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ⓘ Jacob Friedrich Isenflamm wurde als Sohn des kaiserlichen Kriegs- und Hofrates Johann Bernhard Isenflamm * unbekannt; † 1741 und dessen Ehefrau Anna Maria, geb. ..



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Jacob Friedrich Isenflamm
                                     

ⓘ Jacob Friedrich Isenflamm

Jacob Friedrich Isenflamm wurde als Sohn des kaiserlichen Kriegs- und Hofrates Johann Bernhard Isenflamm * unbekannt; † 1741 und dessen Ehefrau Anna Maria, geb. von Römers * unbekannt; † 1733, geboren.

1734 kam er im Alter von acht Jahren auf das Gymnasium in Preßburg, dort hatte er Unterricht bei Matthias Bel, mit dem sein Vater befreundet war. Aufgrund des Russisch-Österreichischen Türkenkrieges sowie dem Ausbruch der Pest in Preßburg, war er gezwungen 1738 nach Wien zurück zu kehren. 1740 kam es nach dem Tod Karls VI. in Wien zu öffentlichen Unruhen, so dass er gemeinsam mit seinem Vater nach Preßburg ging, allerdings starb sein Vater bereits kurz darauf, so dass er seine schulische Ausbildung unterbrechen musste.

Er verließ Österreich 1741 und ging nach Neustadt an der Aisch zum Superintendenten Johann Christian Lerche 1691–1768, der ebenfalls mit seinem Vater befreundet war. Auf dem dortigen Gymnasium beendete er seine Studien der Studia humanitatis. Nachdem er 1743 der Inauguration der Universität Erlangen beigewohnt hatte, 1744 als Student der Universität aufgenommen und begann ein Medizinstudium, das er am 8. Mai 1749 mit seiner Dissertation De congestionum mechanismo als Dr. med. beendete.

Als Begleiter eines Edelmannes reiste er zunächst nach Schwaben und dann 1750 nach Wien. Dort war es ihm als Protestant zwar untersagt, als Arzt zu praktizieren, allerdings leistete er in den Häusern mehrerer Gesandter seine ärztlichen Dienste und nutzte gleichzeitig die Gelegenheit am physisch-mathematischen Museum der Jesuiten Vorlesungen bei Gerard van Swieten, Anton de Haen, des Anatomen Johann Lorenz Gasser, des Botanikers Robert de Laugier 1722–1793 und des Paters Joseph Franz zu hören und das akademische sowie das spanische Hospital zu besuchen. Jacob Friedrich Isenflamm lernte in dieser Zeit auch den Reichshofrat Baron Georg Christian von Knorr kennen, der eine große Bibliothek besaß und dessen beide Söhne, Christoph Christian von Knorr und Josef von Knorr, er in Mathematik und anderen Wissenschaften unterrichtete. Als diese später als Offiziere der kaiserlichen Armee dienten, wurde er zu deren Behandlung von Erkrankungen und Verwundungen mehrmals, teils nach Prag und teils ins Feld gerufen.

Nach dem Tod des Barons von Knorr 1762, entschloss er sich, im Frühjahr zunächst nach Holland zu reisen und besuchte dort Utrecht und Leyden, von das aus reiste er über Leuven nach Paris und hielt sich dort mehrere Monate auf, um die dortigen Hospitäler und Sammlungen zu besuchen; er reiste dann über Straßburg, wo er sich ebenfalls einige Zeit aufhielt, zurück nach Wien.

Auf die Empfehlung des Grafen von Ellrodt aus Bayreuth erhielt er 1763 vom Bayreuther Markgrafen Friedrich Christian, mit dem Charakter des Hofrats, die Berufung zum dritten ordentlichen Professor der Medizin und Anatomie an der Universität Erlangen. Dort trat er im März 1764 mit seiner Rede De mutuo scientiae medicae reliquarumque scientiarum vincule an und wurde noch im gleichen Jahr zum zweiten Professor der Medizin ernannt.

1784 und 1785 lehnte er Berufungen an die Universitäten in Göttingen und in Pavia ab. 1791 wurde er zum ersten Professor der Medizin ernannt. Bis zu seinem Tod 1793 bekleidete er siebenmal das Amt des Prorektors an der Universität Erlangen.

Jacob Friedrich Isenflamm war verheiratet mit Jacobine Christine 1747–1786, eine Tochter des Erlanger Theologen Johann Rudolf Kiesling 1706–1778. Gemeinsam hatten sie mehrere Kinder. Hiervon sind namentlich bekannt:

  • Johann Christian Friedrich Isenflamm.
  • Heinrich Friedrich Isenflamm 20. Juni 1771 in Erlangen, † 23. Mai 1828 ebenda, Anatom;
                                     

1. Ehrungen und Mitgliedschaften

Am 16. Februar 1770 wurde Jacob Friedrich Isenflamm mit dem akademischen Beinamen Heraclianus II. unter der Matrikel-Nr. 725 zum Mitglied der Leopoldina gewählt.

