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ⓘ Johann Casimir von Isenburg-Birstein. Johann Casimir war das sechste Kind des am 23. Mai 1744 durch Kaiser Karl VII. zum Reichsfürsten erhobenen Grafen Wolfgang ..



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ⓘ Johann Casimir von Isenburg-Birstein

Johann Casimir war das sechste Kind des am 23. Mai 1744 durch Kaiser Karl VII. zum Reichsfürsten erhobenen Grafen Wolfgang Ernst I. zu Isenburg und Büdingen * 1686; † 1754 aus dessen erster Ehe mit der Gräfin Friederike Elisabeth von Leiningen-Dagsburg. Sein älterer Bruder Christian Ludwig war ebenfalls General und zeitweise sein Vorgesetzter. Casimir blieb unverheiratet.

Johann Casimir erhielt seine höhere Bildung ab 1733 unter Anleitung des Hofmeisters und späteren Diplomaten Friedrich Karl von Buri, der ihn an die Universität Gießen und in den Jahren 1735 und 1736 auf einer Studienreise nach Frankreich begleitete.

                                     

1. Militärischer Werdegang

Er begann seine militärische Laufbahn in russischen Diensten. Im Russisch-Schwedischen Krieg 1741–1743 geriet er in schwedische Gefangenschaft. Nach seiner Freilassung trat er in die Dienste des Landgrafen Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel. Er gehörte zu den 6000 Mann, die der schwedische König Friedrich, der ältere Bruder des Landgrafen Wilhelm, 1746 nach England schickte, um König Georg II. gegen die aufständischen schottischen Jakobiten des Prinzen Charles Edward Stuart zu unterstützen. Die hessische Armee nahm aber nicht an Gefechten teil, da der Aufstand mit der schottischen Niederlage in der Schlacht bei Culloden im April 1746 rasch beendet worden war. Anschließend setzte das hessische Kontingent in die Niederlande über, wo es an den letzten Gefechten des Österreichischen Erbfolgekriegs teilnahm. 1751 wurde Johann Casimir zum Generalmajor befördert.

Im Jahre 1756 gehörte er zu dem hessischen Hilfskorps, das sein älterer Bruder Christian Ludwig zur Abwehr einer befürchteten französischen Landung wieder nach England führte. Im März 1757 kamen die hessischen Truppen via Stade wieder nach Deutschland zurück. Sie wurden sofort dem Herzog von Cumberland, Sohn Georgs II., des englischen Königs und Kurfürsten von Hannover, unterstellt, der an der mittleren Weser ein Heer aus Kontingenten deutscher protestantischer Fürstentümer versammelte, die sogenannte Observationsarmee, um im nun tobenden Siebenjährigen Krieg ein Eindringen französischer Truppen nach Hannover zu verhindern. An der gegen die Franzosen unter Marschall dEstrées verlorenen Schlacht bei Hastenbeck nahm Johann Casimir nicht teil, da er mit einer Abteilung nach Minden entsandt worden war.

Nach der Niederlage bei Hastenbeck machte er zunächst den Rückzug auf bremisches Gebiet mit und dann im Frühjahr 1758 unter Cumberlands Nachfolger, dem Herzog Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel, den erfolgreichen Feldzug durch Westfalen. Dabei wurde er zum Generalleutnant befördert, nachdem er bereits im Vorjahr zum Inhaber des Regiments Donop zu Fuß ernannt worden war. Am 9. Mai 1758 wurde er aus dem Ruhequartier bei Münster, mit 2 Bataillonen und 2 Schwadronen seines Regiments nach Oberhessen beordert, um das Land gegen Einfälle der in der Gegend von Frankfurt liegenden französischen Mainarmee zu schützen. Dazu brauchte er zusätzliche Truppen, die durch Neuaufstellungen und die Heranziehung von Garnisonbataillonen und Invalidenkompanien gestellt werden sollten. Am 1. Juni hatte er jedoch bestenfalls 4000 Mann bei Marburg zusammengezogen und musste sich vor dem von Süden mit rund 8500 Mann heranrückenden Marschall Broglie zurückziehen. Auf Befehl des Herzogs Ferdinand von Braunschweig stellte er sich Broglie am 23. Juli im Gefecht bei Sandershausen, unmittelbar östlich von Kassel, und wurde geschlagen. Er erlitt schwere Verluste und musste sich nach Einbeck zurückziehen.

Am 22. September begann er einen von Herzog Ferdinand befohlenen Marsch nach Kassel. Bei Holzminden setzte er auf das westliche Ufer der Weser über und vereinigte sich dann mit dem hannoverischen General Christoph Ludwig von Oberg, der als Rangälterer den Oberbefehl übernahm. Bei Lutterberg, nordöstlich von Kassel, trafen sie am 10. Oktober auf die Franzosen und wurden von diesen, unter Marschall Soubise, erneut geschlagen. Da Soubise bald darauf mit seinem Heer im Raum Hanau ins Winterquartier ging, konnte sich Johann Casimir mit den Resten seiner Truppe in Hessen ins Winterquartier begeben.

