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ⓘ Männliche Prostitution. Als männliche Prostitution bezeichnet man die Ausübung sexueller Handlungen durch einen Mann gegen Entgelt. Zu unterscheiden ist: die ho ..


                                     

ⓘ Männliche Prostitution

Als männliche Prostitution bezeichnet man die Ausübung sexueller Handlungen durch einen Mann gegen Entgelt.

Zu unterscheiden ist:

  • die homo-/heterosexuelle Prostitution, bei der Prostituierte heterosexuell, der männliche Kundenkreis jedoch homosexuell ist – alternativ, jedoch sehr selten, der Prostituierte homosexuell und der weibliche Kundenkreis heterosexuell ist; und
  • die hetero-/heterosexuelle Prostitution, bei der Prostituierte heterosexuell ist und einen heterosexuellen weiblichen Kundenkreis bedient.
  • die homo-/homosexuelle Prostitution, bei der Prostituierte und der männliche Kundenkreis homosexuell sind;
                                     

1. Genauere Unterteilungen und Begriffe

Männliche Prostituierte unterscheiden sich erheblich in sozialem Status und Hintergrund. Viele beschreiben sich selbst als heterosexuell, auch bei gleichgeschlechtlicher Prostitution siehe auch MSM. Folgende grobe Unterteilungen sind möglich:

                                     

1.1. Genauere Unterteilungen und Begriffe Callboy

Die Bezeichnung Callboy für männliche Prostituierte entstand durch die zunehmende gesellschaftliche Positionierung von Homosexuellen und weitaus seltener sexuell selbstbewussten Frauen und in Kombination mit deren Beauftragung über Telefon und – später – Internet. Vorwiegend mobil, lassen sie sich in Hotels oder Privatwohnungen "rufen", bieten ihre Dienste aber auch in eigenen Räumen oder in "Houses of Boys" an.

Die meisten Callboys bieten ihre Dienste homosexuellen Männern an, etwa über Internet-Kontaktportale wie PlanetRomeo und Gaydar oder Apps wie Grindr, die wenigsten sind ausschließlich auf Frauen spezialisiert. Dies liegt daran, dass es kaum Frauen gibt, die einen Callboy rufen. Mehr Frauen interessieren sich für Callgirls oder suchen zusammen mit ihrem Partner Kontakt zu einer weiblichen Prostituierten. Nach einer Untersuchung der Neuen Zürcher Zeitung ist der Beruf des Callboys keine "Vollzeitstelle". Die wenigen Männer, die Anzeigen für Frauen schalten, suchen nach einem Nebenverdienst, sind also keine "Profis" im Frauenverwöhnen.

                                     

1.2. Genauere Unterteilungen und Begriffe Stricher

Ein Stricher abgeleitet vom Strich, dem Ort der Anbahnung der Prostitution, veraltet auch Puppenjunge genannt belegt in Vernehmungsprotokollen des Serienmörders Fritz Haarmann und im Roman Der Puppenjunge 1926 von John Henry Mackay), ist ein jugendlicher oder erwachsener männlicher Prostituierter. Dieser geht auf das Angebot ein, gegen eine materielle oder immaterielle Gegenleistung erotische und/oder sexuelle Handlungen an sich selbst oder an Männern vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, oder bietet solche Dienstleistungen von sich aus an.

Stricher unterscheiden sich von Callboys durch ein weniger ausgeprägtes professionelles Bewusstsein. Zudem sind Stricher meist sehr viel jünger als Callboys, die Altersspanne reicht in der Regel von 14 bis 25 Jahren. Das Verhalten des Strichers ist häufig durch bestimmte nachteilige, oft mit Geldnot einhergehende Lebensumstände bzw. Komplementärprobleme wie Migration oder Coming-out mit bedingt. Selbstverständlich kann ihre Tätigkeit auch zusätzliche psychische Probleme mit sich bringen oder die vorhandenen Probleme verschärfen.

