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ⓘ Eduard Holste war ein deutscher Jurist, NSDAP-Mitglied, SA- und SS-Angehöriger, von 1936 bis 1940 Leiter der Geheimen Staatspolizei in Braunschweig, während des ..



                                     

ⓘ Eduard Holste

Eduard Holste war ein deutscher Jurist, NSDAP-Mitglied, SA- und SS-Angehöriger, von 1936 bis 1940 Leiter der Geheimen Staatspolizei in Braunschweig, während des Zweiten Weltkrieges als Angehöriger der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD an der Ostfront.

                                     

1. Leben

Holste wurde als Sohn eines Schlachters geboren. Von 1931 bis 1935 arbeitete er als Gerichtsassessor. Er war einige Monate Mitglied der Deutschen Volkspartei DVP, später der Deutschnationalen Volkspartei DNVP. Seit 1. Mai 1933 war Holste NSDAP-Mitglied und seit 2. August 1933 Angehöriger der SS. Am 14. Juli 1935 trat er aus dem Reichsdienst aus und in der Dienst der Braunschweigischen Politischen Polizei ein.

                                     

1.1. Leben Gestapo-Leiter in Braunschweig

Mitte der 1930er Jahre war der spätere Höhere SS- und Polizeiführer und nach Kriegsende in Riga verurteilte und hingerichtete Kriegsverbrecher Friedrich Jeckeln Leiter der Geheimen Staatspolizei in Braunschweig. Jeckeln hatte das Amt bis 1936 inne.

Nachdem Holste in den Braunschweigischen Polizeidienst eingetreten war, wurde er bald darauf vom Braunschweigischen Innenministerium unter Leitung von Dietrich Klagges zum zweiten Stellvertreter Jeckelns neben Otto Diederichs ernannt. Jeckeln verließ Braunschweig 1936, woraufhin Holste sein Amtsnachfolger wurde. In einer dienstlichen Beurteilung vom 14. Januar 1936 bescheinigte ihm Jeckeln u. a., dass sich Holstes Entscheidungen dadurch auszeichneten, dass sie stets im nationalsozialistischen Sinne getroffen worden und zeigen, daß er vom Ideengute des Nationalsozialismus durchdrungen ist.

Holste leitete die Braunschweiger Gestapo, die sich Bohlweg 51 befand bis 1940, sein Stellvertreter war Willy Lages. Sein Amtsnachfolger wurde Horst Freytag 24. Juli 1940 bis 31. Oktober 1942, gefolgt vom letzten Amtsstellenleiter Günther Kuhl 1. Januar 1943 bis 10. April 1945, → Übergabe der Stadt Braunschweig.

1936 hatte Holste den Rang eines SS-Untersturmführers als Führer im Sicherheitsdienst des Reichsführers SS SD, dessen Leiter Reinhard Heydrich war. Während seiner Amtszeit in Braunschweig wurde Holste am 25. Oktober 1937 zum Regierungsrat befördert und 1938 zum SS-Sturmbannführer als Führer im SD-Hauptamt.

                                     

1.2. Leben Kriegsteilnehmer

Nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 und dem damit verbundenen Beginn des Zweiten Weltkrieges war Holste zunächst von September bis Oktober als Verbindungsführer der Sicherheitspolizei Sipo zum AOK 10 eingesetzt. Vom 29. September 1941 bis 30. September 1942 war Holste bei den Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD im Bereich der Heeresgruppe Mitte in Russland eingesetzt, ab 6. März 1943 im Bereich der Heeresgruppe Süd. Holste leitete in der Einsatzgruppe B zunächst die Abteilungen IV Gestapo und V Kriminalpolizei, später den Einsatztrupp "Smolensk". Am 30. September 1944 wurde er zum SS-Obersturmbannführer befördert. Anfang 1945 folgte ein Vorschlag zur Beförderung zum Oberregierungsrat.

                                     

1.3. Leben Nachkriegszeit

Nach Kriegsende, das Holste als Angehöriger eines SS-Gebirgsjägerregiments erlebt haben soll, galt er zunächst als verschollen, lebte dann aber ab 1954 in Bad Harzburg, wo seine Ehefrau seit 1942 wohnte. 1956 zog das Paar nach Hagen. Von 1965 bis zu seinem Tode lebte Holste in Marburg.

Zwischen 1961 und 1965 war Holste Angeklagter in verschiedenen NS-Prozessen gegen Angehörige der Einsatzgruppen.

