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ⓘ FuSball bei den Olympischen Spielen. Fußball ist seit den Olympischen Spielen 1908 eine offizielle olympische Disziplin. Es finden zwei olympische Fußballturnie ..



                                               

Olympische Sommerspiele 2000/FuSball

Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in der australischen Metropole Sydney wurden zwei Wettbewerbe im Fußball ausgetragen. Zum zweiten Mal konnte mit Kamerun eine afrikanische Mannschaft bei den Männern gewinnen und zum ersten Mal war dafür ein Elfmeterschießen in einem olympischen Finale notwendig. Nachdem die europäischen Männer vier Jahre zuvor ohne Medaille blieben, konnten die Spanier nach 1992 erneut das Finale erreichen. Allerdings erreichten erstmals nur zwei europäische Mannschaften das Viertelfinale, die dort auch noch aufeinander trafen. Das Endspiel der Männer sahen 104.000 Z ...

                                               

Olympische Sommerspiele 1992/FuSball

Bei den XXV. Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona wurde ein Wettbewerb im Fußball ausgetragen. Mit Spanien konnte erstmals seit 1920 wieder der Gastgeber gewinnen. Es war der bisher letzte Sieg einer europäischen Mannschaft. Mit Australien erreichte erstmals eine ozeanische Mannschaft das Halbfinale. Spielstätten waren neben dem Camp Nou und dem Estadi Sarrià in Barcelona, das Nova Creu Alta in Sabadell, das La Romareda in Saragossa und das damalige Estadio Luis Casanova in Valencia. Zum zweiten Mal nach 1984 fanden keine Spiele des olympischen Fußballturniers im eigentlichen Olympi ...

                                               

Olympische Sommerspiele 1900/FuSball

Die in der französischen Hauptstadt Paris im Rahmen der Weltausstellung ausgetragenen Internationalen Wettbewerbe für Leibesübungen und Sport umfasste auch Fußballspiele. Das Internationale Olympische Komitee ordnete diese Spiele dem Programm der Olympischen Spiele 1900 zu. Drei Mannschaften traten nur zu zwei Spielen an, weshalb der Wettbewerb keinen Turniercharakter hatte. Es waren weder nationale Fußballmeister noch Fußballnationalmannschaften vertreten.

                                               

Olympische Sommerspiele 1904/FuSball

Bei den Olympischen Spielen 1904 wurden zum zweiten Mal Fußballspiele veranstaltet. Erneut nahmen keine National- oder Auswahlmannschaften teil, sondern lediglich drei Fußballvereine. Die Spiele wurden allesamt auf dem Francis Field in St. Louis ausgetragen und dauerten jeweils nur zweimal 30 Minuten.

                                               

Olympische Sommerspiele 1988/FuSball

Bei den XXIV. Olympischen Spielen 1988 in Seoul wurde ein Fußballturnier für Männermannschaften ausgetragen. Nachdem bei den drei vergangenen Olympischen Spielen immer eine Gruppe von Ländern einen Boykott verübten, war dies seit 1972 das erste olympische Fußballturnier, an dem alle sportlich qualifizierten Mannschaften teilnahmen. Spielstätten waren neben dem Olympiastadion und dem Dongdaemun-Stadion in Seoul, das Stadion in Daegu, das Stadion in Daejeon, das Gwangju-Mudeung-Stadion in Gwangju und das Busan-Gudeok-Stadion in Busan. Deutschland wurde durch eine Olympia-Auswahl vertreten, z ...

                                               

Olympische Sommerspiele 1996/FuSball

Bei den XXVI. Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta wurde ein Wettbewerb im Fußball ausgetragen. Erstmals in der olympischen Geschichte fand auch ein Turnier im Frauenfußball statt. Die deutsche U-21-Mannschaft der Männer konnte sich im Rahmen der U-21-Fußball-Europameisterschaft 1996, die als Qualifikation diente, nicht qualifizieren. Im Männerwettbewerb konnte mit Nigeria erstmals eine afrikanische Mannschaft das Finale erreichen und bei einem großen internationalen Turnier den Titel gewinnen. Argentinien erreichte zum ersten Mal nach 1928 wieder das Finale und zum ersten Mal nach 19 ...

