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ⓘ Gustav Friedrich von Hetsch. Nach seiner Schulzeit in Stuttgart begann Hetsch an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Mathematik zu studieren. Aber bereits n ..



Gustav Friedrich von Hetsch
                                     

ⓘ Gustav Friedrich von Hetsch

Nach seiner Schulzeit in Stuttgart begann Hetsch an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Mathematik zu studieren. Aber bereits nach zwei Semestern wechselte er nach Stuttgart zurück und begann Architektur bei Gottlieb Christian Eberhard von Etzel zu studieren.

Als sein Vater Philipp Friedrich 1808 nach Paris ging, schloss sich Hetsch ihm an. Ab 1809 studierte Hetsch dort an der École des Beaux-Arts unter Charles Percier und später unter dessen Schüler Louis-Hippolyte Lebas. Unterstützt durch seine Lehrer wurde Hetsch Mitarbeiter von Jean-Baptiste Rondelet. Nach einigen Vorarbeiten wurde Hetsch Rondelets Bauleiter bei den Arbeiten am Panthéon. Gezwungen durch die politische Lage kehrte Hetsch 1812 wieder nach Deutschland zurück und ließ sich in Stuttgart nieder. Dort konnte er noch im selben Jahr mit Erfolg seine Prüfung zum Baumeister ablegen.

Da durch die Befreiungskriege jegliche Berufsausübung verhindert wurde, unternahm Hetsch eine Studienreise nach Rom. Dort machte er die Bekanntschaft des dänischen Architekten Peder Malling, der ihn u. a. mit dem Landschaftsmaler Johan Fredrik Eckersberg und dem Bildhauer Bertel Thorvaldsen bekannt machte. Als im Oktober 1815 Malling zurück nach Kopenhagen ging, schloss sich Hetsch ihm an.

Bereits 1816 bekam Hetsch eine Anstellung als Dozent an der Schule für Ornamentik, an der er angehende Architekten unterrichtete. Diese Schule war der Akademie der Bildenden Künste angeschlossen und von ihr getragen. Für seinen Unterricht begann Hetsch eine Sammlung von Zeichnungen anzulegen, welche als Vorlagen für seine Schüler gedacht war. Diese Sammlung wurde ihm 1818 vom dänischen Hof abgekauft und zur weiteren Verwendung überlassen. Durch seine Arbeit als Dozent schloss Hetsch bald Freundschaft mit dem Architekten Christian Frederik Hansen.

1820 nahm die Akademie Hetsch als Mitglied auf und 1822 wurde ihm die dänische Staatsbürgerschaft verliehen. Mit 34 Jahren berief man Hetsch im Jahr 1822 als Prof. für Perspektive an die Königlich Dänische Kunstakademie von Kopenhagen. Dort war er maßgeblich an den Entwürfen und am Bau der Neuen Synagoge, an einigen Neubauten der Universität Kopenhagen und am Bau der späteren katholischen Domkirche St. Ansgar beteiligt.

Zusammen mit Christian Frederik Hansen gestaltete Hetsch die Innenräume von Schloss Christiansborg neu. Durch diese Arbeiten wurde der Hof auf ihn aufmerksam und Hetsch wurde ab 1828 mit der Leitung der Königlichen Porzellanmanufaktur betraut. Zwischen 1829 und 1830 bereiste Hetsch Deutschland, Frankreich und Italien, um nach eigenen Aussagen "…dem modernen Bauen nachzuspüren". 1851 besuchte er zusammen mit einer staatlichen Delegation die Weltausstellung in London und vier Jahre später die Weltausstellung in Paris.

Im Alter von nahezu 76 Jahren starb Gustav Friedrich von Hetsch am 7. September 1864 in Kopenhagen. Zu seinem Gedenken schuf der Bildhauer Edvard Harald Bentzen 1902 in Kopenhagen ein Denkmal.

                                     

1. Familie

Am 28. August 1823 heiratete Hetsch in Kopenhagen Annette Hansen 1795–1827, eine Tochter seines Freundes Christian Frederik Hansen. Als diese am 21. November 1827 starb, hielt Hetsch das obligate Trauerjahr ein und heiratete Anfang 1829 die Schwester seiner verstorbenen Ehefrau, Carolina Amalie Augusta 1800–1874. Mit ihr hatte er einen Sohn, den späteren Maler Christian Fredrik Hetsch 1830–1903.

                                     

2. Schriften

  • Fortenigner for Haandvaerkere Vorlegeblätter für Handwerker. Gyldendal, Kopenhagen 1839/42 12 Teile
  • Anleitung zum Studium der Perspective und deren Anwendung. Tauchnitz, Leipzig 1894
  • Religion der Karthager. Mit 4 Kupfertafeln und einer architektonischen Erklärung. Schubothe, Kopenhagen 1824 12 Teile
                                     
