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ⓘ Diskriminierung von Männern in Deutschland. Die Diskriminierung von Männern in Deutschland ist vielschichtig und zieht sich durch viele Bereiche. Diese Bereiche ..


                                     

ⓘ Diskriminierung von Männern in Deutschland

Die Diskriminierung von Männern in Deutschland ist vielschichtig und zieht sich durch viele Bereiche. Diese Bereiche unterscheiden sich stark von denen, in denen Diskriminierung gegen Frauen vorkommt.

                                     

1. Gesundheit

In der Gesundheitsvorsorge werden deutlich mehr Untersuchungen für Frauen, als für Männer übernommen. In der Krebsvorsorge erhalten Frauen ab dem 20. Lebensjahr präventive Untersuchungen. Männer hingegen erhalten erst ab dem 45. Lebensjahr eine Kostenübernahme, obwohl Hodenkrebs einen ersten Häufigkeitsgipfel um das 30. Lebensjahr hat.

Auch Suizid betrifft Männer deutlich häufiger als Frauen, mit steigender Tendenz. Getan wird jedoch nur wenig. William Pollack, Psychologieprofessor an der Harvard Medical School, ist der Meinung, dass die Gesellschaft schon längst Maßnahmen ergriffen hätte, wenn die Suizidrate bei Mädchen vergleichbar groß wäre. Die Anstrengungen zur Prävention sind jedoch sehr gering. Auch sind Männer deutlich häufiger Opfer von Tötungsdelikten. Auch die Wahrscheinlichkeit während der Arbeit zu sterben ist bei Männern deutlich erhöht.

Auch die gesundheitsgefährdende Obdachlosigkeit ist überwiegend ein männliches Problem. Etwa drei Mal so viele Männer wie Frauen sind wohnungslos.

                                     

2. Recht

Martin Rosowski vom Bundesforum Männer kritisierte die Diskriminierung von Männern durch das Bundesgleichstellungsgesetz. So müssten Männer eine strukturelle Benachteiligung nachweisen, während sie bei Frauen per se angenommen wird. Dabei ist nach gängiger Definition der meisten Juristen strukturelle Benachteiligung nicht möglich.

Auch bei der Strafzumessung werden Männer in Deutschland diskriminiert. Sie erhalten für vergleichbare Straftaten signifikant höhere Strafen.

                                     

3. Gesellschaft

Auch im Schulwesen werden Männer diskriminiert. Ihre Bedürfnisse werden zunehmend ignoriert. Ihre Leistungen werden bei gleicher Qualität wie die der Mädchen schlechter benotet und ihre Versetzungen in höhere Schulstufen oder Klassen erschwert. Der Anteil von Jungen in Förderschulen beträgt 67 %; dreimal so viele Jungen wie Mädchen sind in Erziehungsberatungsstellen.

Auch beim Thema sexuelle Gewalt werden Männer stark diskriminiert. Häufig werden männliche Opfer verhöhnt oder ihnen nicht geglaubt. In Deutschland stehen 400 Frauenhäusern gerade einmal vier Männerhäusern gegenüber.

                                     
  • Diskriminierung bezeichnet eine Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder einzelnen Personen nach MaSgabe bestimmter Wertvorstellungen oder
  • Ergebnis von organisatorischem Handeln in einem Netzwerk gesellschaftlicher Institutionen. Der potentielle Ort institutioneller Diskriminierung wird in den
  • Das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, abgekürzt Frauenkonvention oder CEDAW englisch: Convention on the Elimination
  • Beseitigung der Diskriminierung der Frau hinaus. Gleichbehandlung meint die Vermeidung von direkter oder indirekter Diskriminierung von Menschen in allen Lebensbereichen
  • zu verdanken. Eingriffe in die Gleichberechtigung werden als Diskriminierung bzw. Privilegierung bezeichnet. Diskriminierung jemand wird wegen sachlich
  • Merkmale oder Tatsachen ungleich zu behandeln, wenn dies zu einer Diskriminierung also einer Benachteiligung oder Herabwürdigung einzelner führt, ohne
  • Amsterdamer Vertrags wurde Deutschland verpflichtet, seine Gesetzgebung bezüglich Diskriminierung in Bereichen wie der sexuellen Identität in Beschäftigung und
  • Selbsthilfeorganisation von Lesben und Schwulen in Deutschland Er ist auf Bundes - Landes - und Ortsebene aktiv, aber auch international. Der LSVD ist in allen Bundesländern
  • dass die Diskriminierung auf der Grundlage von Homosexualität verbreitet vorkomme, aber in Deutschland ist der Wert von 2006 bis 2008 von 32 Prozent