FuSball bei den Olympischen Spielen
                                     

ⓘ FuSball bei den Olympischen Spielen

Fußball ist seit den Olympischen Spielen 1908 eine offizielle olympische Disziplin. Es finden zwei olympische Fußballturniere statt, seit 1992 ein U-23-Turnier bei den Männern und seit 1996 ein unbeschränktes bei den Frauen.

Bei den Olympischen Spielen 1900 und 1904 sowie den Zwischenspielen 1906 in Athen fanden bereits Demonstrationswettbewerbe im Fußball statt. Dort traten jedoch noch Fußballvereine und teils gemischte Auswahlen gegeneinander an. Erst ab 1908 kam es zu Länderspielen. Die erste offizielle Begegnung der Geschichte gewann beim olympischen Fußballturnier 1908 die dänische Nationalmannschaft gegen eine französische B-Mannschaft. Dort wurde auch festgelegt, dass bezahlte Spieler Profis nicht teilnehmen dürfen.

Danach war nur einmal, bei Olympia 1932, Fußball nicht im olympischen Programm vertreten. Offiziell hatte das IOC Fußball wegen Amateurstatus-Streitigkeiten gestrichen. Anderen Quellen zufolge standen die Gastgeber der Spiele in Los Angeles Fußball ablehnend gegenüber. 1952 wurden erstmals Qualifikationsspiele eingeführt. Die Spiele, vor allem der ersten Runden, finden in der Regel nicht nur im eigentlichen Austragungsort der Sommerspiele, sondern auch in anderen Orten des Landes statt.

Seit den Spielen von Atlanta 1996 ist Frauenfußball olympische Disziplin, und es fand erstmals ein Frauenturnier mit seinerzeit acht Mannschaften statt.

                                     

1. Bedeutung und Spielerstatus

Hatte das olympische Fußballturnier bis 1928 quasi den Stellenwert einer Fußball-Weltmeisterschaft gehabt, nahm dessen Bedeutung nach Einführung derselben 1930 und dem Aufkommen des Professionalismus vor allem in einigen Ländern Europas und Südamerikas in den 20er und 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts stark ab, da ausschließlich Amateure startberechtigt waren und die besten Spieler dieser Länder somit nicht mehr an den Turnieren teilnehmen durften. Bis 1980 waren offiziell nur Amateurspieler startberechtigt. Dazu zählten auch die sogenannten "Staatsamateure" der Ostblock-Staaten, wodurch diese in der Regel mit ihren Nationalmannschaften antreten konnten, was zu großen Leistungsunterschieden gegenüber den Ländern mit Profifußball führte, die nur Amateure entsenden konnten. Aufgrund dessen stellten die Ostblockstaaten, die bei Fußball-Weltmeisterschaften und Fußball-Europameisterschaften zumeist wenig erfolgreich abschnitten, nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1988 allein achtmal den Olympiasieger.

1984 wollte das IOC erstmals auch Profispieler bei den Turnieren zulassen, nachdem das Turnier immer weiter an Bedeutung verloren hatte. So einigte man sich als Kompromiss mit der FIFA darauf, dass Nationalmannschaften aus der UEFA und der CONMEBOL nur Profis aufstellen durften, die bis dato noch an keiner Fußball-Weltmeisterschaft teilgenommen hatten. Diese Regel wurde 1992 durch eine Altersbeschränkung ersetzt, nach der nur noch Spieler, die nicht älter als 23 Jahre sind, egal ob Amateur oder Profi, teilnehmen dürfen. Das olympische Fußballturnier hat sich somit zu einem Höhepunkt für die Karriere junger Fußballspieler entwickelt. Seit 1996 darf jede Mannschaft jedoch um bis zu drei ältere Spieler ergänzt werden, so dass beispielsweise 2008 Argentinien und Brasilien mit Mannschaften antraten, die durch A-Nationalspieler u. a. Ronaldinho, Riquelme verstärkt waren und Spanien 2012 Spieler einsetzte, die zuvor die Europameisterschaft gewinnen konnten. Häufig sind dabei auch unter 23-Jährige im Einsatz, die durch ihr Talent schon seit längerem A-Nationalspieler geworden sind.