  • Philipp Friedrich Hetsch ab 1808 von Hetsch 10. September 1758 in Stuttgart, Herzogtum Württemberg 31. Dezember 1838 Stuttgart, Königreich Württemberg
  • dänischer Maler Gustav Friedrich von Hetsch 1788 1864 deutscher Architekt Heinrich Hetsch 1873 1947 deutscher Mediziner Ludwig Hetsch 1806 1872
  • Lorenz Frolich, Maler Johanne Luise Heiberg, Schauspielerin Gustav Friedrich von Hetsch Architekt und künstlerischer Leiter der Porzellanmanufaktur
  • wurde in den Jahren 1830 bis 1833 nach Entwurf des Architekten Gustav Friedrich von Hetsch auf quadratischem Grundriss in ägyptisierendem Stil aus gelbem
  • Juliane, geborene Kunesch, nach Kopenhagen. In der Zeichenschule von Gustav Friedrich von Hetsch und an der Königlich Dänischen Kunstakademie erhielt er eine
  • Kapelle, die von Kaiserin Maria Theresia finanziert wurde. Die heutige Kirche wurde von dem deutschstämmigen Architekten Gustav Friedrich Hetsch entworfen
  • Jan Gehl Jákup Pauli Gregoriussen Christian Frederik Hansen Gustav Friedrich von Hetsch Bjarke Ingels Arne Jacobsen Peter Meyn Steen Eiler Rasmussen
  • Charlotte Juliane Franziska 1778 1826 Philipp Friedrich von Hetsch 1758 1838 Maler Daniel Friedrich von Volz 1764 württembergischer Personaladel
  • Christian Friedrich Lange. Nach seiner Lehrzeit arbeitete er zunächst als Geselle in Lübeck und studierte dann Architektur bei Gustav Friedrich von Hetsch und


                                     
  • Freundeskreis zählten die Künstler Philipp Friedrich Hetsch und Eberhard Wächter sowie der Dichter Gustav Schwab. 1815 Ehrenbürger der Stadt Kirchheim
  • Filmschauspielerin Hetsch Gustav Friedrich von 1788 1864 deutscher Architekt und Maler Hetsch Heinrich 1873 1947 deutscher Mediziner und Bakteriologe Hetsch Ludwig
  • dänischen Nationalromantik machte sich Gustav Friedrich von Hetsch Architekt und künstlerischer Leiter der Manufaktur von 1828 bis 1864, um die Empireformen
  • Marcus Antonius nach einem Gemälde von K. Pitz sowie Der Tod des Consuls M. Papirius nach Philipp Friedrich von Hetsch Dadurch ergab sich die Bekanntschaft
  • Beispiel nach Philipp Friedrich von Hetsch und Gottlieb Schick, schuf Gnauth unter anderem 92 Stahlstiche nach Zeichnungen von William Hogarth und 32
  • Friederike, Gemälde von Philipp Friedrich von Hetsch 1803 Grabgesang des abgeschiedenen Jahrhunderts. 1800, vertont von Friedrich Ludwig Æmilius Kunzen
  • Architekten Hans Christian Hansen und nach dessen Fortziehen für Gustav Friedrich von Hetsch AuSerdem arbeitete Winstrup in den 1830er Jahren als Zeichenlehrer
  • Leitung übernahm 1831 der damals erst 23 - jährige Stuttgarter Komponist Louis Hetsch der allerdings wenig später zur Fortsetzung seiner Ausbildung nach Wien
  • Kontakt mit Stuttgarter Künstlern, darunter den Malern Philipp Friedrich Hetsch und Adolf Friedrich Harper sowie dem Kupferstecher Johann Gotthard Müller. Nachdem
  • Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller 10. November 1759 in Marbach am Neckar 9. Mai 1805 in Weimar war ein Arzt, Dichter
  • Joseph Georg Sigismund von Wächter. Philipp Friedrich von Hetsch porträtierte Jeremias David Reuss. Klara Herzog porträtierte Ernst von Herzog. Susanne Höfler
  • Bibliothekar Christian Heise 1936 Verleger Rolf Hetsch 1903 1946 Kunsthistoriker Gustav Janke 1849 1901 Verlagsbuchhändler Adelbert Matthaei
  • und Medienwissenschaftler Benjamin Herth 1985 Handballspieler Albert Hetsch 1812 1876 Generalvikar Johann Hochmann 1528 1603 Jurist, Professor
                                     
  • Ferdinand Friedrich Hochstetter 1787 1860 Botaniker und Stadtpfarrer Gustav Friedrich von Hetsch 1788 1864 Architekt und Maler Karl von Reichenbach
  • doppelt besetzten Quartett unter der Leitung des Kapellmeisters Ludwig Hetsch ältere Kirchenchöre sang. Nachdem der Prozess und die Revision abgeschlossen
  • des Hofrats und Vogts Jacob Simon Georgii in Ansbach. Aus der Ehe von Carl Friedrich Feuerleins Eltern ging noch eine ältere Schwester Eberhardine Friederica
  • Uexküll - Gyllenband die Maler innen Philipp Friedrich von Hetsch Angelika Kauffmann, Joseph Anton Koch, Gottlieb Schick, Gottlob Friedrich Steinkopf und Eberhard Wächter
  • und Philipp Friedrich von Hetsch sind. Im Bereich der französischen Kunst ist mit dem Romantiker Eugène Delacroix und dem Naturalisten Gustave Courbet sowohl
  • Hesse, Hermann 1877 1962 Deutschland Hessing, Gustav 1909 1981 Österreich Hetsch Philipp Friedrich von 1758 1838 Deutschland Hettner, Otto 1875 1931
  • 1870 1934 Byzantinist Heinrich Hetsch 1873 1947 Mediziner, Mikrobiologe Wilhelm Hohn 1881 1972 Kirchenmusiker und Kantor von St. Marien 1909 1972 Fried
  • Philipp Friedrich von Hetsch deutscher Maler 1762: Pierre - François - Léonard Fontaine, französischer Architekt 1769: Friedrich August Wilhelm von Brause

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