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ⓘ Carl Wilhelm Hübner. Seinen ersten künstlerischen Unterricht bekam Hübner bei Professor Johann Eduard Wolff in seiner Heimatstadt. Durch dessen Förderung wurde ..


Carl Wilhelm Hübner
                                     

ⓘ Carl Wilhelm Hübner

Seinen ersten künstlerischen Unterricht bekam Hübner bei Professor Johann Eduard Wolff in seiner Heimatstadt. Durch dessen Förderung wurde Hübner 1837 mit 23 Jahren an der Düsseldorfer Kunstakademie aufgenommen. Er blieb dort bis 1841 und war dort Schüler von Wilhelm von Schadow und Carl Ferdinand Sohn.

Hübner gilt als Vertreter der Düsseldorfer Malerschule. Ab 1841 führte er ein eigenes Atelier in Pempelfort und hatte eine Caroline, geborene Dorn, geheiratet, die ihm viele Kinder schenkte. Zwei Söhne gingen in die Vereinigten Staaten. Der Sohn Joseph Julius Hübner 1841–1874 wurde ebenfalls Maler. Hauptwerke Hübners sind Ölgemälde mit Darstellungen von Szenen des Alltags, vor allem Szenen menschlicher und sozialer Konflikte. Sein Augenmerk galt oft der Betrachtung "der anderen Seite", wie zum Beispiel dem Leben von Dieben, Schmugglern oder Wilderern.

Ein bekanntes Werk ist das Gemälde Die schlesischen Weber, in dem unter dem Eindruck der ökonomischen Lage der Weber die menschlichen, sozialen und damit politischen Konflikte des Arbeiterdaseins im Zeichen der sich verändernden Welt in der Mitte des 19. Jahrhunderts anhand der Darstellung eines bürgerlichen Fabrikanten und der von ihm abhängigen Weber Ausdruck finden Pauperismus, soziale Frage. Das Bild wurde 1844 unter großem Publikumsandrang in Köln, Berlin, Halberstadt und anderen deutschen Orten gezeigt. Es ist in Stil und Aussage verwandt mit Wilhelm Kleinenbroichs Gemälde Die Mahl- und Schlachtsteuer. Wegen gesellschaftskritischer Parteinahme für die schlesischen Weber warf ihm ein Teil der Kunstkritik vor, Tendenzmalerei zu betreiben.

1847 unternahm Hübner eine ausgedehnte Studienreise durch die Vereinigten Staaten. Seine Skizzen, die dabei entstanden, bildeten nach seiner Rückkehr die Basis vieler seiner Bilder. Am 6. August 1848 war Hübner maßgeblich an der Gründung des Künstlervereins Malkasten beteiligt und einige Zeit auch dessen Vorsitzender. Der Verein der Düsseldorfer Künstler zur gegenseitigen Unterstützung und Hülfe zählte ihn zu seinem Vorstand, zudem war er Mitglied verschiedener weiterer Akademien. Er signierte mit Carl Hübner oder C. Hübner. Im Dezember 1854 erhielt Hübner in Brüssel von König Leopold I. den Leopoldsorden.

Carl Hübner huldigte dem Zeitgeist durch seine immense Schaffenskraft, doch fehlte es seinen Bildern in den Augen der zeitgenössischen Kritiker am "akademischen Gefühl". Man warf ihm "Realismus" vor in dem Sinne, dass er üblicherweise auf Sentimentalisierung und Idealisierung des in seinen Gemälden dargestellten Geschehens verzichtete. Eben deshalb wurde Hübner von der späteren Kritik, insbesondere auch in der kunstwissenschaftlichen Würdigung der 1970er Jahre, zu einem "deutschen Courbet" stilisiert. Lilian Landes hingegen sieht in Hübners Malerei eine sich "nur partiell den Mut zur Veränderung zugestehende Innovationsbereitschaft".

                                     

1. Werke Auswahl

  • Die Überraschung, wurde 1853 lithografiert
  • Zwillinge
  • Die Auswanderer Abschied der Auswanderer von ihrer Heimat, 1846
  • Trost im Gebet 1875, angekauft vom Galerieverein 1876
  • Die Sünderin an der Kirchentür, 1867
  • Der Hochzeitsantrag, 1850
  • Die Auspfändung, 1847
  • Auf der letzten Bank im Gotteshaus, 1867 1868 für die Gartenlaube auf Holz gezeichnet vom Sohn Julius Hübner
  • Beim Schreiber, 1863
  • Rettung aus Feuersgefahr, 1853, 1854 auf der großen Ausstellung in Brüssel
  • Die Waisenkinder
  • Die schlesischen Weber, 1. und 2. Fassung, 1844; 3. Fassung, 1846
  • Das Jagdrecht, später auch als Lithografie von Wildt
  • Fechtboden, undatiert
  • Abschied deutscher Auswanderer auf dem Kirchhof, 1847, Museum Kunstpalast
  • Die Witwe
                                     