Die FIFA erkennt aus den vorgenannten Gründen grundsätzlich nur die Begegnungen bis zum Turnier der Spiele von Melbourne 1956 als offizielle A-Länderspiele an.

Siehe dazu auch: FIFA-Regelung zu Länderspielen

Im Gegensatz zu den Männern gibt es beim Frauenturnier keine Altersbeschränkung. Dort treten in der Regel die jeweiligen Nationalmannschaften an, wodurch das olympische Fußballturnier der Frauen einen weitaus größeren sportlichen Wert als bei den Männern, vergleichbar mit dem einer Frauen-Weltmeisterschaft, besitzt.

                                     

1.1. Bedeutung und Spielerstatus Übersicht der Wettbewerbe

Die Fußballturniere von 1900, 1904 und 1906 werden vom IOC voll anerkannt – die FIFA ordnet sie als Demonstrationssportarten bei den Olympischen Spielen ein, weil nur Clubmannschaften teilgenommen hatten.

                                     

2. Olympisches Fußballturnier der Männer

Teilnahmen und Endrundenplatzierungen

Aufgelistet sind hier alle bisher 87 Länder bzw. Mannschaften die mindestens einmal ein olympisches Endrundenturnier bestritten haben.

                                     

2.1. Olympisches Fußballturnier der Männer Qualifikation

In den ersten Jahren fanden keine Qualifikationen vor Beginn der Spiele statt. In einigen Quellen werden aber die Vor- oder ersten Runden, die am Ort der Spiele stattfanden als "Qualifikation" bezeichnet. Eine eigentliche Qualifikation mit Hin- und Rückspiel im eigenen Land wurde 1956 eingeführt, um die Zahl der gemeldeten Teilnehmer zu reduzieren. Aus Kosten- und politischen Gründen sagten dann aber mehrere Länder ab, so dass nur 11 Nationen in Melbourne an den Start gingen. Ab 1960 gab es dann kontinentale Qualifikationen, wobei Israel zunächst an der europäischen, von 1964 bis 1976 an den asiatischen, 1980 und 1984 wieder an den europäischen Qualifikationen und 1988 an der ozeanischen Qualifikation teilnahm. Seit 1992 nimmt Israel wieder an der europäischen Qualifikation teil. Nachdem die Volksrepublik China erstmals 1980 an der Qualifikation teilnahm dann aber die Spiele boykottierte, musste die Republik China als" Chinesisches Taipeh” teilnehmen – zunächst 1984 und 1988 an der ozeanischen Qualifikation, seit 1992 wieder an der asiatischen Qualifikation.

Von 1964 bis 1984 war neben dem Gastgeber auch der Titelverteidiger automatisch qualifiziert.

Seit 1992 ist für die Qualifikation in Europa die U-21-Europameisterschaft maßgeblich, in Südamerika ist es seit 2008 die U-20-Fußball-Südamerikameisterschaft. Auf den übrigen vier Kontinenten finden gesonderte Qualifikations-Wettbewerbe statt, wobei es teilweise interkontinentale Playoff-Spiele gibt, wie zuletzt zwischen dem Senegal und dem Oman. Eine Sonderrolle spielt zudem Großbritannien: Da an den europäischen Meisterschaften die vier britischen Nationalmannschaften teilnehmen, besteht keine Möglichkeit, dass sich Großbritannien für die Olympischen Spiele qualifizieren kann. Wenn z. B. England oder Schottland einen der Plätze belegte, der für die Teilnahme notwendig war, rückte die nächstbessere europäische Mannschaft nach. Dies war z. B. 1996 der Fall, als Schottland Vierter wurde, wodurch Portugal sich qualifizieren konnte. Erst 2012 konnte aufgrund der Gastgeberrolle wieder eine britische Mannschaft als Gastgeber an der Endrunde teilnehmen.