Der Straßen- und Bahnhofsstrich hat gegenüber den Orten, an denen Callboys arbeiten, für den Stricher auch einige Vorteile: Er ist weder an Öffnungszeiten gebunden, noch muss er einen Teil seines erlösten Geldes abführen, wie das im House of Boys der Fall ist. Er braucht auch keine eigene Wohnung und keinen Telefonanschluss, wie das für selbstständige Callboys der Fall ist. Außerdem kann er Freier unter Umständen leichter ablehnen als Callboys. Als nachteilig gegenüber der professionellen Ausübung der männlichen Prostitution ist das wenig einladende Milieu zu betrachten, in dem der Stricher seiner Tätigkeit nachgeht oder von Männern angesprochen wird. In der Regel wird hier weitaus weniger auf Hygiene und Schutz geachtet, was die Gefahr schwerwiegender Erkrankungen mit sich bringt, und das Umfeld ist häufig deutlich stärker oder zumindest offensichtlicher durch Gewalt- und Drogenkriminalität geprägt. 2011 dokumentierte der Regisseur Rosa von Praunheim die gegenwärtige Situation von Strichern in Deutschland in seinem Dokumentarfilm Die Jungs vom Bahnhof Zoo für den RBB und NDR.

Nicht immer werden die Dienste der Stricher mit Bargeld bezahlt, auch Drogen oder materielle und immaterielle Leistungen aller Art z. B. die Gewährung einer Unterkunft für die Nacht werden angeboten.

Beratungsstellen versuchen zur Vermeidung von HIV-Infektionen bei Strichern das nötige Bewusstsein für Safer Sex zu erzeugen und empfehlen dringend die Benutzung von Kondomen.



                                     

1.3. Genauere Unterteilungen und Begriffe Gigolo

Als Gigolo bezeichnete man im Deutschen hauptsächlich in den 1920er Jahren einen gewandten Tänzer und Unterhalter mit guten Manieren für allein ausgehende Damen sogenannter Eintänzer. Die Bezeichnung war häufig eher abschätzig gemeint, stand aber nicht unbedingt im Zusammenhang mit Prostitution. Der Gigolo wurde im zeitgenössischen sentimentalen Erfolgsschlager Schöner Gigolo, armer Gigolo besungen. Besonders das Hotel Adlon in Berlin war in den Jahren zwischen den Weltkriegen für seine Gigolos weltbekannt.

Im englischen Sprachgebrauch meint Gigolo dagegen stets einen männlichen Prostituierten. Im übertragenen Sinne kann mit Gigolo auch ein Angeber oder eitler Frauenheld gemeint sein, der Frauenbekanntschaften mit finanziellen Interessen verbindet. Die feminisierte Form Gigolette wird spöttisch für homosexuelle Gigolos verwendet.

In Deutschland wird der Begriff kaum noch gebraucht; vereinzelt bezeichnen sich junge Männer, die ihre Dienstleistungen auch Frauen gegenüber, z. B. in Tanzcafés bei Damenwahl, anbieten, noch als Gigolos.

                                     
  • wie keine hochpreisige Prostitution gab. Anders als viele andere Kulturen lehnten weder Griechen noch Römer männliche Prostitution ab, auch wenn sie nicht
  • Prostitution von lateinisch prostituere nach vorn zur Schau stellen, preisgeben bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt. Andere
  • Nachfrage befinden sich Houses of Boys eher in gröSeren Städten männliche Prostitution und Houses of Boys sind urbane Phänomene. Die Tätigkeit als Stricher
  • Als Kunde wird auch im Jargon der Prostitution eine Person bezeichnet, die für sexuelle Dienstleistungen bezahlt. Der Kunde ist der Kunde einer eines
  • gegen Prostitution ist eine im Herbst 2013 von Alice Schwarzer und der von ihr herausgegebenen Zeitschrift Emma initiierte Kampagne gegen Prostitution und
  • Die Prostitution in Österreich ist legal und gesetzlich geregelt. Versuche, die Prostitution komplett zu verbieten, gab es in Österreich zuletzt unter
  • die Prostitution für ihre Zwecke benutzt. Ein Zitat von Uta Falck fasst die Umstände der Prostitution wie folgt zusammen: Von der Prostitution haben
  • Die Ausübung der Prostitution in Deutschland BRD war und ist prinzipiell zulässig. Seit dem Prostitutionsgesetz von 2001 unterliegt sie zudem nicht mehr
  • Synonym für eine junge männliche Prostituierte Stricher die gleichgeschlechtlichen Sex anbietet. Siehe Männliche Prostitution einen Roman von John Henry
  • bezeichnet man einen Eintänzer, einen männlichen Escort - Service Gentleman Host, siehe auch männliche Prostitution oder einen Mann, der eine in der Regel
  • 1997 vom polnischen Regisseur Wiktor Grodecki über minderjährige männliche Prostitution in Prag. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der 15 - jährige Marek
  • Frauen wegen Zuhälterei strafbar machen können und darüber hinaus männliche Prostitution vom Schutzzweck der Norm umfasst wird. Der Straftatbestand der Zuhälterei
                                     