Am 10. April 1759 zog Ferdinand von Braunschweig von Fulda aus erneut in Richtung Frankfurt, wo Marschall Broglie seine rund 31.000 Mann konzentriert hatte. Ferdinand beabsichtigte, zunächst Broglie auszuschalten und sich dann der französischen Hauptmacht, 66.000 Mann unter Marschall de Contades, am Niederrhein entgegenzustellen. Am 13. April 1759 traf er bei Bergen auf Broglies Truppen und es kam nahezu sofort zur Schlacht. Bei einem der insgesamt drei vergeblichen Angriffe auf die französischen Stellungen wurde Johann Casimir von einer Gewehrkugel in die Brust getroffen und getötet. Nach dem dritten erfolglosen Angriff brach Herzog Ferdinand die Schlacht ab.

                                     
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  • Generals Graf Johann Casimir von Isenburg - Birstein von einer etwa 6800 Mann starken Abteilung des französischen Armeekorps Herzog von Broglie unter dessen
  • Als vierter Sohn des Grafen Johann Casimir zu Ysenburg und Büdingen und der Gräfin Sophie Elisabeth zu Isenburg - Birstein wurde er durch den frühen Tod
  • Oberysenburg wurde das Territorium geteilt. Der älteste Sohn, Johann Casimir Graf von Isenburg - Büdingen 1660 1693 erhielt Schloss, Stadt und Gericht Büdingen
                                     
  • und Johann Casimir Wilhelm heiratete am 29. Januar 1596 in Birstein Gräfin Erika von Isenburg - Birstein Der Ehevertrag war unter der Vermittlung von Graf
  • Graf Konrad Gumprecht von Bentheim - Limburg 1585 1618 oder 1619 Anna 1594 1660 1619 Graf Philipp Ernst von Isenburg - Birstein 1595 1635, gestorben
  • Gundling - Schüler Johann Georg Estor machte. Buri kam 1733 als Regierungs - und Hofrat in den Dienst des Grafen Wolfgang Ernst I. zu Isenburg und Büdingen.
  • eine Tochter des Grafen Wilhelm von Nassau - Weilburg und dessen Frau Erika, einer geb. Gräfin von Isenburg - Birstein Aus der Ehe gingen die beiden Söhne
  • von Donop 1748 Johann Casimir von Isenburg - Birstein 1759 Johann Adolf Ferdinand von Bischhausen 1762 Wilcke 1764 Wilhelm Heinrich August von Donop
  • desselben Regiments, das zu dieser Zeit als Regiment Oberst Prinz Casimir von Isenburg - Birstein eingetragen war. Es erfolgte am 25. Juli 1741 die Beförderung
  • Schreibweise Isenburg mit I nur für Isenburg - Birstein bis auf eine ausgestorben. Graf Wolfgang Ernst von Isenburg - Büdingen in Birstein Burggraf von Gelnhausen
  • Wolfgang von Ysenburg - Ronneburg 12. Juni 1533 auf der Burg Ronneburg bei Ronneburg Hessen 20. Dezember 1597 in Kelsterbach aus dem Haus Isenburg war
  • Persönlichkeiten, wie des Herzogs von Cumberland, des hessischen Generalleutnants Casimir von Isenburg - Birstein und des Erbprinzen von Braunschweig Karl Wilhelm
  • Erika von Isenburg - Birstein Anna 1597 1645 Graf Friedrich von Leiningen - Dagsburg Elisabeth Juliane 1598 1682 Graf Ludwig Casimir zu
  • 1586 Graf zu Leiningen - Schaumburg, 1570 Gräfin Margareta zu Isenburg - Birstein 1542 1612 Nachfahren siehe unten, Linie Leiningen - Schaumburg


                                     
  • Januar 1617 28. Oktober 1643 Graf Johann Ludwig von Isenburg - Birstein 14. Februar 1622 in Birstein 23. Februar 1685 Offenbach am Main Philipp
  • Soldaten unter dem Kommando von Charles de Rohan, prince de Soubise, alliierte Truppen unter Johann Casimir von Isenburg - Birstein und erlangen damit die Kontrolle
  • Büdingen in Hessen. Die Kirche entstand unter der Regierung Heinrich von Isenburgs 1340 1378 im Jahre 1367 und 1370 als hölzerne Liebfrauenkapelle
  • Haferung, deutscher lutherischer Theologe 1713 13. April: Johann Casimir von Isenburg - Birstein hessen - kasselscher Generalleutnant 1715 14. April: Georg
  • 1793 06. Dezember: Johann Friedrich Frisch, deutscher evangelischer Theologe 1778 09. Dezember: Johann Casimir von Isenburg - Birstein deutscher Heeresführer
  • Juliane zu Isenburg - Birstein 1574 1604 Haus Isenburg Tochter von Philipp II. Isenburg - Birstein 1526 1596 IV Anna Amalie von Erbach 1577 1630
  • Rittergutsbesitzer, Jurist und Stifter 1715: Johann Casimir von Isenburg - Birstein hessen - kasselscher General 1717: Johann Joachim Winckelmann, deutscher Altertumsforscher

Wörterbuch

Übersetzung
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