  • Carl Adolf Hübner 1739 1824 deutscher Stadtschreiber Carl August Hübner 1847 ? deutscher Organist und Musikpädagoge Carl Wilhelm Hübner 1814 1879
  • insbesondere Johann Peter Hasenclever, Carl Wilhelm Hübner Peter Schwingen, Adolph Schroedter, Henry Ritter, Wilhelm Kleinenbroich und Ludwig Knaus. Das
  • Kanzleidirektor verschiedener Mühlhäuser Obergerichte. Hübner war der Sohn des Stadtschreibers Johann Adolf Hübner und Anna Katharina Schreiber aus dem obersächsischen
  • Galeriedirektor sowie Dichter und Übersetzer. Hübner besuchte seit 1821 die Kunstakademie zu Berlin, wurde 1823 Schüler Wilhelm Schadows und folgte diesem 1826 nach
  • Jacob Hübner 20. Juni 1761 in Augsburg 13. September 1826 ebenda auch: Jakob Hübner war ein deutscher Entomologe von internationalem Rang, sowie
  • Lithograph Carl Adolf Hübner 1739 1824 deutscher Stadtschreiber Carl August Hübner 1847 ? deutscher Organist und Musikpädagoge Carl Wilhelm Hübner 1814 1879
  • Eberhard Hermann Hübner 6. Februar 1889 in Breslau 27. Januar 1972 in München war ein deutscher Schauspieler. Herbert Hübner erhielt Schauspielunterricht
  • Christoph Hübner 1948 ist ein deutscher Filmemacher, Autor und Produzent. Hübner wuchs in Heidelberg und Hamburg als Sohn eines Kirchenmusikers und
  • an den Rhein folgten: Theodor Hildebrandt, Eduard Bendemann, Julius Hübner Carl Friedrich Lessing, Christian Köhler, Heinrich Mücke und Karl Ferdinand
  • S. 95 Vgl. Zu Hübners Tendenzmalerei In: Lutz Tittel Hrsg. Carl Wilhelm Hübner Abschied der Auswanderer, 1855. Stiftung Ostdeutsche Galerie, Regensburg
                                     
  • Roux 1844 Schüler an der Kunstakademie Düsseldorf unter Leitung von Carl Wilhelm Hübner dessen Schüler er 1847 wurde. Ende Mai 1848 ging Roux zusammen mit
  • sondern auch als Lustspielregisseur tätig wurde. Nach dem Tode von Julius Hübner wurde Mittell ab 1878 am Hamburger Thalia Theater engagiert. Wegen eines
  • Sammlung. Einige Künstler waren in der Ausstellung mehrfach vertreten, Carl Wilhelm Hübner und Johann Peter Hasenclever mit jeweils sieben Werken, Andreas Achenbach
  • Porträtmalers Karl Ferdinand Sohn. Ende der 1830er Jahre war der Maler Carl Wilhelm Hübner ebenfalls ein Schüler in dieser Klasse. Von 1836 bis 1846 beschickte
  • er 1851 in Düsseldorf, wo er Privatschüler des Genremalers Carl Wilhelm Hübner war. Hübner soll ihn einmal als seinen talentvollsten Schüler bezeichnet
  • gewirkt hatte, erhielt er durch den aus Augsburg stammenden Bartolomäus Hübner eine Ausbildung zum Notenstecher. Bereits in Basel verlegte er erste Musikwerke
  • Studium an der Kunstakademie Dresden bei den Professoren Julius Hübner Gottfried Semper, Carl Gottlieb Peschel und anderen aufzunehmen. Unter Anleitung Sempers
  • und ihre Freunde von Eduard Bendemann, Theodor Hildebrandt, Julius Hübner Wilhelm von Schadow, und Karl Ferdinand Sohn 1830 31 Museum Kunstpalast
  • Ferdinand Hübner 1860 1861 F.A. Petzold 1862 1865 Carl Gottlob Thieme 1866 1872 Friedrich Ignatz Beckel 1873 1879 Carl August Russmann 1880 1884 Carl Hermann
  • Carl Wilhelm Hahn, auch Carl William Hahn 7. Januar 1829 in Ebersbach Sa. 8. Juni 1887 in Dresden war ein deutschamerikanischer Genre - und Tiermaler
  • informiert, in dem Wilhelm von Hübner dem Pfarrer gegenüber offenlegte, warum Schantl eine solche Macht über ihn hat. Er erfährt, dass von Hübner jemanden erschossen


                                     
  • und Kanzleidirektor Hübner Carl Wilhelm 1814 1879 deutscher Genre - und Landschaftsmaler der Romantik und des Realismus Hübner Carsten 1969 deutscher
  • Konzentration auf entsprechende Lubicensien von Gotthardt Kuehl, Ulrich Hübner und dessen Lübecker Schüler Erich Dummer als einen der Sammlungsschwerpunkte
  • Sachsen - Anhalt wurde mit dem Vorsitzenden Franz Hübner staatlich anerkannt. 1901 erhielt Franz Hübner das Bischofsamt, das er bis zur Inruhesetzung 1911
  • Hasenclever, Philipp Hoyoll, Carl Wilhelm Hübner Wilhelm Kleinenbroich, Gustav Adolf Koettgen, George Caleb Bingham, Carl d Unker, Richard Caton Woodville
  • und Carl Bergmann begleitet wurde. Nachdem sein Cousin Robert Louis Karl Bunsen, Leibarzt des Kurfürsten in Kassel, den Kurprinz Friedrich Wilhelm 1846
  • Karl Wilhelm Ferdinands bekannt. Der Sohn des Pastors Johann Gottlieb Pockels und dessen Ehefrau, der Pastorentochter Christiane Sophie geb. Hübner studierte
  • der Universität Göttingen, wo er als Assistent und Privatdozent mit Hans Hübner und Victor Meyer zusammen wirkte. Später wurde er auSerordentlicher Professor
  • 81. Wilhelm Haan: Wilhelm Eduard Albrecht. In: Sächsisches Schriftsteller - Lexicon. Robert Schaefer s Verlag, Leipzig 1875, S. 4. Rudolf Hübner Albrecht
  • Mutterstuten Franz Krüger: Pferdestall Carl Joseph Begas: Mohrenwäsche Carl Wilhelm Hübner Jagdrecht Charles Hoguet: Landschaft Carl Joseph Begas: Die Mohrenwäsche

Wörterbuch

Übersetzung