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ⓘ Heinrich Hölscher. Hölscher studierte Rechtswissenschaften. Er trat 1898 in den preußischen Justizdienst ein und arbeitete von 1906 an als Amtsrichter und Landr ..



                                     

ⓘ Heinrich Hölscher

Hölscher studierte Rechtswissenschaften. Er trat 1898 in den preußischen Justizdienst ein und arbeitete von 1906 an als Amtsrichter und Landrichter in Konitz, Westpreußen und später Hagen. 1917 wurde er zum Landgerichtsrat und 1919 zum Kammergerichtsrat befördert. Ab 1921 war Hölscher hauptamtliches Mitglied der Justizprüfungskommission im preußischen Justizministerium. Er wechselte 1923 als Ministerialrat mit der Verwendung Justizreferent ins preußische Finanzministerium und wurde 1925 Vizepräsident des Juristischen Landesprüfungsamtes. 1933 wurde er Nachfolger von Eduard Tigges als Präsident des Kammergerichts, des Oberlandesgerichts von Berlin. Er trat Ende Dezember 1942 in den Ruhestand und baute sich am Scharmützelsee in Brandenburg ein Eigenheim.

Die Frage, ob und in wieweit Hölscher Förderer und Nutznießer des NS-Systems gewesen ist, wurde nach 1945 unterschiedliche beurteilt. Während die Justiz der SBZ und der DDR ihn als wesentlichen Unterstützer des NS-Regimes ansah, auch wenn er nicht der NSDAP angehörte, geht Weichbrodt 2009 in seiner Aufarbeitung der NS-Geschichte des Kammergerichtes Berlin davon aus, dass Hölscher das Kammergericht "zwar in das nationalsozialistische Regime eingeordnet, es aber nicht darüber hinaus in besonderer Weise mit dessen Ungeist durchdrungen hat". Allerdings kamen z. B. nach Hölschers Auffassung gerade für das zur Durchsetzung der NS-Rassenideologie und Eugenik wesentliche Erbgesundheitsgericht, Berlin, als richterlicher Mitglieder nur solche Beamte in Betracht, "die mit dem nationalsozialistischen Gedankengut durchaus vertraut und überzeugte Anhänger der Nationalsozialistischen Bewegung un des neuen Staates sind".

Hölscher, der seit 1945 in sowjetischer Haft als verschollen galt, wurde in Unkenntnis seines Schicksals am 7. März 1947 für tot erklärt. Nach anderer Quelle sollen er und seine Frau 1945 von eindringenden sowjetischen Truppen erschossen worden sein. Tatsächlich wurde Hölscher am 9. Oktober 1945 an seinem Wohnort in Bad Saarow verhaftet. Ihm sollte am 7. Dezember 1945 vor dem Sowjetischen Militärtribunal in Berlin der Prozess wegen seiner Tätigkeit als Kammergerichtspräsident gemacht werden. Wenige Tage vor Verfahrensbeginn starb Hölscher am 3. Dezember 1945 im Spezialgefängnis Nr. 6 des NKWD in Berlin-Lichtenberg.

                                     

1. Öffentliche Ämter

Hölscher amtierte von 1927 bis 1932 als Staatssekretär im preußischen Justizministerium. Nach dem "Preußenschlag" wurde er am 21. Juli 1932 zum Reichskommissar ernannt und übernahm die Leitung des Ministeriums. Am 23. März 1933 wurde er in dieser Funktion durch den Nationalsozialisten Hanns Kerrl abgelöst.

