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ⓘ Gustav Hoch. Nach der Realschule absolvierte Hoch zunächst eine Kaufmännische Lehre in Danzig. Anschließend besuchte er das Gymnasium in Stolp, wo er 1885 das A ..




Gustav Hoch
                                     

ⓘ Gustav Hoch

Nach der Realschule absolvierte Hoch zunächst eine Kaufmännische Lehre in Danzig. Anschließend besuchte er das Gymnasium in Stolp, wo er 1885 das Abitur ablegte. Im selben Jahr nahm er ein Studium der Staatswissenschaft an der Universität zu Berlin auf, das er nach dem Militärdienst 1886/87 in Königsberg fortsetzte und 1890 an der Universität Zürich beendete. Anschließend war er als Schriftsteller und als Redakteur der Frankfurter Volksstimme in Frankfurt am Main tätig. 1895 zog er nach Hanau, wo er ein Buch- und Tabakwarengeschäft betrieb und von 1903 bis 1919 als Arbeitersekretär tätig war. Nebenberuflich war er bis 1916 Redakteur des Gewerkschaftsblattes Dachdecker-Zeitung. Er schrieb auch für die sozialdemokratische Frauenzeitschrift Die Gleichheit.

Nach der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten befand sich Hoch von Juni bis Dezember 1933 aus politischen Gründen in "Schutzhaft". Später wurde er wegen seiner jüdischen Abstammung – er war aus der jüdischen Gemeinde ausgetreten – zur Zwangsarbeit verpflichtet. Ab 1940 lebte Hoch in einem jüdischen Altersheim in Berlin. Am 21. Juli 1942 wurde er in das KZ Theresienstadt deportiert, wo er im Oktober 1942 umkam. Hoch war verheiratet und hatte zwei Söhne; sein älterer Sohn Gustav war Arzt, er wurde gemeinsam mit seiner Frau Hanna, geb. Gottschalk, die ebenfalls Ärztin war, und den beiden gemeinsamen Söhnen ins Warschauer Ghetto deportiert und schließlich in Majdanek ermordet. Hoch zweiter Sohn Fritz war nach dem Zweiten Weltkrieg der erste Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel.

                                     

1. Partei

Hoch trat 1888 der – damals illegalen – SPD bei. Gemeinsam mit dem späteren Reichstagsabgeordneten Friedrich Brühne gründete er 1890 den SPD-Ortsverband Bad Homburg vor der Höhe.

                                     

2. Abgeordneter

Von 1902 bis 1908 und von 1910 bis 1919 war Hoch Stadtverordneter in Hanau. Bei der Reichstagswahl 1898 gewann Hoch den Wahlkreis Hanau-Gelnhausen und zog so erstmals in das Parlament des Kaiserreichs ein. 1903 verlor er das Mandat wieder, konnte sich aber bei der Reichstagswahl 1907 im selben Wahlkreis erneut durchsetzen und gehörte dem Reichstag dann bis 1918 an. 1919/20 war er Mitglied der Weimarer Nationalversammlung, anschließend war er bis 1928 Reichstagsabgeordneter.

                                     

3. Veröffentlichungen

  • Neue Steuern während des Krieges? Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1916.
  • Reichsversicherungsordnung nebst Einführungsgesetz mit Anmerkungen und Sachregister. Giebel, Berlin 1911.
  • Die internationale Regelung der Sozialversicherung. Verlagsgesellschaft des ADGB, Berlin 1930.
  • Die Krankenversicherung der Reichsversicherungsordnung. Nach den Beschlüssen des Reichstags – ein Überblick über die wichtigsten Beschlüsse. Schnapper, Frankfurt am Main 1911.
  • Worte und Thaten des arbeiterfreundlichen Zentrums. Ein Kapitel zum Nachdenken für Arbeiter. Buchhandlung Vorwärts, Berlin 1900.
                                     

4. Gedenken

Nach Hoch ist die Gustav-Hoch-Straße in Hanau benannt. Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des Reichstags eine der 96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete an Hoch. Am 20. März 2015 wurde von dem letzten Wohnort Hochs in Dessau-Roßlau ein Stolperstein für ihn verlegt.

