symbole, Layouts, Größen, Farben und Informationstexte verwendet. Oft verwendet wird ein weißes Kreuz auf grünem oder rotem Hintergrund. In Bayern wird das Piktogramm für Notfall-Sammelstellen benutzt. Als Referenzcode werden teilweise ein Kfz-Kennzeichen oder eine Kennnummer für den Landkreis verwendet und mit einer fortlaufenden Rettungspunkt-Nummer nachgestellt. Teilweise wird statt der Landkreiskennung die entsprechende Kartennummer der TK 25 verwendet. Verschiedentlich werden auch Geographische Koordinaten mit angegeben. Bei RuSIS sind in der vierstelligen Referenznummer der Flusskilometer und die Uferseite kodiert.

Diese Vielfalt erschwert nicht nur die Handhabung für Rettungsdienste und Nutzer, sondern reduziert auch den enorm wichtigen Wiedererkennungswert über Regionen und Landesgrenzen hinaus. Aus diesen Gründen geben das KWF und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA eine Empfehlung für eine rechtlich sichere und verständliche Beschilderung: Es basiert im Wesentlichen auf dem Rettungszeichen "Sammelstelle" nach DIN EN ISO 7010; ASR A1.3, wobei die drei dort abgebildeten Personen durch einen Punkt ersetzt wurden. Das Symbol wird durch die Angabe der Rettungspunktbezeichnung, einer Handlungsanweisung und der Notrufnummer 112 zu einem selbsterklärenden Schild vervollständigt. Durch optionale Ergänzung einer Webadresse, eines oder mehrerer Logos und einem QR-Code können Zuständigkeit und Hintergründe zusätzlich erläutert werden.

                                     

2.1. Arten Empfehlung

  • Optional: Logos der beteiligten Stellen und Aufdruck eines schildbezogenen QR-Codes Verlinkung auf eine Webseite mit weiterführenden Informationen ggf. in verschiedenen Sprachen, Unterstützung einer fehlerfreien Katalogisierung
  • Symbol: Vier weiße Pfeile die auf einen zentralen Punkt gerichtet sind, auf grünem Hintergrund Farbe für Rettungszeichen gemäß DIN EN ISO 7010; ASR A1.3
  • Schildgröße: 230 mm × 420 mm Breite × Höhe, Hochformat
  • Text: 1. Zeile: "Rettungspunkt" ; 2. Zeile: Rettungspunktbezeichnung; 3. Zeile: Handlungsanweisung; 4. Zeile: "Notrufnummer 112" ; 5. Zeile: Angabe Webadresse
                                     

3. Verwendung und Daten

In zahlreichen Wanderkarten sind Rettungspunkte eingetragen. Grundlage viele digitaler Anwendungen Apps – z. B. für Mobiltelefone und Tabletcomputer – ist der bundesweite Rettungspunkte-Datensatz des KWF. Auf ihm basiert z. B. auch die weit verbreitete App Hilfe im Wald. Viele Rettungspunkte sind auch in der freien Geodatenbank OpenStreetMap erfasst und über auf OpenStreetMap basierenden Apps wie OsmAnd auffindbar. Auf Navigationssystemen kann mit der Software POIbase eine Sammlung vieler Rettungspunkte installiert werden. Verschiedene Landesbehörden oder Forstämter bieten Übersichtslisten oder -karten ihrer Rettungspunkte zum Erwerb oder als Download. Ob über Ersthelfer-Apps alarmierte Fachkräfte kurzfristigen Zugriff auf die Lagedaten der Rettungspunkte haben, ist nicht bekannt.

                                     

4. Lokale Ausprägungen

Aufgrund der föderalen Strukturen und der verschiedenen Waldbesitzarten wird das Konzept der Rettungspunkte in Deutschland sehr unterschiedlich umgesetzt. Für das Ausweisen forstlicher Rettungspunkte gibt es in Deutschland keine direkte gesetzliche Grundlage bzw. öffentlichen Auftrag und somit auch keine einheitliche Regelung. Jeder Waldbesitzer ist selbst dafür verantwortlich. Das Nebeneinander unterschiedlicher Lösungen und mangelnde Absprachen grenznaher Punkte erschweren die Handhabung sowohl für die Rettungsleitstellen als auch für die Nutzer. Der Erhalt der Ausschilderung der Rettungspunkte im Gelände ist nicht überall sichergestellt.