                                     
  • Familienname folgender Personen: Eduard Holste 1904 1969 deutscher Jurist, Einsatzgruppen - SD - und SS - Angehöriger Friedrich Holste 1908 1942 deutscher Prähistoriker
  • Hermann Eduard von Holst 7. Junijul. 19. Juni 1841greg. zu Fellin, Estland 20. Januar 1904 in Freiburg im Breisgau, Baden war ein deutscher Historiker
  • in Freiburg im Breisgau 3590 Holst Asteroid des Hauptgürtels Holst Peak, Berg auf der Alexander - I - Insel in der Antarktis Holste Begriffsklärung
  • auch der Historiker Hermann Eduard von Holst 1841 1904 Erich von Holsts Eltern waren der Psychiater Dr. Walther von Holst 1872 und seine Ehefrau
  • Holste Eduard 1904 1969 deutscher Jurist, Einsatzgruppen - SD - und SS - Angehöriger Holste Friedrich 1908 1942 deutscher Prähistoriker Holste
  • September 1940 bis 31. Oktober 1942 leitete Freytag als Nachfolger von Eduard Holste die Staatspolizeistellen Braunschweig, wo er zur Beförderung zum
  • Eduard Lintner 4. November 1944 in Marktlangendorf, Sudetenland ist ein deutscher Politiker CSU Er war von 1991 bis 1998 Parlamentarischer Staatssekretär
  • Staatspolizeistelle Braunschweig. Dienststellenleiter war zu dieser Zeit Eduard Holste Während des Zweiten Weltkrieges war Lages ab dem 7. Oktober 1940 beim
  • Waffe aus deren Holster Ziehen ist der Familienname folgender Personen: Conrad Siegmund Ziehen 1727 1780 deutscher Theologe Eduard Ziehen Schriftsteller
  • John Robert Seeley 1834 1895 John Donnell Smith 1829 1928 Hermann Eduard von Holst 1841 1904 Members of the American Academy. Listed by election year


                                     
  • Eduard Franz Schott 6. Mai 1886 in Hagenau, Reichsland ElsaS - Lothringen 6. Juli 1952 war ein deutscher Mediziner jüdischer Herkunft. 1935 wurde
  • Karl Eduard Rothschuh 6. Juli 1908 in Aachen 3. September 1984 in Münster war ein deutscher Herzphysiologe und Medizinhistoriker. Rothschuh war
  • Rudolf Eduard Schinz 17. April 1812 in Zürich, Schweiz 8. Oktober 1855 in Dirschau, Königreich PreuSen war ein Schweizer Eisenbahnbauingenieur.
  • des . Eduard Bleich, S. 992, 1002, 1010. Adress - Kalender für die Mitglieder des vereinigten Landtages, S. 12 ff., Digitalisat Karsten Holste In der
  • Claus Meyer genannt Claus - Meier, geboren als Eduard August Nicolaus Meyer 20. November 1856 in Linden bei Hannover 9. November 1919 in Düsseldorf
  • Wiktor Kortschagin Teilnehmer: 64 Titelverteidiger: Russland Nikolai Bondar, Eduard Chrennikow, Wiktor Kortschagin, Wladislaw Kormtschikow Teilnehmer: 15 Staffeln
  • wird Eduard bald des Lebens in Zweisamkeit überdrüssig. Er überzeugt Charlotte davon, seinen Freund, den Hauptmann, auf das Anwesen zu holen Zudem
  • England zu holen 1325 reiste die englische Königin Isabelle zu diplomatischen Verhandlungen nach Frankreich. Sie hatte sich von ihrem Mann Eduard II. entfremdet
  • Als Donaumoosräuber verübten Ferdinand Gump 1844 und Eduard Gänswürger 1843 zwischen 1871 und 1873 in den damaligen bayerischen Gerichtsbezirken
  • viele Jahre allein. In ihrer Truppe sind ihre drei Söhne Pero, Camillo und Eduard sowie die Tochter Ines integriert. Die Söhne bilden mit einer Trapeznummer
  • Franz Adolf Eduard von Lüderitz, meist nur Adolf Lüderitz 16. Juli 1834 in Bremen 24. Oktober 1886 im Oranje in Deutsch - Südwestafrika, heute Namibia


                                     
  • Hofk  Hofl  Hofm  Hofn  Hofp  Hofr  Hofs  Hoft  Hofv  Hofw  Hofz Hofweber, Eduard Max 1891 1978 deutscher Manager und Verbandsfunktionär
  • Dietrich 1617 Kaufmann und Ratsherr der Hansestadt Lübeck Holinger, Eduard 1856 1895 Schweizer Politiker Holinshed, Raphael, englischer Schriftsteller
  • vollständig Carl Leberecht Eduard Schlau, lettisch Karls Šlaus oder Kārlis Šlavs, vollständig Kārlis Lēberehts Eduards Šlavs, 22. Februarjul. 6
  • Herzinfarkt, an dessen Folgen er am 26. Juli verstarb. Wie sein Bruder Eduard litt insbesondere auch Hans Albert sehr unter der Trennung der Eltern, nach
  • erstmals ausstrahlte. Die Sprecher waren u. a. Arnold Risch, Aline BuSmann, Eduard Marks und Hartwig Sievers. Günter Benja: Gorch Fock. Poet mit Herz für die
  • des Landkreises Cuxhaven an der LandesstraSe 128 zwischen Beverstedt und Holste - Oldendorf Samtgemeinde Hambergen im Landkreis Osterholz Früher gehörte
  • Das Pogromdenkmal steht im Zentrum von Innsbruck, am Eduard - Wallnöfer - Platz, und erinnert an die Novemberpogrome 1938, in deren Verlauf die Innsbrucker
  • Rechnungsverhältnisse. Moritz Ruhl, Leipzig 1861, S. 432. Christian Noback, Friedrich Eduard Noback: Münz - Maass - und Gewichtsbuch. Das Geld - Maass - und Wechselwesen
  • das Wochenende 3, 5 Millionen Deutsche Mark im Tresor eingelagert. Bankier Eduard Rose freut sich auf die Ankunft seiner Tochter Silvia Rose, die aus Wien

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