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ⓘ Tonio Hölscher. Der Sohn des Altphilologen Uvo Hölscher und der Germanistin Dorothea Hölscher-Lohmeyer legte 1959 sein Abitur am Gymnasium Steglitz in Berlin ab ..



                                     

ⓘ Tonio Hölscher

Der Sohn des Altphilologen Uvo Hölscher und der Germanistin Dorothea Hölscher-Lohmeyer legte 1959 sein Abitur am Gymnasium Steglitz in Berlin ab. Er studierte von 1959 bis 1965 Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Klassische Philologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Universität La Sapienza in Rom und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Die Promotion über das Bild der Siegesgöttin Victoria erfolgte 1965 bei Roland Hampe, wo er bis 1966 als Assistent am Archäologischen Institut tätig war. Nachdem er 1966/1967 das Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts erhalten hatte, wurde Hölscher Assistent an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg bei Erika Simon. Dort habilitierte er sich 1972 mit einer Arbeit über die griechischen Historienbilder der klassischen Zeit. Anschließend war er als Oberassistent und Privatdozent tätig. 1975 wurde er ordentlicher Professor für Klassische Archäologie an der Universität Heidelberg. 2009 wurde er emeritiert, jedoch vertrat er seinen Lehrstuhl auch im Wintersemester 2009/2010. Nachdem der vakante Lehrstuhl von 2010 bis 2015 durch Caterina Maderna vertreten worden war, trat 2015 Nikolaus Dietrich die Nachfolge Hölschers an.

Tonio Hölscher ist Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Academia Scientiarum et Artium Europaea in Salzburg, der Academia Europaea in London, der Accademia di Archeologia, Lettere e Belle Arti in Neapel, der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom, des Deutschen Archäologischen Instituts und des Österreichischen Archäologischen Instituts in Wien. Bekannt sind seine Forschungen zur politischen und gesellschaftlichen Funktion antiker Bildwerke, für die er 2005 mit dem Lautenschläger-Forschungspreis der Universität Heidelberg ausgezeichnet wurde. Tonio Hölscher war Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der populärwissenschaftlichen Zeitschrift Abenteuer Archäologie. Er ist mit der Klassischen Archäologin Fernande Hölscher verheiratet.

                                     

1. Schriften

  • als Hrsg.: Klassische Archäologie. Grundwissen. Theiss u. a., Stuttgart u. a. 2002, 4. Auflage 2015, ISBN 978-3-8053-4876-8.
  • als Hrsg. mit Ortwin Dally, Susanne Muth, Rolf-Michael Schneider: Medien der Geschichte – Antikes Griechenland und Rom. De Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033625-2.
  • Öffentliche Räume in frühen griechischen Städten. = Schriften Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse. Bd. 7. Winter, Heidelberg 1998, 2. Auflage 1999.
  • Staatsdenkmal und Publikum. Vom Untergang der Republik bis zur Festigung des Kaisertums in Rom = Xenia. Bd. 9. Universitätsverlag, Konstanz 1984, ISBN 3-87940-233-7.
  • als Hrsg. mit Rolf Lauter: Formen der Kunst und Formen des Lebens: ästhetische Betrachtungen als Dialog von der Antike bis zur Gegenwart und wieder zurück. Cantz, Ostfildern-Ruit 1995, ISBN 3-89322-718-0.
  • Die Griechische Kunst. Beck, München 2007, 2. Auflage 2015, ISBN 978-3-406-90250-5
  • Römische Bildsprache als semantisches System = Abhandlungen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse. Jg. 1987, Abh. 2. Winter, Heidelberg 1987, ISBN 3-533-03925-0 In italienischer Sprache: Il linguaggio dellarte romana. Un sistema semantico = Piccola Biblioteca Einaudi. Bd. 592. Traduzione di Francesco de Angelis. Einaudi, Turin 1993, ISBN 88-06-13294-6; in englischer Sprache: The language of images in Roman art. Translated by Anthony Snodgrass and Anne-Marie Künzl-Snodgrass. Cambridge University Press, Cambridge u. a. 2004, ISBN 0-521-66200-1; in polnischer Sprache: Sztuka rzymska. Język obrazowy jako system semantyczny. Tłumaczenie, opracowanie i wstęp Lechosław Olszewski. Wydawnictwo Poznańskie, Posen 2011, ISBN 978-83-7177-801-8).
  • Victoria Romana. Archäologische Untersuchungen zur Geschichte und Wesensart der römischen Siegesgöttin von den Anfängen bis zum Ende des 3. Jhs. n. Chr. von Zabern, Mainz am Rhein 1967.
  • Ideal und Wirklichkeit in den Bildnissen Alexanders des Großen = Abhandlungen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-Historische Klasse. Jg. 1971, Abh. 2. Winter, Heidelberg 1971, ISBN 3-533-02133-5.
  • Griechische Historienbilder des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr. Konrad Triltsch, Würzburg 1973.
                                     
