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ⓘ Burg Turku. Die Burg zu Turku geht auf das späte 13. Jahrhundert zurück und ist das größte erhaltene mittelalterliche Gebäude Finnlands. Die Burg besteht in ihr ..

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Burg Turku
                                     

ⓘ Burg Turku

English version: Turku Castle

Die Burg zu Turku geht auf das späte 13. Jahrhundert zurück und ist das größte erhaltene mittelalterliche Gebäude Finnlands. Die Burg besteht in ihrer heutigen Form aus einer mittelalterlichen Hauptburg und einer Vorburg aus der Renaissance-Ära. Sie liegt unweit des Hafens an der Mündung des Aurajoki auf der nördlichen Seite des Flusses.

                                     

1. Lage

Als Standort der Burg wählte man eine kleine Insel an der Mündung des Aurajoki. Heute ist die Insel zu einem Teil des Festlandes geworden, weil der Meeresspiegel in Turku seit dem Jahr 1300 durch die Landhebung um 3.5 Meter gesunken ist. Die Lage war strategisch günstig, weil die Burg sich so nur schwer belagern ließ. Von der Mündung des Aurajoki aus ließen sich der Schiffsverkehr auf dem Fluss und der Seeweg nach Schweden kontrollieren. Daneben diente die Burg als Schutz für die mittelalterliche Stadt, die in der Umgebung des Doms in gut drei Kilometern Entfernung auf der anderen Flussseite lag.

                                     

2.1. Geschichte Gründung

Als das heutige Finnland im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts zu einem festen Teil des schwedischen Reiches wurde, begannen die Schweden in dem neugewonnenen Gebiet, das sie Österland nannten, Burgbauten zu errichten, um ihre Herrschaft zu festigen. Neben Turku entstanden in Wyborg 1293 und Hämeenlinna Burg Häme, Ende des 13. Jahrhunderts sowie später in Savonlinna Olavinlinna, 1475 mittelalterliche Burgen. Die Konstruktion der Burg Turku begann wahrscheinlich um 1280. Der Bruder des schwedischen Königs Magnus Ladulås, Bengt Birgersson, war zwischen 1284 und 1291 Herzog von Finnland. Während seiner Herrschaftszeit verschuldete sich das Herzogtum, was wahrscheinlich auf die Kosten des Burgbaus zurückzuführen ist.

                                     

2.2. Geschichte Mittelalter

In seiner ursprünglichen Form war die Burg eher ein Kastell. Die Vorbilder für die Anlage fanden sich wahrscheinlich auf Gotland. Die 59 × 38 Meter große rechteckige Anlage wurde von einer Ringmauer aus Feldsteinen umgeben. An der schmalen Westseite und eventuell auch schon an der Ostseite befand sich ein gedrungener Torturm, daneben gab es jeweils in der Mitte der Seitenmauern ein Tor. In der Nordwestecke stand das Wohngebäude des Burgherren, in der Nordostecke ein Gebäude, das entweder als Lagerhaus oder als Kirche benutzt wurde. Auf dem Hof der Burg konnten die schwedischen Truppen lagern, die zu dieser Zeit in Österland die Schwedische Herrschaft auszuweiten versuchten.

Während der Herrschaft von Herzog Waldemar Magnusson 1302–1318 wurde das Kastell zu einer geschlossenen Burg umgebaut. Der Haupteingang befand sich nun am Ostturm und die Seitentore wurden zugemauert. Die Mauern und der Westturm wurden erhöht, der Hof durch eine Quermauer in zwei Teile getrennt. Der fünfstöckige Turm diente nun als Wohnturm mit Wohnräumen im dritten und vierten Stockwerk. Daneben entstanden weitere Wohn- und Vorratsräume. Die Anlage war in erster Line für den militärischen Gebrauch geplant. Von Zeiten, etwa während der Herrschaft des Burgherrn Mattias Kettilmundson 1324–1326, gab es an der Burg ein Hofleben.

Erstmals kampferprobt wurde die Burg 1318, als die Nowgoroder Turku niederbrannten. Die Burg konnten sie dabei nicht erobern. Magnus II. besuchte 1347 und 1351 als erster schwedischer König Finnland und residierte dabei in der Burg Turku. 1364–1365 geriet Turku in den Machtkampf zwischen Magnus II. und Albrecht von Mecklenburg hinein. Nach neunmonatiger Belagerung fiel die Burg und wurde durch einen Brand schwer beschädigt. Das Feuer vernichtete unter anderem den Königssaal. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde die Anlage maßgeblich erweitert. Durch den Bau eines Süd- und Nordflügels war der Hof von nun an lang und schmal, im obersten Stockwerk entstand ein Schützengang. Die Burg verfügte nun über etwa 40 Räume und eine Kapelle. Im Laufe des 15. Jahrhunderts entstand die Ummauerung der Vorburg östlich der Hauptburg.