Isenflamm, der 1777 die Ehrenmitgliedschaft des Erlanger Instituts der Moral und der schönen Wissenschaften erhielt, wurde am 30. Dezember 1778 von der Erlanger philosophischen Fakultät die Doktorwürde verliehen. 1782 wurde er durch die Universität Erlangen zum Scholarchen des Gymnasiums ernannt.

                                     

2. Schriften

  • Farben-Donat, oder erleichterte Anfangsgründe der lateinischen Sprache, zum Gebrauch für Kinder vom fünften bis zum achten Jahre. Erlangen 1776.
  • Histoire de la mouche commune de nos appartemens par Guil. Fred. B. de Gleichen dit. Russworm, traduit de l’allemand. à Nuremberg. Erlangen 1766.
  • Requeil des monuments des catastrophes etc. Nürnberg 1776.
  • Description de Zoolithes nouvellement de couvertes d’animaux quatrupedes inconnus et des cavernes, qui les renferment, de meme que de plusieurs autres grottes remarquables, qui se trouvent dans le Marggraviat de Baireuth, par J. F. Esper. traduite de l’allemand. Nürnberg 1774
  • Versuch von denen Ursachen der gegenwärtig allgemeinen Brustkrankheiten. Wien 1762.
  • Dissertatio inauguralis de congestionum mechanismo. Erlangen 1749.
  • Versuch einiger praktischen Anmerkungen über die Nerven zu Erläuterung verschiedener verborgenen Krankheiten und Zufälle. Erlangen 1774.
  • Oratio in natal. Frid. Carolinae M. B. dicta de principe in populo, et populo in principe quasi vivente. Swabacum 1769.
  • De spiritu in morbis tentamen. Wien 1762.
  • Nouvelles decouvertes dans le regne vegetal, ou observations microscopiques sur les parties de la generation des plantes renfermees dans fleurs et sur les insectes, qui s’y trouvent, avec quelques essais sur le germe, un supplement d’observations melees et plusieurs figure en taille douce gravees et illuminees, letout ecrit et peint exactement d’apres nature par B. de Gleichen dit Russworm: traduit de l’allemand. Nürnberg 1770.
  • De anaemia spuria. Erlangen 1765
  • Versuch einiger praktischen Anmerkungen über die Knochen zu Erläuterung verschiedener verborgenen Krankheiten und Zufälle. Erlangen 1782.
  • Verstaltung einer Blume auf der kleinen Wolfsmilch, die einer Anemone ähnlich gesehen; in Delius Fränkischen Sammlungen. Erlangen 1765.
  • Zusätze zu: Stephan Blancard. Lexicon medicum. Schwickert, Leipzig 1777. Band I A–M. Band II N–Z.
  • De diverso pathematum animi in corpus imperio. Erlangen 1773.
  • Versuch einiger praktischer Anmerkungen über die Eingeweide zu Erläuterung verschiedener verborgenen Krankheiten und Zufälle. Erlangen 1784.
  • De tunica cellulosa. Erlangen 1764.
  • Reductions entomologiques, par feu M. Roesel, traduits de l’allemand. Erlangen 1779.
  • Oratio de diverso pathematum animi in corpus imperio. Erlangen 1771.
  • Versuch einiger praktischen Anmerkungen über die Muskeln zu Erläuterung verschiedener verborgenen Krankheiten und Zufälle. Erlangen 1778.