  • Altphilologen Uvo Hölscher verheiratet ihre gemeinsamen Söhne sind der Klassische Archäologe Tonio Hölscher und der Neuzeithistoriker Lucian Hölscher Rübezahl
  • Hölscher bezeichnet Windmöller Hölscher 1869 gegründetes Maschinenbau - Unternehmen mit Hauptsitz in Lengerich, Westfalen Hölscher ist der Familienname
  • Fernande Hölscher geb. Scheid, 1944 ist eine deutsche Klassische Archäologin. 1963 bis 1970 studierte Hölscher Klassische Archäologie, Gräzistik und
  • Germanistin Dorothea Hölscher - Lohmeyer verheiratet, seine Söhne sind der Klassische Archäologe Tonio Hölscher und der Historiker Lucian Hölscher Die Odyssee
  • Promotion an den Universitäten Heidelberg und Paris - Sorbonne mit einer von Tonio Hölscher und François Baratte betreuten Arbeit zum Thema Die Stadt als Lebensraum
  • Heidelberg und Göttingen. Im Jahr 1982 wurde sie in Heidelberg bei Tonio Hölscher mit einer Untersuchung zu idealisierten römischen Porträtstatuen promoviert
  • Geyer: Erika Simon In: Gnomon, Bd. 91, 2019, Heft 7, S. 670 671. Tonio Hölscher Laudatio für Frau Professor Dr. phil. Erika Simon. In: Feier zur Verleihung
  • Leipziger Nikolaikirche, 1845 1911 Sein Bruder Tonio Hölscher 1940 ist Klassischer Archäologe. Hölscher besuchte in Berlin das jesuitische Canisius - Kolleg
  • Christoph Börker, Hans - Joachim Gehrke, Kurt Raaflaub, Wolfgang Schuller, Tonio Hölscher Volkert Haas, Werner Dahlheim, Jürgen von Ungern - Sternberg, Liselot
  • 3 - 8053 - 0971 - 6, S. 307 308 online Tonio Hölscher Roland Hampe In: Gnomon 53 1981 S. 620 ff. Tonio Hölscher Nachruf auf Roland Hampe 2.12.1908
                                     
  • Borbein, Tonio Hölscher Paul Zanker Hrsg. Klassische Archäologie. Eine Einführung. Reimer, Berlin 2000, ISBN 3 - 496 - 02645 - 6. Tonio Hölscher Hrsg.
  • Hölschers Vater Uvo Adolf Hölscher 1805 1863 war Rechtsanwalt und Notar in Norden. Sein Bruder war der Pfarrer Wilhelm Hölscher 1845 1911 Wilhelms Söhne
  • zu ihrer Pensionierung war sie zunächst mit Roland Hampe, dann mit Tonio Hölscher Mitherausgeberin der Kataloge der Sammlung antiker Kleinkunst des Archäologischen
  • Konzepte und Methoden. Francke, Tübingen 2005, ISBN 3 - 8252 - 2092 - 3. Tonio Hölscher Klassische Archäologie. Grundwissen. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3 - 8062 - 1653 - 3
  • Geschichte in Heidelberg, Athen und London. 1998 wurde sie in Heidelberg bei Tonio Hölscher mit der Arbeit Heiligtümer und Kulte Kretas in klassischer und hellenistischer
  • Johanna Stachel, Physikerin 2003 Peter Krammer, Krebsforscher DKFZ 2005 Tonio Hölscher Altertumswissenschaftler 2007 Matthias Hentze und Andreas Kulozik
  • Ποσειδῶνος. Heiligtümer und Kulte des Poseidon auf der Peloponnes bei Tonio Hölscher promoviert und war danach Wissenschaftlicher 2002 kurzfristig Assistent
  • Archäologin. Dagmar Grassinger wurde 1987 an der Universität Heidelberg bei Tonio Hölscher mit einer Arbeit zum Thema Römische Marmorkratere promoviert. AnschlieSend
  • Heidelberg und Rom wurde er 1982 an der Universität Heidelberg bei Tonio Hölscher mit einer Arbeit Über die Darstellung der Insignien römischer Magistrate
  • historischen Reliefs siehe Tonio Hölscher Klassische Archäologie, Grundwissen. Theiss u. a., Stuttgart u. a. 2002, S. 259 268 Tonio Hölscher Historische Reliefs


                                     
  • Heidelberger Akademie der Wissenschaften getragen und von ihm gemeinsam mit Tonio Hölscher herausgegeben werden. Pflug beschäftigt sich bei seinen Forschungen
  • Elaine Gazda, Pier Giovanni Guzzo, Rudolf Haensch, Lothar Haselberger, Tonio Hölscher Valentin Kockel, Paolo Liverani, Michael Mackensen, Alessandro Naso
  • Archäologie der ägäischen Bronzezeit einen weiteren Schwerpunkt hinzu führte. Tonio Hölscher konnte zudem auch im Mittelbau groSe Erweiterungen durchsetzen. Eine
  • Religionswissenschaft. Ihre Herausgeber sind Jan Assmann, Fritz Graf, Tonio Hölscher Ludwig Koenen und John Scheid. Zum Herausgeberbeirat gehören Mary Beard
  • Universität Heidelberg berufen, der seit der Emeritierung des Vorgängers Tonio Hölscher unbesetzt war. Die Professur wurde zunächst als Juniorprofessur mit
  • Altertumswissenschaft RE Band IV, 1, Stuttgart 1900, Sp. 831 835. Tonio Hölscher Homonoia Concordia. In: Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae
  • Von 2002 bis 2004 amtierte Borg in Vertretung des Lehrstuhlinhabers Tonio Hölscher als Direktorin des dortigen Archäologischen Instituts. Ende 2004 wurde
  • Biographie ADB Band 35, Duncker Humblot, Leipzig 1893, S. 488 490. Tonio Hölscher Karl Bernhard Stark 1824 1879. In: Reinhard Lullies, Wolfgang Schiering
  • Fritz Graf 1997 2005 Antoine Hermary Aix - en - Provence 2006 2013 Tonio Hölscher Heidelberg 1997 2013 Vassilis Lambrinoudakis Athen 1980 2013
  • Altertumswissenschaft RE Band IV, 2, Stuttgart 1901, Sp. 1452 f. Tonio Hölscher Juliane Metz, Günther Schörner: Kultinstrumente VIII C 3. Geräte zum

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