                                     
  • Hoch war der Sohn des SPD - Reichstagsabgeordneten Gustav Hoch Nach dem Abitur in Hanau studierte Hoch in Marburg, Würzburg und Frankfurt am Main Rechtswissenschaften
  • Deutschen Marine Gregor Hoch 1936 1992 österreichischer Politiker ÖVP Gustav Hoch 1862 1942 deutscher Politiker SPD Günter Hoch vor 1975 österreichischer
  • Gustav IV. Adolf 1. November 1778 in Stockholm 7. Februar 1837 in St. Gallen war König von Schweden von 1792 bis 1809. Gustav IV. Adolf war der
  • Gustav Albin WeiSkopf 1. Januar 1874 in Leutershausen, Bayern 10. Oktober 1927 in Bridgeport Connecticut USA war ein deutsch - amerikanischer Pionier
  • der Wissenschaften zu Göttingen ab 1931 Gustav Hertz erhielt 1951 in der Sowjetunion den Stalinpreis als höchste zivile Auszeichnung des Landes. Träger
  • Gustav Benjamin Schwab 19. Juni 1792 in Stuttgart 4. November 1850 ebenda war ein deutscher Pfarrer, Gymnasialprofessor und Schriftsteller, der
  • Gustav Nachtigal 23. Februar 1834 in Eichstedt Altmark 20. April 1885 vor der Küste Westafrikas war ein deutscher Afrikaforscher. Gustav Nachtigals
  • Xaver Hoch 15. Mai 1869 in Freiburg im Breisgau 18. Juni 1916 in Châtas war ein deutscher Landschaftsmaler und Grafiker. Franz Xaver Hoch war ein
  • Organ definiert. Gustav behielt sich selbst das alleinige Recht für Friedensschluss und Begnadigung vor, ebenso die Besetzung der höchsten Staatsämter und
  • Mitbegründer der Hoechst AG Eugen Lucius 1834 1903 Mitbegründer der Hoechst AG Adolf von Brüning 1837 1884 Mitbegründer der Hoechst AG Gustav Dürr 1853 1908
  • Gustav Kahr, seit 1911 Ritter von Kahr, 29. November 1862 in WeiSenburg in Bayern 30. Juni 1934 im KZ Dachau war ein deutscher Jurist und Politiker
  • Gustav Theodor Fechner 19. April 1801 in GroS Särchen bei Muskau 18. November 1887 in Leipzig Pseudonym Dr. Mises war ein deutscher Mediziner


                                     
  • Gustav Heinrich Eberlein 14. Juli 1847 in Spiekershausen 5. Februar 1926 in Berlin war ein deutscher Bildhauer, Maler und Schriftsteller. Er war
  • Gustav Ernst Leube 23. Mai 1808 in Ulm 15. November 1881 in Ulm war Apotheker der Kronenapotheke in Ulm, der sich nebenbei mit experimenteller Chemie
  • Gustav Adolf Karl Friedrich Knuth 7. Juli 1901 in Braunschweig 1. Februar 1987 in Küsnacht, Schweiz war ein deutscher Schauspieler. Nach dem Zweiten
  • Belgien, Otto Grandpaier und Karl Hoch aus dem Deutschen Reich Europameister. Im Jahre 1903 beteiligte sich Gustav Frištenský, der 1, 80 m groS war und
  • Schachspielen aufgeben. Er starb, nur 42 - jährig, 1881 in Allenberg. Gustav Neumanns höchste historische Elo - Zahl betrug 2742. Diese erreichte er im Oktober
  • Länder wurde Gustav Ritter von Kreitner auf der höchsten Terrasse des Friedhofes in Yokohama beigesetzt. Literatur von und über Gustav Kreitner im Katalog
  • Zusammenbruch Aufbruch 1947 48, Linde, 120 cm hoch Diese Skulptur ist das erste gröSere Werk von Gustav Nonnenmacher nach dem Zweiten Weltkrieg. Es ist
  • am 18. September 1677 im Grafenstand mit den Prädikaten Hoch - und Wohlgeboren bestätigt. Gustav Adolf war Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft mit
  • Aufsichtsratsvorsitzender der Hoechst AG und Karl Winnacker Vorstandsvorsitzender der Hoechst AG mit zwei Beiträgen von Gustav Ehrhart und Volkmar Mutesius
  • Nachkriegszeit verhalf. Gustav Rau ist der Namenspatron für zwei der höchsten Auszeichnungen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN die Gustav - Rau - Plakette


                                     
  • Gustav Hermann Joseph Philipp Volkmar auch Volckmar 11. Januar 1809 in Hersfeld 9. Januar 1893 in Zürich war ein deutscher Altphilologe und protestantischer
  • Gustav Kemmann 10. Juni 1858 in Mettmann 9. Februar 1931 in Berlin war ein deutscher Verkehrswissenschaftler und ein bedeutender, international
  • Gustav Adolf Graf von Goetzen 12. Mai 1866 auf Schloss Scharfeneck in der Grafschaft Glatz, Provinz Schlesien 1. Dezember 1910 in Hamburg war ein
  • Gustav Mahler 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen 18. Mai 1911 in Wien war ein österreichischer Komponist im Übergang von der Spätromantik zur Moderne
  • Gustav Adolf von Wulffen 18. April 1878 in Gotha 4. Mai 1945 in Borkheide war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor sowie SS - Brigadeführer
  • Schazam Safin, der Gustav im Endkampf besiegte und auf den 2. Platz verwies. Die Silbermedaille von Gustav Freij war jedoch hoch verdient. Die nächsten
  • Gustav Graf von Schlabrendorf 22. März 1750 in Stettin 21. August 1824 in Paris war ein Weltbürger, politischer Schriftsteller, Aufklärer, Freimaurer
  • Gustav Mevissen, seit 1884 Gustav von Mevissen 20. Mai 1815 in Dülken, Rheinprovinz 13. August 1899 in Godesberg war ein deutscher Unternehmer

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