                                     
  • Schutz ab. Ein Gesetzentwurf zur Abschaffung der sozialen Diskriminierung liegt in Deutschland nicht vor, wird aber auf europäischer Ebene diskutiert. Laut
  • Art. 3 GG geschaffen worden. Die vom Gesetzgeber in Kauf genommene Diskriminierung von Männern durch die Wehrpflicht warf allerdings nicht nur juristische
  • Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Bereich der sozialen Sicherheit. Das Verwaltungsgericht sah in der deutschen Rechtslage einen
  • deutschsprachigen Raum auch Lookismus bezeichnet die Stereotypisierung bzw. Diskriminierung auf Grund des Aussehens. Das Phänomen wird insbesondere bezogen auf
  • beschreibt in der Sozialökonomie und Soziologie den Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Brutto - Stundenlohn von Frauen und Männern er wird als
  • elterlichen Verantwortung in Nachtrennungsfamilien gefordert. Ziel des Vereins ist es, die Arbeit mit Jungen, Männern und Vätern in Deutschland zu fördern. Der
  • soziale Bewegung, die sich mit Themen aus der Lebenswelt von Männern befasst. Sie besteht aus in der Weltanschauung sehr unterschiedlichen Organisationen
  • schwere Arbeiten. In Deutschland existiert seit dem 19. Jahrhundert eine Tradition, Frauenarbeit niedriger zu entlohnen als die von Männern in vergleichbarer
  • Gomolla: Schulentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft. Strategien gegen Diskriminierung in England, Deutschland und in der Schweiz. Waxmann Verlag
  • aufgrund verschiedener zusammenwirkender Persönlichkeitsmerkmale Opfer von Diskriminierung wird. Diskriminierungsformen wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus
  • Diskriminierung und Marginalisierung von Menschen mit Behinderungen. Zu unterscheiden ist dabei zwischen einer feindselig - aggressiven Haltung von einzelnen
                                     
  • jüdische Präsenz in Deutschland wieder stärker zu machen. Da die Juden andererseits im Zuge der Auflösung der Sowjetunion Opfer von Diskriminierung wurden, wurde
  • Bielefeld: Kleine, S. 61 83 PDF Männer Paschas und Nestflüchter? Zeitverwendung von Männern in der Bundesrepublik Deutschland Verlag Barbara Budrich Juli
  • Paragraphen 175 in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1969 aus, bei der einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen erwachsenen Männern nicht mehr als
  • kehrten 193.000 in Deutschland lebende Türken dauerhaft in die Türkei zurück. Am häufigsten waren Arbeitslosigkeit und Diskriminierung ausschlaggebend für
  • Quoten bei Teilzeitarbeit unter Männern und Frauen sehr verschieden. Insbesondere sind die Arbeitszeiten von Eltern in Westdeutschland stark polarisiert
  • Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit und weitere Diskriminierungen vertreten. Diese werden als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Gewichtung von Belastungsarten, die für Männer - und Frauentätigkeiten als typisch gelten, eine mittelbare Diskriminierung verhindert werden. In der Schweiz
  • Benachteiligung von Personen oder Gruppen aufgrund ihres Lebensalters. Den Betroffenen wird es im Falle einer Diskriminierung erschwert, in angemessener
  • Bekämpfung der Diskriminierung wegen der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung in Beschäftigung
  • oder bewusste Diskriminierung sondern konstatiert statistisch ein relatives Schlechterabschneiden dieser Gruppen bei der Verteilung von Bildungschancen

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