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ⓘ Johann Isenmann, auch Isenmenger, Eisenmenger, Eyßenmanger war lutherischer Theologe und Reformator. ..



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ⓘ Johann Isenmann

Johann Isenmann, auch Isenmenger, Eisenmenger, Eyßenmanger war lutherischer Theologe und Reformator.

                                     

1. Leben

Johann Isenmann war der Sohn des Gerbers Hans Isenmann † 1519. Er studierte ab 1513 in Heidelberg, wurde hier 1516 Magister, Regens der Theologenburse St. Jakob und gehörte 1520 bis 1524 der Artistenfakultät an, deren Dekan er 1523 als Baccalaureus wurde. 1524 wurde er Stadtpfarrer an St. Michael in Schwäbisch Hall, wo sein Freund Johannes Brenz 1499–1570 schon zwei Jahre zuvor zu wirken begonnen hatte. Da Isenmann sich aufgrund seiner reformatorischen Überzeugung nicht mehr vorher zum Priester hatte weihen lassen, lehnten einige Gemeindeglieder den Empfang der Hostie ab. 1527 schafften Brenz und Isenmann die Frühmesse in Schwäbisch Hall ab; das Zusammenwirken der beiden Männer führte schließlich dazu, dass die Reformation in der Reichsstadt eingeführt wurde.

Bei der engen Verbindung zwischen Brenz und ihm ist es nur zu verständlich, dass auch er 1525 für das Syngramma Suevicum eintrat. Bei der Reformation in Württemberg fiel ihm manche Aufgabe zu. So wirkte er 1526/27 mit an der Kirchenordnung und dem Katechismus Brenz für Schwäbisch Hall gedruckt 1543. 1542 wurde Isenmann Superintendent von Schwäbisch Hall. 1546 rief ihn der Rat der Freien Reichsstadt Wimpfen, damit er dort die Reformation durchführte.

Der Schmalkaldischer Krieg bzw. das Augsburger Interim vertrieben ihn vorübergehend aus seiner Gemeinde. Während Brenz vor dem Zorn des Kaisers flüchten musste, konnte Isenmann zunächst bleiben. Da aber auch er die Ablehnung des Interims angeraten hatte, wurde er 1548 vom Rat entlassen. Er erhielt nun die Predigerstelle in Urach.

1551 wurde Isenmann Pfarrer und Generalsuperintendent in Tübingen. In dieser Eigenschaft beteiligte er sich an der Vorbereitung der Confessio Virtembergica für das Konzil von Trient und reiste 1551 mit Jacob Beurlin nach Sachsen, um dieses Bekenntnis mit der Confessio Saxonica zu vergleichen. Herzog Christoph nahm ihn 1557 nach Frankfurt am Main mit und ließ ihn 1561 an der Apologia Confessionis Wirtembergicae mitarbeiten.

Aus der Überzeugung heraus, dass er den Aufgaben nicht mehr voll gewachsen sei, wurde er vom Amt des Generalsuperintendenten abberufen. In seinen letzten Lebensjahren war er ab 1558 Abt des Klosters Anhausen.

                                     

2. Familie

Isenmann heiratete 1527 in Sulzfeld Christina † 1531, Witwe von Hans Stettner, aus Nürnberg-Wöhrd und 1533 in Hall Katharina Bauer um 1490–1563, Witwe von Claus Reinbolt. Der spätere Nördlinger Superintendent und frühe Kritiker der Hexenprozesse Wilhelm Friedrich Lutz 1551–1597 war sein Großneffe und wurde von ihm ab 1561 in Anhausen auf das Theologiestudium vorbereitet. Seine Nichten Margarethe Gräter 1501–1548 und Katharina Isenmann Eisenmenger um 1532–1587 waren nacheinander beide mit Johannes Brenz verheiratet.

                                     

3. Werke

  • Siegwalt Schiek Hg. / Johannes Isenmann u. a., Das älteste Tübinger Ehebuch 1553 - 1614. Textedition und Register Beiträge zur Tübinger Geschichte 11, Stuttgart 2000 erster Bearbeiter des Ehebuchs ist Johannes Isenmann
  • Refutatio Tertiae partis Sotici scripti, cui Autor Titulum fecit, De Utilitate Et Necessitate Aliorum Iudicio, Sine Suo Proprio Credendi, Autore Ioanne Isenmanno Abbate in Anhausen, Frankfurt 1561 enthalten in der Verteidigungsschrift der Confessio Virtembergica
  • Johannes Brenz / Johann Isenmann, Bedencken hern J. Brentii und Isenmanni über des Bundt verainigung und was hierunder eim E. Rath verantwortlich 1527, in: Johannes Brenz, Werke. Frühschriften II, Tübingen 1974, S. 197–210
  • Vorwort zu: Johannes Brenz, In Epistolam Pavli Ad Philemonem, Et In Historiam Esther Commentarioli, Schwäbisch Hall 1543; deutsch: Commentariolus unnd außlegung Johannis Brentij, uber die Epistel Sanct Pauls, an Philemonem, verteütschet durch Johannem Klopffer, Augsburg 1545