Um ein möglichst einheitliches System sowohl innerhalb der Bundesländer, als auch bundesweit zu erarbeiten, wurden innerhalb einer vom KWF koordinierten Arbeitsgruppe Rahmenbedingungen sowie praxisbewährte Methoden und Verfahren zusammengetragen. Das jeweils praktikabelste Vorgehen wurde in einem Handlungsleitfaden für das Ausweisen forstlicher Rettungspunkte zusammengefasst. Dieser richtet sich in erster Linie an Waldbesitzer und verantwortlichen Stellen. Er kann unter www.rettungspunkte-forst.de als PDF-Dokument abgerufen werden.

Auch Rettungspunkt-Schilder sind in Deutschland nicht genormt und sind in jedem Bundesland, teilweise auch regional, sehr unterschiedlich gestaltet. Es werden verschiedene Symbole, Layouts, Größen, Farben und Informationstexte verwendet.

In Remscheid hat die Feuerwehr die 45 km² große Fläche an Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten mit Waldrettungspunkten bestückt. Ein weißes Schild mit rotem Rand gibt jeweils die Standortbezeichnung bekannt.

In Bayern wurden seit 2013 über 12.000 Rettungspunkte eingerichtet.

In Dänemark wurden seit 2012 über 5000 Rettungspunkte an Badestränden eingerichtet.

In Frankfurt am Main wurden anlässlich des 25-jährigen Tags der Deutschen Einheit am Main eine sehr große Anzahl von Schildern auf einer Länge von 10 km montiert.

In Hamburg wurden über 100 "Notfall-Treffpunkte" in Wald- und Moorgebieten im Jahr 2016 georeferenziert.



                                     
  • Glücksburger Försterei zuständig. Für den Lindewitter Forst wurde ein Rettungspunkt festgelegt. Er trägt die Nummer 80308. Kurzinfo zum Forst und Umgebung
  • Driburger Hütte Wanderparkplatz Iburg Entlang des Eggeweges wurden 28 Rettungspunkte mit eindeutiger Kennung, d. h. Nummer und Namen angelegt. Sie dienen
  • Norden nach Süden verlaufende BundesstraSe 48. An dem dort befindlichen Rettungspunkt 6513 - 533 führt der Wanderweg des Pfälzerwald - Vereins gelber Balken
  • Pfälzerwald - Vereins weiS - rot die LandstraSe an einem Wanderparkplatz mit dem Rettungspunkt 6412 - 404. Wenige Meter neben dem Brunnen steht ein beschrifteter Findling
  • Bundesländern gibt es durch die Rettungskette Forst ein System von Rettungspunkten wo über definierte und nummerierte Anfahrpunkte, den Rettungskräften
  • entschlieSt er sich, die Frau über mehrere Kilometer hinweg zu einem Rettungspunkt zu bringen. Er zieht die Frau, die in einem Schlafsack auf dem Schlitten
  • Rettungsdienste geleistet werden kann. In einigen Bundesländern wurden Rettungspunkte als Anfahrtsstellen für Rettungsfahrzeuge definiert, im Gelände beschildert
  • erleichtern, wurden vom schleswig - holsteinischen Staatsforst sogenannte Rettungspunkte eingerichtet. Für den Klueser Wald wurde die Nummer 70809 festgelegt
  • bis RuT6. An verschiedenen markanten Punkten im Wald befinden sich Rettungspunkte Anfahrpunkte für Rettungsfahrzeuge. Dittmar Lauer, Manfred MoSmann


                                     
  • naturnahen Waldbau bewirtschaftet. Für den Glücksburger Wald wurden zwei Rettungspunkte festgelegt: Friedeholz mit der Nummer 70801 und GroS - Tremmerup mit der
  • Zweck sind auf deutschem Gebiet in regelmäSigen Abständen so genannte Rettungspunkte mit Kilometerangaben, Notrufnummer und eine weitere Nummer, die Hinweise
  • an der L 146 etwa 500 Meter nach der Mambacher Brücke befinden sich Rettungspunkte Am rechtsseitigen Wiesenufer befand sich im Süden bis Ende 2012 der
  • Witten Feuerwachen und Hydranten in Witten: OpenFireMap, Emergency Map Rettungspunkte in Witten: Emergency Map Neue Brandmeisterin brennt für die Feuerwehr

Wörterbuch

Übersetzung
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