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ⓘ Pieter van der Aa war der Sohn des aus Holstein stammenden Steinmetzes Boudewijn Pietersz. van der Aa, der 1659 nach Leiden übersiedelt war. 1677 erfolgte die A ..



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Pieter van der Aa
                                     

ⓘ Pieter van der Aa

Pieter van der Aa war der Sohn des aus Holstein stammenden Steinmetzes Boudewijn Pietersz. van der Aa, der 1659 nach Leiden übersiedelt war. 1677 erfolgte die Aufnahme von Pieter van der Aa in die Buchhändlergilde. Er betrieb in Leiden mit seinen beiden Brüdern, dem Buchdrucker Boudewijn und dem Kupferstecher und Prospektzeichner Hillebrand, seit 1682 ein bedeutendes Buchhändlergeschäft. In erster Ehe verheiratete er sich am 9. September 1685 mit Elisabeth Pechlinus, Tochter des lutherischen Pastors Johannes Pechlinus, und am 16. November 1697 in zweiter Ehe mit Anna Maria Croessen von Amsterdam. 1714 trat er Leidens Druckergilde bei. Im folgenden Jahr, 1715, wurde er Stadtdrucker. Nicht viel später erhielt er auch die Stelle des Universitätsdruckers.

Bedeutsam waren Pieter van der Aas sehr qualitative wissenschaftliche Editionen. So brachte er in den Jahren 1703 bis 1706 Jean Leclercs zehnbändige Ausgabe der Werke des Erasmus von Rotterdam heraus, für die sein Bruder Hillebrand das Titelblatt entwarf. Des Weiteren verlegte er botanische, medizinische und altertumswissenschaftliche Werke, so u. a. die Thesauren von Jakob Gronovius und Johann Georg Graevius sowie andere Werke des Letzteren. Im Jahre 1698 druckte er auch "Paradisus Batavus", einen Pflanzenatlas des niederländischen Botanikers Paul Hermann. Dieser Druck soll den deutschen Pflanzen- und Vogelkundler Heinrich Gustav Reichenbach dazu bewogen haben, eine Orchideenart "Aa" zu benennen. Diese Erklärung ist jedoch umstritten.

Zu seiner Zeit war Pieter van der Aa vor allem berühmt für Atlanten mit Kupferstichen, auf denen Städteansichten abgebildet sind. Teilweise kopierte er diese Stiche detailgetreu von Matthäus Merian. Ähnlich verfuhr er mit Landkarten für seine Atlanten, von denen vor allem seine Afrikakarten mit detailreichen Abbildungen von z. B. Marokko oder Madagaskar populär wurden. Auch Reiseberichtsammlungen edierte er. Ein sehr umfangreiches von ihm herausgegebenes, aber bereits im 19. Jahrhundert wenig geschätztes Serienwerk war seine unter Mitwirkung bedeutender Stecher wie Luyken und Goeree entstandene, 1728 in 66 Teilen erschienene Galerie Agréable du Monde, die auf über 3000 Kupferstichtafeln Karten, topographische Abbildungen sowie Illustrationen zoologischen und botanischen Inhalts enthält. Von diesem enormen Werk wurden wohl nur 100 Exemplare gedruckt.

1729 veröffentlichte Pieter van der Aa einen Verkaufskatalog seines Verlags, in dessen Vorwort er angab, aus Altersgründen nicht mehr so agil wie früher seinem Beruf nachgehen zu können und seine Bestände zu gemäßigten Preisen verkaufen zu wollen. In der Folge zog er sich von seinem Buchdruckergeschäft zurück und starb 1733 in seiner Vaterstadt. Ein neuer Verkaufskatalog seiner Bibliothek in nun stark verkleinertem Umfang erschien 1735.