                                     
  • Bildhauer, MetallgieSer und Restaurator Johann Isenmann 1495 1574 lutherischer Theologe und Reformator Mechthild Isenmann 1961 deutsche Historikerin und
  • Hermann Isenmann 1908 in Ohlsbach, Baden 1991 war ein deutscher Bildhauer, MetallgieSer und Restaurator. Isenmann studierte 1935 1936 an der Kunstakademie
  • Matthäus Alber, Jacob Beurlin, Andreas Cellarius, Jacob Heerbrand und Johann Isenmann mit. Im Jahr 1552 wurde die Confessio Virtembergica als einziges evangelisches
  • kam. Bereits hier entstand die gute Beziehung zu den Mitstudenten Johannes Isenmann und Michael Gräter, den späteren Kollegen in Schwäbisch Hall. Der
  • bis 1588 Bürgermeister von Nördlingen, und Ursula Isenmann 1581 der Nichte von Johann Isenmann um 1495 1574 des ersten evangelischen Abtes von
  • Johann Isenmann auch Eisenmenger aus einer Haller Familie, übernahm 1524 die Pfarrei an St. Michael in Hall. Michael Gräter stammte, wie Isenmann
  • Württemberg als 1. Diakon an der St. Georgskirche in Tübingen angestellt, wo Johann Isenmann Hauptpfarrer war. 1556 wurde er zum Superintendenten und Stadtpfarrer
  • 171 Q 61 und Isenmann 2012, S. 148. Isenmann 2012, S. 144. Wolf 1969, S. 173 Q 64 Isenmann 2012, S. 146f. definitio auctoris Isenmann 2012, S. 148.
  • Hubmaier Andreas Hyperius Hartmann Ibach Christoph Irenäus Franz Irenicus Johann Isenmann Matthias von Jagow Justus Jonas der Ältere Leo Jud Matthäus Judex Franz
  • Hilfsprediger. 1523 wechselte er nach Schwäbisch Hall, wo er neben Johann Isenmann und Johannes Brenz auch als Hilfsprediger in den Kirchen St. Michael und St
                                     
  • Meisterschüler. 1956 heiratete er Helga, eine Tochter des Bildhauers Hermann Isenmann des künstlerisch - technischen Leiters der Gipswerkstatt der Akademie. Schwerpunkt
  •  1550 Ursula Isenmann oder Eisele um 1529 1581 Tochter von Herrenschmied Sixt Conrad Eyselin vor 1550 und Ursula Isenmann Eisenmenger aus
  • Hubert Kewitz: Der Weinbrenner - Schüler Johann Hans VoS. In: Geroldsecker Land 16, 1974, S. 89 103. Isenmann und Schnell 1974, S. 12. Julia Voss: Das
  • Mit seinen alten Studiengenossen Johannes Brenz, Martin Bucer, Johann Isenmann Kaspar Löner, aber auch mit Johannes Oekolampad und Erhard Schnepf war
  • 17. November 2019. Entstehungsgeschichte der Epistel auch in: Eberhard Isenmann Gelehrte Juristen und das Prozessgeschehen in Deutschland im 15. Jahrhundert
  • Niedergelassenen enthielte. Freisasse Isotelie GroSbürger Metöke Eberhard Isenmann Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150 1550. Stadtgestalt, Recht, Verfassung
  • ausgezeichnet. Im Sommersemester 2011 trat sie die Nachfolge von Eberhard Isenmann als Professorin für Geschichte des Mittelalters mit Schwerpunkt Spätmittelalter
  • Biographische Lexikon der Deutschen, S. 149: Johannes Eck, Biographie von Heribert Smolinsky Eberhard Isenmann Die deutsche Stadt im Mittelalter 1150 - 1550:
  • 978 - 3 - 832 - 18736 - 1, S. 227 eingeschränkte Vorschau in der Google - Buchsuche Eberhard Isenmann Die deutsche Stadt im Mittelalter, 1150 - 1550. Böhlau Verlag Köln Weimar
  • Nach Beseitigung von Kriegsschäden wurden 1955 unter Pfarrer Friedrich Isenmann Pfarrer von 1954 bis zu seinem Tod 1975 die Seitenaltäre wieder barockisiert
                                     
  • Werkphase zu einer sitzenden weiblichen Figur ist eine 1961 von Hermann Isenmann in Sandstein gefasste Kopie eines Originals, das Bernhard Sopher 1926 aus
  • eine kleine Anlage mit Blumenbeeten, an deren Südseite eine von Hermann Isenmann geschaffene Nachbildung von Sophers Knöchelspielerin aus Obernkirchener
  • 1954 restauriert von den Bildhauern Rudolf Christian Baisch und Hermann Isenmann fehlende Teile ergänzt 1900, 16. Oktober: Breslau, Königsplatz: Bismarck - Denkmal
  • war mit grosser Wahrscheinlichkeit der Luzerner Steinwerkmeister Anton Isenmann in zeitgenössischen Quellen als Meister Antoni bezeichnet Die der
  • 2018. Robert Steiner - Isenmann Gaetano Donizetti. Sein Leben und seine Opern. Hallwag, Bern 1982, S. 363 f. Robert Steiner - Isenmann Gaetano Donizetti.
  • Piper, München  Zürich 1987, ISBN 3 - 492 - 02412 - 2, S. 51 54. Robert Steiner - Isenmann Gaetano Donizetti. Sein Leben und seine Opern, Bern 1982. Commons: Caterina
  • StraSburg, von dem ebenfalls in Strassburg zu findenden Jost Haller, Caspar Isenmann in Colmar sowie auch von Konrad Witz in Basel begonnen worden und dann
  • Donizetti. Piper, München Zürich 1986, ISBN 3 - 492 - 02411 - 4. Robert Steiner - Isenmann Gaetano Donizetti. Sein Leben und seine Opern. Hallwag, Bern 1982, ISBN
  • der väterlichen Werkstatt oder möglicherweise als Lehrling bei Caspar Isenmann AnschlieSend dürfte er eine gewisse Zeit in der Werkstatt des Hans Pleydenwurff
  • hardcover ISBN 0 - 19 - 517067 - 9, OCLC 419285866 eBook Robert Steiner - Isenmann Gaetano Donizetti. Sein Leben und seine Opern. Hallwag, Bern 1982, ISBN

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