                                     
  • Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche. Hölscher wurde als Sohn des Notars und Advokaten Uvo Adolf Hölscher geboren sein Bruder war der Goslarer Pädagoge
  • Alttestamentler Heinrich Hölscher 1875 1947 deutscher Jurist und Politiker Heinz Hölscher auch Heinz Hoelscher 1925 deutscher Kameramann Henrik Hölscher
  • des Unternehmens Windmöller Hölscher Hermann Wilhelm Heinrich Hölscher 1845 1911 deutscher Geistlicher und Studiendirektor, siehe Wilhelm Hölscher
  • waren der Buchhändler Hermann Joseph Hölscher 1765 1824 und dessen Ehefrau Maria Salome, geb. Simonis. Hölscher betrieb nicht nur erfolgreich das 1824
  • Illustrator der Düsseldorfer Schule. Hölscher war Sohn des Geodäten, Gastwirts, Lokalpolitikers und Kunstsammlers Constantin Hölscher 1829 1892 eines langjährigen
  • Matthias Viktor Hölscher 25. November 1895 in Münster 8. September 1966 ebenda war ein deutscher Maler und Grafiker. Theodor Theo Hölscher wurde am
  • herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band. Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Coblenz, in Commission bei J. Hölscher 1860. Fortsetzungbände:
  • GroSe - Dresselhaus: August Karl Holsches Herkunft. In: Heimatjahrbuch des Kreises Tecklenburg 1925. S. 77 81. Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches
  • Gerichte, sowie der dazu gehörigen Nebenpersonen. Erster Band. 2. Auflage. J. Hölscher Coblenz 1856 Commentar über die französische Civil - ProzeS - Ordnung. Mit
  • Johann Konrad Achaz Holscher 28. Oktober 1755 in Bennigsen 29. September 1840 in Hannover war ein deutscher lutherischer Theologe und Generalsuperintendent
  • Ludwig Hoelscher 23. August 1907 in Solingen 8. Mai 1996 in Tutzing war ein deutscher Cellist. Hoelscher war das jüngste von drei Kindern eines
  • Alttestamentler Hölscher Heinrich 1875 1945 deutscher Jurist und Politiker Hölscher Heinz 1925 deutscher Kameramann Hölscher Henrik 1972
                                     
  • herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher Coblenz 1860, S. 83. Heinrich Beyer: Urkundenbuch
  • Rihm, die Hoelscher zusammen mit dem Pianisten Siegfried Mauser aufgenommen hat. Mit Heinrich Schiff und Christian Zacharias bildete Hoelscher zeitweilig
  • Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene  Hilfe dazu Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band I, Coblenz: Hölscher 1860, Urkunde 178 Philipp de Lorenzi:
  • Guelphen - Ordens. Heinrich Ferdinand Curschmann: Blaubuch des Corps Hannovera zu Göttingen, Band 1: 1809 - 1899 Göttingen 2002, S. 49, Nr. 104 Ernst Gurlt: Holscher Georg
  • Nationalsozialisten durchsetzte Justiz konfrontiert sah. Staatssekretär Heinrich Hölscher schlug als kommissarischer Leiter des preuSischen Justizministeriums
  • herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher Coblenz 1860, S. 113. Heinrich Beyer: Urkundenbuch
  • herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher Coblenz 1860, S. 107. Heinrich Beyer: Urkundenbuch
  • Januar 1864 heiratete er in zweiter Ehe in Holzhausen Marie Dorothea Hölscher aus Oesdorf. Fischer war Gastwirt und Bürgermeister in Holzhausen. 1859
  • Matheis das Dorf Genzenrode Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band I, Coblenz: Hölscher 1860, Urkunde 388: Heinrich Pfalzgraf bei Rhein, stiftet
  • S. 99 PDF 3 MB Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch, Band I, Coblenz: Hölscher 1860, S. 427 Urkunde 269 Heinrich Beyer: Mittelrheinisches
  • sein eigenes Architekturbüro. 1956 trat als Partner Einhart Hölscher bei Trahn ein. Hölscher hatte bei Egon Eiermann und Otto Ernst Schweizer an der TH


                                     
  • Aus den Quellen herausgegeben von Heinrich Beyer. Erster Band: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher Coblenz 1860, S. 83. Hans Peter Schiffer:
  • Heike Le Brün - Hölscher Musikerziehung bei Heinrich Jacoby. Dissertation Lit - Verlag, Münster 1987. Andrea Klaffke: Die Ideen Heinrich Jacobys und ihre
  • Anm.: Dieser Almanach enthält in Abweichung zu Hölscher Originalgrafiken von Georg Nerlich, Heinrich Tischler, Thomas Myrtek, Paul Dobers, Robert Bednorz
  • Rheinland - Pfalz Regionaldaten Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien, Band 2, Coblenz: Hölscher 1865, S. 173, Urkunde
  • Katholische Theologie, Philosophie und überdies noch Griechisch bei Uvo Hölscher Er beschäftigte sich zu dieser Zeit intensiv mit der Philosophie der Renaissance
  • Hochkelberg Heinrich Beyer Hrsg. Mittelrheinisches Urkundenbuch MRUB Band I: Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre 1169. Hölscher Koblenz 1860
  •  122 PDF 3 MB Heinrich Beyer: Mittelrheinisches Urkundenbuch. Band II. Hölscher Coblenz 1865, S. 11 dilibri.de Heinrich Beyer: Mittelrheinisches

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