                                     

1. Veröffentlichte Atlanten

  • De voor Eylanden van America. Florida, New Mexico, … Leiden, 1705
  • Reys togt door Thomas Coryat van Jerusalem, Leiden, 1705
  • T Vaste Land van Darien ten Zuiden Cuba en Hispaniola Gelege, Leiden, 1705
  • Nouvel Atlas
  • F. Draakx schipvaart door de straat en Zuyd Zee gedaan om de gantsen aardkloot, Leiden, 1706-08.
  • De zee en land-reysen vandenridder Hendrik Blunt, Leiden, 1705
  • Amerika of de Nieuwe Weereld Aller eerst Door C. Kolumbus, Leiden, 1705
  • Niew Engeland in twee Scheeptogten door.John Smith., Leiden, 1705
  • Galerie Agréable du Monde in 66 Teilen, Leiden, 1728
  • Cuba en Jamaica, soo als die door Kolombus, Leiden, 1705
  • Melite Insula vulgo Malta, Leiden, 1712
  • Valetta Civitas Nova Maltae olim Millitae, Leiden, 1712
                                     

2. Weitere publizierte Werke

  • Versameling der gedenkwaardigste Zee en Land Reysen na Oost en West Indien, 28 Bde., Leiden, 1707; Neuauflage 8 Bde., Leiden, 1727
  • Johann Georg Graevius, Thesaurus Antiquitatum romanorum, Utrecht, 12 Bde., 1694–1699
  • Jakob Gronovius, Thesaurus Antiquitatum graecarum, 13 Bde., Leiden, 1697–1702
  • Erasmus von Rotterdam, Opera omnia, Leiden, 10 Bde., 1703–1706
  • Sébastien Vaillant, Botanicon Parisiense, Leiden, 1723 mit Stichen von Claude Aubriet
  • Johann Georg Graevius, Thesaurus Antiquitatum et Historiarum Italiae, 30 Bde., Leiden, 1704–1723
  • Icones arborum, fructicum et herbarum exoticarum, ohne Datum
  • Johann Georg Graevius, Thesaurus Antiquitatum et Historiae Siciliae, 15 Bde., Leiden, 1723–1725
  • Johann John Potter, Archaeologia Graeca, sive Veterum Graecorum, praecipue vero Atheniensium, Ritus Civiles, Religiosi, Militares et Domestici, fusius explicati per Joannem Potterum, 1702
                                     
  • Komponist Petrus van der Aa 1530 1594 flandrischer Jurist Philips van der Aa 1586 oranischer Jurist und Staatsmann Pieter van der Aa 1659 1733
  • Abraham Jacob van der Aa 7. Dezember 1792 in Amsterdam 21. März 1857 in Gorinchem war ein niederländischer Lexikograph und Literat. Der Sohn des Rechtsanwalts
  • Komponist Petrus van der Aa 1530 1594 flandrischer Jurist Philips van der Aa nach 1586 oranischer Jurist und Staatsmann Pieter van der Aa 1659 1733
  • zwei weitere Söhne, Boudewijn und Pieter Hillebrands Mutter hieS Annetje Poortemuller. Anfangs übte Hillebrand van der Aa als Schüler seines Vaters ebenfalls
  • Johannes Pieter van Bleeck getauft am 25. Juni 1697 in s - Gravenhage 20. Juli 1764 in London war ein niederländischer Porträtmaler und Graveur, der in
  • Pieter van Oort 10. Oktober 1804 in Utrecht 2. September 1834 in Padang auf Sumatra war ein niederländischer Maler und Forschungsreisender. Als
  • der Ältere: Epitaphia in Joannis Meursii morte. In: Jakob Gronovius: Uberem ingeniorum copiam varias exercitiorum amoenitates recensens. Pieter van
  • Pieter Burman, auch: Petrus Burmannus, selten auch Pieter Burmann 6. Juli 1668 in Utrecht 31. März 1741 in Leiden war ein niederländischer klassischer
  • Pieter Van Huffel, auch Pierre Guillaume Jean van Huffel bzw. Peter van Huffel 17. August 1769 in Geraardsbergen 12. August 1844 in Gent war ein