Betreute Dissertationen

  • Franz Jacobi. De morbis cutaneis. Erlangen 1771.
  • Johann Jacob Iselin. De excoriatione morborum comite. Erlangen 1765.
  • Jacob Michael Halbmaier. De cauto specificorum usu et commendatione. Erlangen 1765.
  • Diss. de morbis amatoriis, resp. J. M. Vetter. Erlangen 1789.
  • De ginglymo. Erlangen 1785.
  • Dissertationes, editae a D. Joh. Christ. Fried. Isenflamm seinem Sohne. Erlangen 1793.
  • Diss. de deglutionis mechanismo. Resp. Chr. Fr. Wentz. Erlangen 1790.
  • Wilhelm Christian Hammer. De musculorum varietate. Erlangen 1765.
  • Johann Georg Gottfried Doppelmayr. De difficili in observationes anatmicas. Erlangen 1784
  • Johann Paul Kutter. De anaemia vera. Erlangen 1764
  • Karl Gottfried Hirsekorn. De concrementis polyposis. Erlangen 1787.
  • Johann Christian Ehrenfried Gebauer. Methodus plantarum medicinae clinicae adminiculum. Erlangen 1764.
  • Johann A. Gewinner. De lingua squalida. Erlangen 1779.
  • Christian Roth. Dissertatio Inauguralis Medica De Dysenteriae Affinitate. Erlangen 1766.
  • Henricus Gotthelf Toepel. Diss. glutinis animalis cum vegetabili comparatio respectu nutritionis. Erlangen 1778.
  • Johann Georg Schmidt. De difficili in observationes anatomicas epicrisi. Erlangen 1771.
  • Christian Heinrich Selig. De odoribus. Erlangen 1766.
  • Johann F. Dörfler. De vasis nervorum. Erlangen 1768.
  • De extremitatum analogia. Erlangen 1785.
  • Diss. de veneni effectu. Erlangen 1797.
  • Diss. de similitudine viscerum, resp. J. C. L. Schnell. Erlangen 1783.
  • Caspar Samuel Weißmann. Diss de remediis arteriacis. Erlangen 1769.
  • Johann Georg Gottfried Doppelmayr. De difficili in observationes anatomicas. Erlangen 1773
  • Johann Jacob Weiß. De musculorum pathologia. Erlangen 1774.
  • Peter J. Weismann. De causis praedisponentibus. Erlangen 1780.
  • Johann Philipp Steimmig. De remediis suspectis et venenatis. Erlangen 1767.
  • Diss. inaug. sistens arthritidis et rhevmatismi diagnosin. Erlangen 1787.
  • Diss. de nisu, resp. W. H. L. Borges. Erlangen 1790.
  • Johannes Christopherus Wegelin. De Physiognomia pathologica. Erlangen 1782.
  • Diss. de phthisi nasali. Resp. C. F. Schmetzer. Erlangen 1790.
  • Ludwig Christian Voigt. De vi corporum primitiva. Erlangen 1775.
  • Heinrich Filzhofer. De rotatione femoris. Erlangen 1767.
                                     
  • Isenflamm ist der Familienname von: Jacob Friedrich Isenflamm 1726 1793 deutscher Mediziner Heinrich Friedrich Isenflamm 1771 1828 deutscher Mediziner
  • Friedrich Isenflamm wurde als Sohn des Hochschullehrers für Anatomie, Jacob Friedrich Isenflamm und dessen Ehefrau, Jacobine Christine 1747 1786 eine Tochter
  • übertrug ihm der Hofrat und Professor der Arzneiwissenschaft Dr. Jacob Friedrich Isenflamm 1726 1793 die Erziehung und den Unterricht seiner beiden Söhne
  • Jurist, Theologe und Prediger Heinrich Friedrich Isenflamm 1771 1828 Mediziner und Hochschullehrer Christian Friedrich HarleS 1773 1853 Mediziner Gottfried
  • 1751 1808 Maler Heinrich Friedrich Isenflamm 1771 1828 Anatom und Hochschullehrer Georg Simon Ohm 1789 1854 Physiker Friedrich von Ammon 1791 1855
  • französischer Komponist und Schachspieler 1795 21. September: Jacob Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner und Hochschullehrer 1793 06. Oktober:
  • Akademie der Naturforscher während des zweiten Jahrhunderts ihres Bestehens. Friedrich Frommann, Jena 1860, S. 228 Digitalisat Willi Ule: Geschichte der Kaiserlichen
  • d Arien, deutscher Dramatiker und Librettist 1754 23. Februar: Jacob Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner und Hochschullehrer 1726 01. März: Abraham
  • britischer Maler, erste Vorsitzende der Royal Academy of Arts 1793: Jacob Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner und Hochschullehrer 1795: Johann Siegfried


                                     
  • Prinzessin von Anhalt - Köthen, Fürstin von Anhalt - Dessau 1726: Jacob Friedrich Isenflamm deutscher Anatom und Botaniker 1752: Luise zu Stolberg - Gedern
  • Gouverneur der Karibikinsel Trinidad 1784 23. Mai: Heinrich Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner 1771 23. Mai: Isaac Van Wart, Soldat im
  • Rechtsanwalt, Anführer der irischen Unabhängigkeitsbewegung 1771: Heinrich Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner 1778: Jean - Baptiste Gay, vicomte de Martignac
  • Michel Duroc, französischer General und Diplomat 1828: Heinrich Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner 1833: Richard Skinner, US - amerikanischer Politiker
  • Schweizer Studienkomponist Isenflamm Heinrich Friedrich 1771 1828 deutscher Mediziner und Hochschullehrer Isenflamm Jacob Friedrich 1726 1793 deutscher
  • Karl Huber 1726 1760 Schauspieler und Bühnenschriftsteller Jacob Friedrich Isenflamm 1726 1793 deutscher Mediziner und Hochschullehrer Ferdinand
  • Bibelübersetzer 56 23. Februar Jacob Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner und Hochschullehrer 66 26. Februar Carl Friedrich Wenzel deutscher Chemiker
  • Frölich deutscher Schriftsteller und Reformer 68 23. Mai Heinrich Friedrich Isenflamm deutscher Mediziner und Hochschullehrer 56 23. Mai Johann Josef Mazza

Wörterbuch

Übersetzung
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