  • Die Prostitution in der Volksrepublik China ist seit Beginn der 1980er Jahre sowohl in Städten als auch in ländlichen Gegenden weit verbreitet. Die Kommunistische
  • Bewegung bezeichnet, die auf die Abschaffung der staatlich kontrollierten Prostitution hinarbeitete. Als Gründerin der abolitionistischen Bewegung wird die
  • Prostitution in Japan hat eine vergleichsweise vielseitige Geschichte. Durch das Anti - Prostitutionsgesetz von 1956 wurde Geschlechtsverkehr gegen Entgelt
  • Als Prostitution Minderjähriger oder Kinderprostitution bezeichnet man das Einbeziehen von Minderjährigen gegen eine Vergütung in sexuelle Aktivitäten
  • der männlichen Prostitution zu ergänzen. Anhand von Interviews mit ehemaligen und noch aktiven Strichern werden die Lebensrealitäten männlicher Prostituierter
  • Prostitution in Brasilien ist legal und verbreitet. Prostitution in Brasilien ist legal. Allerdings ist es Dritten verboten, aus der Prostitution anderer
  • vor ihm steht und die Reise mitmacht. Hauptartikel: Gigolo und Männliche Prostitution Gigolo Im Deutschen hatte das Wort Gigolo von Französisch gigoter
  • männliche oder weibliche Prostitution Gigolo, bezeichnet man einen Eintänzer, einen männlichen Escort - Service Gentleman Host, siehe auch männliche Prostitution
  • Tempelprostitution oder kultische Prostitution ist eine im Altertum vor allem in Indien Devadasis Ägypten, Babylonien Ištar - Kult Lydien, Numidien


                                     
  • unter Strafe. Das Schutzalter liegt einheitlich bei 18 Jahren. Männliche Prostitution ist illegal. Ein gesetzlicher Diskriminierungsschutz aufgrund der
  • ihre Gesellschaft bieten in der Regel handelt es sich um eine Form der Prostitution Begleitagenturen sind als Dienstleister und Vermittler zwischen den
  • diskriminiert, Prostitution entgegen der Rechtsprechung als sittenwidrig empfunden und das Vorhandensein der mann - männlichen Prostitution wird als marginale
  • Heimatlandes zu umgehen, Prostituierte in Ländern aufsuchen, in denen Prostitution legal oder zumindest geduldet ist z. B. Freier aus den USA im angrenzenden
  • Biografieforschung. Männlichkeit in Unordnung. Homosexualität und männliche Prostitution in Kaiserreich und Weimarer Republik Reihe Geschichte und Geschlechter
  • sprechen die männlichen Passanten bei geöffnetem Fenster an. Zur Zeit des Nationalsozialismus herrschte ein Verbot von Striptease und Prostitution Da jedoch
  • und in Japan Trostfrauen für Kriegsbordelle zwangsprostituiert. Die Prostitution ging quer durch alle Bevölkerungsschichten, es gab sowohl Luxusbordelle
  • Falle schieben bedeutet in der Prostitution dass einem Freier der Geschlechtsverkehr durch die Prostituierte lediglich vorgetäuscht wird, es kommt zu
  • Mythen über Prostitution widerlegten. Nämlich, dass StraSenprostitution schlimmer als Prostitution in Brodellen sei. Oder dass männliche Prostituierte

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Übersetzung