                                     
  • zu seinem Tod. Abraham Jacob van der Aa Gallis Pieter In: Biografisch Woordenboek der Nederlanden. Band 7: G. J. J. Van Brederode, Haarlem 1864 niederländisch
  • 1655 1738 Porträtmaler Pieter van der Aa 1659 1733 Buchdrucker, Verleger, Buchhändler und Kupferstecher Hillebrand van der Aa 1659 60 um 1721 Stecher
  • ältesten Sohn Paulus Uylenbroek. Abraham Jacob van der Aa Biographisch Woordenboek der Nederlanden. Verlag J. J. van Brederode, Haarlem 1862, Bd. 18, S. 40
  • von 30 Jahren an einer Halsentzündung. Die Pieter - Nieuwlandstraat in Utrecht und Amsterdam und das Pieter Nieuwland College, eine weiterführende Schule
  • niederländischer Komponist Aa Petrus van der 1530 1594 flandrischer Jurist Aa Philips van der oranischer Jurist und Staatsmann Aa Pieter van der 1659 1733
  • Lexikon der hervorragenden Aerzte aller Zeiten und Völker. Band 4, Urban Schwarzenberg, Wien Leipzig 1886, S. 56. Abraham Jacob van der Aa Biographisch
  • Pflanzengattung Aa gehört zur Familie der Orchideen Orchidaceae Die etwa 27 Pflanzenarten gedeihen terrestrisch in Hochlagen meist der Anden. Aa - Arten wachsen
  • Universität Leiden bezogen, um ein Studium der Medizin absolvieren. In Leiden studierte er bei Pieter van Musschenbroek, Frederik Bernard Albinus, Bernhard
  • Leipzig, 1750, Bd. 2, Sp. 1328 Abraham Jacob van der Aa Biographisch Woordenboek der Nederlanden. Verlag J. J. van Brederode, Haarlem, 1867, Bd. 8, Teil 1
  • Der Sohn des Johannes Straten entstammte einer angesehenen Familie. Er hatte an der Universität Leiden unter Pieter Pauw 1564 1617 und Otto van Heurnius
                                     
  • war der Sohn des Genremalers Egbert van Heemskerk des Älteren und ein Schüler von Pieter Fransz. de Grebber Sein Stil richtete sich jedoch nach der Manier
  • Jacob van der Aa Biographisch Woordenboek der Nederlanden. Verlag J. J. van Brederode, Haarlem, 18, Bd. 14, S. 267 Online C. A. Siegenbeek van Heukelom - Lamme:
  • im Stil von Aert van der Neer. Neben den Ölgemälden schuf er viele Aquarelle und Zeichnungen. Pieter Gerardus und Pieter Frederik van Os, Johannes Hubertus
  • van Irhoven war Sohn von Pieter van Irhoven und Petronella Huerminck. Er besuchte 1715 das Gymnasium Illustre in s - Hertogenbosch, wo er von L. van Eybergen
  • Internatsschule in Hoorn von seinem Vater, in der Nautik unterrichtet wurde. Nach dem Tod seines Onkels Pieter Rembrantsz van Nierop 1708 war er einer seiner Erben
  • 1228 Boudewijn um 1204 Abraham Jacob van der Aa Biographisch woordenboek der Nederlanden. Deel 6. J.J. van Brederode, Haarlem 1859, S. 118 119. P.
  • Digitalisat A. J. van der Aa Biographisch woordenboek der Nederlanden. Teil 7, 1862, S. 492 Digitalisat Grootvelt, Jan Hendrik van In: Ulrich Thieme, Fred
  • van der Aa: Biographisch woordenboek der Nederlanden. Deel 6. J.J. van Brederode, Haarlem 1859, S. 116 118. Pieter Lodewijk Muller: Florenz II. In: Allgemeine
  • Vereniging van Chemici niederländische Vereinigung der Chemiker und von 1794 bis zu seinem Tod war Van Marum als Nachfolger von Christianus van der Aa 1718 1793
                                     
  • 1746 1794 Schriftsteller P.N. van Eyck 1887 1954 Schriftsteller Henk van der Grift 1935 Eisschnellläufer Pieter Oussoren 1943 Pfarrer Rutger
  • wird. Der Werdegang und die Ausbildung von Evert van Aelst liegt völlig im Dunkeln, doch stehen seine Arbeiten stilistisch in der Nachfolge von Pieter Claesz

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