                                     

2.2. Olympisches Fußballturnier der Männer Medaillenspiegel

nach 23 Turnieren seit 1908

* 1972 wurden zwei Bronzemedaillen vergeben, weil das Spiel um Platz 3 zwischen der DDR und der UdSSR 2:2 2:1 nach Verlängerung ausgegangen und ein Elfmeterschiessen damals noch nicht vorgesehen war.

** Die Bronzemedaille von 1964 wurde von der DDR-Auswahl errungen, die bei den Spielen in Tokio letztmals in einer gesamtdeutschen Olympiamannschaft mit der BRD unter der Bezeichnung Deutschland an den Olympischen Spielen teilnahm. Zuvor hatte sich die DDR in den Qualifikationsspielen gegen die DFB-Auswahl durchgesetzt.

                                     

2.3. Olympisches Fußballturnier der Männer Teilnahmen und Endrundenplatzierungen

Aufgelistet sind hier alle bisher 87 Länder bzw. Mannschaften die mindestens einmal ein olympisches Endrundenturnier bestritten haben.

                                     

2.4. Olympisches Fußballturnier der Männer Fußballturniere an Gegenveranstaltungen zu den Olympischen Spielen

1925 Arbeiterolympiade in Frankfurt: Final: Deutschland – Finnland 2:0 1928 Internationale Spartakiade in Moskau: Das Turnier war zugleich ein internationaler Wettbewerb und Endrunde der sowjetischen Meisterschaft. Final des internationalen Wettbewerbs: Ukraine – Uruguay 7:1. Final der sowjetischen Meisterschaft: Moskau – Ukraine 1:0. 1931 Internationale Spartakiade in Berlin: Austragung polizeilich verboten. Einige Fußballspiele fanden im Verborgenen statt. 1931 Arbeiterolympiade in Wien: Final: Österreich – Deutschland 3:2 1932 Gegenolympiade in Chicago: Fußballspiele lokaler Mannschaften 1933 Weltspartakiade in Moskau: wegen organisatorischer Probleme abgesagt 1934 Internationaler Sportleraufmarsch gegen den Krieg in Paris: Sieger: Sowjetunion, Zweiter: Norwegen 1936 Volksolympiade in Barcelona: wegen Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs abgebrochen 1936 Arbeiter-Weltmeisterschaft in Moskau: wegen organisatorischer Probleme abgesagt 1937 Arbeiterolympiade in Antwerpen: Final: Sowjetunion – Norwegen 2:0 1963 GANEFO in Jakarta: Final: Ägypten – Nordkorea 1:1 Losentscheid für Ägypten 1965 GANEFO in Pjöngjang: Sieger: Nordkorea, Zweiter: China 1966 GANEFO in Phnom Penh: Sieger: Nordkorea, Zweiter: China 1984 Wettkämpfe der Freundschaft: kein Fußballturnier


                                     

3. Olympisches Fußballturnier der Frauen

Qualifikation

Die Qualifikation der europäischen Vertreter erfolgt über die Platzierung bei der jeweils letzten Frauen-Weltmeisterschaft, die der südamerikanischen über die Platzierung bei der jeweils letzten Fußball-Südamerikameisterschaft der Frauen und die der Teams aus den anderen vier Fußball-Kontinenten über separate Qualifikationsturniere.

Rekordspielerinnen

Anmerkung: Die mit "*" gekennzeichneten Torzahlen brachten der Spielerin den Titel der Torschützenkönigin

Teilnahmen und Endrundenplatzierungen

Bei den fünf bislang ausgetragenen olympischen Endrundenturnieren gab es insgesamt 21 unterschiedliche Teilnehmer. Die nachfolgende Übersicht zeigt unter anderem, bei welcher Endrunde welches Land erstmals teilnahm.

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