Zurück

ⓘ Diether von Isenburg war zweimal Erzbischof von Mainz und war maßgeblich an der Mainzer Stiftsfehde beteiligt. Als Mainzer Erzbischof war er ex officio auch Kur ..



Free and no ads
no need to download or install

Pino - logical board game which is based on tactics and strategy. In general this is a remix of chess, checkers and corners. The game develops imagination, concentration, teaches how to solve tasks, plan their own actions and of course to think logically. It does not matter how much pieces you have, the main thing is how they are placement!

online intellectual game →
Diether von Isenburg
                                     

ⓘ Diether von Isenburg

Diether von Isenburg war zweimal Erzbischof von Mainz und war maßgeblich an der Mainzer Stiftsfehde beteiligt. Als Mainzer Erzbischof war er ex officio auch Kurfürst und Erzkanzler für Deutschland.

                                     

1. Leben

Seine Eltern waren Graf Diether I. von Isenburg in Büdingen ab 1442 erwähnt, † 20. November 1461 und dessen Frau Elisabeth von Solms-Braunfels † 17. Juli 1451. Diether wurde schon früh für den geistlichen Stand bestimmt, denn sein älterer Bruder Johann sollte die gräfliche Nachfolge antreten. Johann jedoch entschloss sich im Alter von 21 Jahren, ins Kloster zu gehen, so dass eher ungewöhnlich der jüngere Bruder Ludwig II., zum nächsten Grafen von Isenburg-Büdingen bestimmt wurde. Diether studierte in Köln und dann in Erfurt, wo er 1434 Rektor wurde, begab sich dann nach Mainz, wo er seit 1427 Domherr und ab 1453 Kustos der Domkirche war.

Bei einer Wahl zum Trierer Erzbischof konnte sich Diether 1456 nicht gegen Johann II. von Baden durchsetzen, da er im Domkapitel nur eine Minderheit hinter sich hatte.

Nachdem er sich verpflichtet hatte, dem Bund des verstorbenen Kurfürsten und Erzbischofs von Mainz, Dietrich Schenk von Erbach, mit dem Kurfürsten und Markgrafen von Brandenburg, Albrecht Achilles, gegen den Kurfürsten und Pfalzgrafen bei Rhein, Friedrich I., beizutreten, wurde Diether am 18. Juni 1459 mit knapper Mehrheit vor Adolf von Nassau zum Erzbischof von Mainz gewählt, jedoch nie vom Papst bestätigt.

1461 berief Diether in Nürnberg einen Fürstentag ein, auf dem er für eine Reichs- und Kirchenreform warb. So verlangte er hier energisch die Abschaffung der päpstlichen Annatenforderungen durch ein allgemeines Konzil.

Durch seine kritische Position zu Papst Pius II. und Kaiser Friedrich III. kam es zum Eklat, zur sog. Mainzer Stiftsfehde.

Da Diether sich weigerte, seine Reformbestrebungen aufzugeben, wurde er am 21. August 1461 durch den Papst abgesetzt und gebannt. Dem setzte er Gewalt entgegen, und es begann ein verheerender Krieg zwischen ihm und dem vom Papst eingesetzten neuen Erzbischof Adolf von Nassau und ihren beiderseitigen Verbündeten, in dem Diether letztlich unterlag. Adolfs Truppen eroberten in der Nacht zum 28. Oktober 1462 die Stadt Mainz. Bis dahin hatten die Mainzer Bürger Diether die Treue gehalten, doch nun mussten er und seine Anhänger – unter ihnen auch Johannes Gutenberg – aus der Stadt fliehen. 400 Menschen fanden in dieser Nacht den Tod, 400 weitere wurden aus der Stadt vertrieben. Die Stiftsfehde wurde am 5. Oktober 1463 im Frieden von Zeilsheim unter einem Baum auf freiem Feld bei Zeilsheim beigelegt. Diether erhielt die mainzischen Ämter Höchst, Steinheim und Dieburg als eigene Herrschaft; seine Residenz war das erzbischöfliche Höchster Schloß.

Als Adolf von Nassau 1475 auf dem Sterbebett lag, schlug er seinen Vorgänger und einstigen Widersacher Diether als seinen Nachfolger vor. Am 9. November 1475 wurde Diether von Isenburg dann tatsächlich erneut zum Erzbischof gewählt. Dieses Mal wurde seine Wahl durch Papst Sixtus IV. bestätigt.

Er war nun nicht mehr bestrebt, weitreichende Reformen durchzusetzen, und bemühte sich fortan um die Durchführung strenger Kirchenzucht. So veranlasste er u. a. die Beendigung der Niklashäuser Wallfahrt von 1476 und leitete den Ketzerprozess gegen Johann von Wesel. In Rom war er zeitweilig primus inter pares.

1477 stiftete Diether in Mainz eine Universität. Nach seinem Tode 1482 wurde er im Mainzer Dom beigesetzt.