Während der schwedisch-dänischen Auseinandersetzungen des 15. Jahrhunderts wechselte die Burg zweimal den Besitzer: 1441 wurde sie von Erik Axelsson Tott erobert, 1448 errang sie Karl Knutsson Bonde wieder zurück. Während der Herrschaftszeit des Reichsverwesers Sten Sture des Älteren wurde die Anlage Ende des 15. Jahrhunderts wiederum erweitert. Der Südflügel wurde erhöht, im Nordflügel ließ der Reichsverweser bei seinem Besuch 1495 die Sture-Kapelle erbauen. Als besonders bedeutender Raum gilt im Zeitraum vom Beginn des 14. bis Mitte der 16. Jahrhundert, der Königssaal. Die Errichtung wird auf zirka 1380 datiert. In den zwei Jahrhunderten gilt er als der bedeutendste weltliche Saal in Finnland.



                                     

2.3. Geschichte Neuzeit

König Gustav I. Wasa, der Schweden aus der Kalmarer Union gelöst und die Erbmonarchie eingeführt hatte, besuchte Turku 1530 und 1555 und residierte dabei in der Burg. Zu diesen Anlässen wurde die Burg instand gesetzt und umgebaut. 1556 ernannte Gustav Wasa seinen Sohn Johann III. zum Herzog von Finnland. d. h. Varsinais-Suomi. Johanns Residenzzeit war die glanzvollste Ära der Burg zu Turku. Nachdem er 1562 die polnische Prinzessin Katharina Jagiellonica geheiratet hatte, führte diese an der Burg ein prunkvolles Hofleben im Stile der Renaissancezeit ein. Schon 1563 ließ aber König Erik XIV. Turku erobern und seinen Bruder Johann in die Gefangenschaft verschleppen. Letzten Endes kehrte sich die Situation aber um: Johann wurde zum König und ließ Erik 1570 in der Burg Turku gefangen halten.

Die Vorburg, deren Ummauerung schon im 15. Jahrhundert entstanden war, erhielt zwischen 1575 und 1588 ihre heutige Form. Die alten Holzgebäude innerhalb der Vorburg wurden durch Backsteinbauten ersetzt. In der Folgezeit diente die Vorburg statt der alten, unkomfortablen Hauptburg als Wohnraum. Im 17. Jahrhundert residierten die Gouverneure der Provinz und der Generalgouverneur von Finnland, Per Brahe, im Ostflügel der Vorburg, im Nordflügel war das Hofgericht Turku untergebracht. Die Hauptburg war durch einen Brand während eines Besuchs des schwedischen Königs Gustav II. Adolf beschädigt worden und wurde in der Folgezeit als Lager, später auch als Kaserne genutzt. 1705 wurde der ehemalige Festsaal im Südflügel der Hauptburg in eine Kirche umgewandelt.

Ab 1776 diente die Burg zu Turku als Gefängnis. Dieser Tatsache ist auch geschuldet, dass linna "Burg" im Finnischen ein umgangssprachlicher Ausdruck für "Gefängnis" ist. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist in der Burg das historische Museum der Stadt Turku untergebracht. Im Sommer 1941 beschädigte ein sowjetischer Bombenangriff im Fortsetzungskrieg die Burg schwer. Nach Kriegsende begann man mit Restaurierungsarbeiten, die 1961 abgeschlossen waren.

                                     
  • Sommer 1889 eine eingleisige Strecke mit 3, 1 km Länge und führte von der Burg Turku ins Stadtzentrum. Als einzige finnische StraSenbahn wurde sie in der Normalspur
  • Der Dom von Turku finn. Turun tuomiokirkko, schw. Åbo domkyrka ist die einzige mittelalterliche Kathedrale in Finnland. Das Gebäude, das im Zentrum
  • dieser Zeit verband die StraSe die Burgen von Turku und Häme Hämeenlinna das ca. 130 Kilometer nordöstlich von Turku liegt. Zusätzlich benutzten Reisende
  • Suitia, Siuntio Festung Suomenlinna, Helsinki Burg Kuusisto, Kaarina Burg Stenberga, Masku Burg Turku Turku Karte mit allen verlinkten Seiten: OSM WikiMap
  • ihnen gehören: Burg Häme Tavastehus Burg Hakoinen Janakkala und Burg Turku Åbo Damit wollten die schwedischen Könige der Folkunger die Herrschaft
  • gemeinsam mit der 10 km entfernten Burg Hakoinen sowie der Burg Wyborg Wyborg und der Burg Turku Teil eines groSen Bauprogramms, mit dem die Folkunger die
  • dar. Die Burg Turku wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Burgprovinz Raseborg Raasepori unter der gleichnamigen Burg deren erste
  • Verbindung erhalten hatte. Die Jungvermählten residierten von da ab auf der Burg Turku in Finnland. Johanns Einmischung in Livland bewog den König, seinem Bruder
  • Gefallen an ihr. Sie lieS sich als offizielle Geliebte Johanns auf der Burg Turku nieder. Katarina Hansdotter gebar Johann III. vier Kinder. Der Sohn August
  • Unter seiner Regentschaft als Herzog von Finnland wurde die Burg Turku von einem Kastell zur Burg erweitert. Während des Weihnachtsfests 1317 auf Schloss
                                     
  • Restaurierungsarbeiten in den Kirchen von Hollola, Janakkala und Vanaja sowie in der Burg Turku Daneben gestaltete er die Stadtwappen von Hamina, Hollola, Rauma und
  • nordfinnischen Kajaani sind nur noch wenige Ruinen übrig. Burg Turku Burg Häme in Hämeenlinna Burg Raseborg bei Ekenäs Olavsburg in Savonlinna Hauptartikel:
  • umbenannt. Auf der Insel Kuusisto befand sich im Mittelalter die Burg der Bischöfe von Turku Nach Einführung der Reformation wurde sie 1528 auf Befehl von
  • 15. September 1611 wurde er zum Statthalter der Provinz Turku mit Amtssitz auf der Burg Turku ernannt, und ab 16. Mai 1616 war er gleichzeitig auch Statthalter
  • öffentliche Einrichtungen. Bekannt ist der von ihr im Jahr 1961 für die Burg von Turku entworfene Gobelin Katarina Jagellonica und der für die Finlandiahalle
  • zwischen Helsinki und Turku nahe der Ortschaft Snappertuna, die seit 1977 zu der Stadt Ekenäs gehört. Seit 2009 gibt die Burg der neu gegründeten Stadt
  • er durch seine Novellen und Kinderbücher: Das Wichtelmännchen in der Burg Turku 1849 Fältskärns berättelser Erzählungen eines Feldschers, Stockholm
  • Piikkiö liegt an der Küste der Landschaft Varsinais - Suomi 16 km östlich von Turku Die Gemeinde Piikkiö hatte eine Fläche von 90, 83 km² und zuletzt 7.578
  • Arbeit in die Hauptstadt. Die Hochgeschwindigkeitszüge von Helsinki nach Turku halten am Bahnhof von Karis, an dem die Bahnstrecke nach Hanko abzweigt
  • finnischer Geistlicher und Gelehrter. Von 1412 bis 1450 war er Bischof von Turku Er veranlasste mehrere UmbaumaSnahmen am dortigen Dom, die diesem sein
  • Kilometer entfernten Helsinki nach Tampere und von Turku nach Lahti kreuzen. In der Nähe liegt die Burg von Hämeenlinna. Die Kirche vom Heiligen Kreuz


                                     
  • Oxvägen ist eine ca. 160 Kilometer lange ThemenstraSe von der Burg Hämeenlinna zum Dom von Turku die mit braun - weiSen Ochsenkopf - Schildern markiert ist
  • Yrjö Väisälä in Turku entdeckt wurde. Der Asteroid wurde nach der im Öresund gelegenen Insel Ven benannt, auf der Tycho Brahe seine Burg und sein Observatorium
  • Insel zu Kaarina. Auf Kuusisto befand sich im Mittelalter die Burg der Bischöfe von Turku Nach Einführung der Reformation wurde sie 1528 auf Befehl von
  • Bitz 13. März 1489 in Kustö war von 1460 bis zu seinem Tod Bischof von Turku in Finnland. Konrad Bitz war der Sohn von Henrik Bitz und Anna Klausdotter
  • Karis kreuzen sich zwei Bahnstrecken: Die Küstenbahn von Helsinki nach Turku und die Bahnstrecke Hyvinkää Hanko. Karis ist die Endhaltestelle einer Linie
  • Sie liegt an der Ostseeküste in der Landschaft Varsinais - Suomi unweit von Turku Naantali gehört zu den ältesten Städten Finnlands und ist heute ein wichtiger
  • erfolgreichen Allianz versprechen. Weitere Hilfeersuchen gehen an die Vögte von Turku und Wyborg auf der anderen Seite des Finnischen Meerbusens. 25. April: Im
  • Steinkirchen um kleine und schlichte Feldsteinkirchen. Einzig der Dom von Turku die einzige mittelalterliche Kathedrale Finnlands, kommt an die Proportionen
  • Hämeenlinna war der Endpunkt des Ochsenwegs, des historischen Handelswegs von Turku nach Häme. Im 13. Jahrhundert unternahm ein schwedisches Heer unter Birger

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