                                     
  • Diether I. in den Reichsgrafenstand erhoben. Auch aus der Mainzer Stiftsfehde, in der Ludwig II. als Verbündeter seines Bruders Diether von Isenburg auftrat
  • 1408 1461 Diether I. von Isenburg in Büdingen, Graf ab 1442 1461 1511 Ludwig II. von Isenburg in Büdingen Erbteilung in Grafen von Isenburg und Büdingen
  • Hauptartikel: Dieter Diether Dehm 1950 deutscher Musikproduzent, Liedermacher und Politiker Die Linke Diether Roeder von Diersburg 1851 1922
  • Bonizeth von Isenburg Äbtissin im Stift Freckenhorst Diether von Isenburg 1412 1482 deutscher Geistlicher, Erzbischof von Mainz Franz Ferdinand von Isenburg
  • von Papst Pius II. verfügte Absetzung und Bannung des Mainzer Erzbischofs Diether von Isenburg und die gleichzeitig vorgenommene Ernennung Adolfs von
  • Badisch - Pfälzischer Krieg, von 1461 1462 war ein kriegerischer Konflikt um den Stuhl des Mainzer Erzbischofs. 1459 wurde der Domkustos Diether von Isenburg mit knapper
  • unterlag Adolf zunächst knapp seinem Gegenkandidaten Diether von Isenburg Jedoch wurde Diether wegen seiner oppositionellen Haltung gegenüber Kirche
  • werden können. Antons GroSvater, Ludwig II. von Isenburg 1422 1511 erbte nach dem Tode seines Vaters, Diether I. 1401 1461 1461 nicht nur dessen Herrschaft
  • Bezirk Mainz - Altstadt, Eingang und Postanschrift sind jedoch in der Diether - von - Isenburg - StraSe 1. Das Gebäude wurde vom Architekten Paul Bonatz entworfen
  • Stadtelle Stadtborn von 1828 Wappenerker des Stadtherren Diether von Isenburg Vater des Mainzer Erzbischofs Diether von Isenburg Das in östlicher Richtung
                                     
  • Elisabeth von Isenburg - Limburg. Diether war ab 1361 mit Elisabeth von Nassau - Wiesbaden 1389 verheiratet, einer Tochter von Graf Adolf I. von Nassau - Wiesbaden
  • mit Ernst von Sachsen zu verbünden, machten der Mainzer Erzbischof Diether von Isenburg und das Mainzer Domkapitel den noch minderjährigen Adalbert 1477
  • von Ysenburg in Büdingen 1461 1511 die Burg an Junker Diether von Ysenburg, einen illegitimen Sohn von Diether von Isenburg Auch Junker Diether wohnte
  • 1284 Irmgard von Isenburg 1314 Adelheid von Waldeck Diether VI. um 1273 1315 vor 1308 Katharina von Kleve Graf Heinrich II. von Sponheim - Bolanden
  • Regierungsviertel das Isenburg - Karree benannt nach dem Reformbischof Diether von Isenburg Seit Ende Oktober 2015 wird das Gebäude übergangsweise als Standort
  • Erzbischof Diether von Isenburg mit Zustimmung des Domkapitels Stadt, Burg und Zoll Gernsheim mit allen dazugehörigen Rechten an die Grafen von Katzenelnbogen
  • von Wertheim, wobei Wilhelm von Wertheim Hengmantel 1448 als Teil des Wittums seiner Frau Agnes von Isenburg Tochter des Grafen Diether von Isenburg - Büdingen
  • V. Für seine Verdienste um diesen Verein wurde er 2009 mit der Diether - von - Isenburg - Medaille ausgezeichnet. 1997 wurde Roeske das Verdienstkreuz am Bande
  • Komitees für Deutschland und der Deutschen Olympischen Gesellschaft Diether von Isenburg - Medaille Grundsätze und Probleme der Beteiligungspolitik der Girozentralen
  • Recht und politischer Wirklichkeit. Die Arbeit wurde 1978 mit dem Diether von Isenburg - Preis ausgezeichnet. Becker förderte auch sein Interesse an der Papstgeschichte


                                     
  • II. von Isenburg seinen 1459 zum Erzbischof von Mainz gewählten Bruder Diether in dessen Kampf gegen Adolf von Nassau unterstützte. Die Grafen von Hanau - Münzenberg
  • Mainz - Altstadt untergebracht. Der Eingang zum Gebäude A befindet sich in der Diether - von - Isenburg - StraSe 1  es handelt sich um einen Seitenflügel des Landgerichts
  • Verwandten Adolf von Nassau auch im Auftrag von Kaiser Friedrich III. und Papst Pius II. bei der Vertreibung des abgesetzten Diether von Isenburg Der daraufhin
  • Rat und sächsischer Hofmeister 7. Mai: Diether von Isenburg Erzbischof von Mainz 1412 8. Mai: Ludwig von Rothenstein, schwäbischer Adliger 23. Mai:
  • Mainzer Erzbischofs Diether von Isenburg seines angeheirateten Verwandten, teil. Später unterstützte er dann aber, gegen den Isenburger seinen Bruder Adolf
  • nach Mainz. Von Mai 2014 bis Oktober 2015 befand sich das Ministerium wegen Sanierungsarbeiten des Stammsitzes in der Diether - von - Isenburg - Str. 1 in Mainz
  • Bischöfe von Metz und Worms erhielt. 1459 wird Diether von Isenburg mit knapper Mehrheit vor Adolf II. von Nassau zum neuen Erzbischof von Mainz gewählt
  • Konvents. 1460 fand eine Reform des Klosters durch den Erzbischof von Mainz, Diether von Isenburg statt. Zur Hoheit des Klosters gehörte seit 1265 das Patronat
  • Vorstandsmitglied der BASF AG Carl Zuckmayer, Schriftsteller Inhaber der Diether von Isenburg - Medaille der Johannes Gutenberg - Universität Mainz sind: Klaus Adam
  • Verdienstordens der Republik Polen Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres Diether - von - Isenburg - Medaille Die Reichsstadt Schwäbisch Gmünd zu Ende des 18. Jahrhunderts

Wörterbuch

Übersetzung
Free and no ads
no need to download or install

Pino - logical board game which is based on tactics and strategy. In general this is a remix of chess, checkers and corners. The game develops imagination, concentration, teaches how to solve tasks, plan their own actions and of course to think logically. It does not matter how much pieces you have, the main thing is how they are placement!

online intellectual game →