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ⓘ Philipp Friedrich von Hetsch ist der Sohn des württembergischen Hofmusikers Christian Heinrich Hetsch. 1771 bemühte er sich 13-jährig, ohne Wissen seiner Eltern ..



Philipp Friedrich von Hetsch
                                     

ⓘ Philipp Friedrich von Hetsch

Philipp Friedrich von Hetsch ist der Sohn des württembergischen Hofmusikers Christian Heinrich Hetsch. 1771 bemühte er sich 13-jährig, ohne Wissen seiner Eltern, erfolgreich um seine Aufnahme an der Hohen Karlsschule in Stuttgart und wurde dort als Schüler der Maler Nicolas Guibal und Adolf Friedrich Harper angenommen. Schwerpunkt seiner Ausbildung war die Landschaftsmalerei.

Durch seine Liebe zum Theater kam Hetsch in Stuttgart an der Hohen Karlsschule mit dem Bildhauer des Klassizismus Johann Heinrich Dannecker und Friedrich Schiller in engen Kontakt. Hetsch und Dannecker sind beide 1758 geboren, Schiller 1759. Hetsch gehörte zu Danneckers und Schillers Freundeskreis.

Mit der Befürwortung seiner Lehrer an der Hohen Karlsschule wurde Philipp Friedrich von Hetsch 22-jährig ein Studienaufenthalt in Paris ermöglicht, dort wurde er 1780 als Schüler von Joseph Marie Vien und Claude Joseph Vernet angenommen, nachdem er bereits im selben Jahr von Herzog Carl Eugen zum Hofmaler ernannt worden war. Philipp Friedrich von Hetsch bezeichnete seine eigene Malweise als wesentlich vom Werk des großen französischen Malers des Klassizismus in der Malerei, Jacques-Louis David, beeinflusst.

Nach einem zweijährigen Studienaufenthalt in Paris kehrte Hetsch 1782 nach Stuttgart zurück, wo er weiterhin als Hofmaler Beschäftigung fand. Mit der finanziellen Unterstützung des Württembergischen Hofes konnte er im Frühjahr 1785 für zwei Jahre einen Studienaufenthalt in Rom antreten, um sich dort mit der Technik und Malweise so begnadeter Maler wie Giotto, Fra Angelico, Filippo Lippi, Sandro Botticelli, Caravaggio und weiter, nicht angeführten Meistern, vertraut zu machen.

Im Jahre 1787 übernahm Hetsch an der Hohen Karlsschule, 1790 zum Professor ernannt, den Lehrauftrag Adolf Friedrich Harpers. Mit der Schließung der Hohen Karlsschule 1794 verlor er wie die anderen künstlerischen Lehrer sein Lehramt. Nach dem Weggang Harpers, der bislang die Oberaufsicht über die herzogliche Gemäldegalerie führte, bekleidete Hetsch von 1798 bis 1816 das Amt des Galeriedirektors.

Philipp Friedrich von Hetsch wurde am 4. Februar 1808 mit dem Ritterkreuz des Württembergischen Zivil-Verdienstordens ausgezeichnet und dem damit verbundenen persönlichen, nicht vererbbaren Adel.

Hetsch zählt durchaus noch zu den Künstlern des Klassizismus, obwohl er nie einen vollständig eigenen Stil fand und im Schatten gerade seiner französischen Lehrer wie Vien und Vernet blieb. Sein Werk umfasst Darstellungen aus der Mythologie ebenso wie aus der Geschichte, und in den späten Bildern geben christliche Themen einen Schwerpunkt.

                                     

1. Familie

Er heiratete am im Jahr 1787 in Stuttgart Louise Friederike Wilhelmine Scholl 1766–1800, eine Tochter des Kammer- und Kirchenrats Ludwig Scholl und der Elisabeth Wilhelmine Plouquet. Das Paar hatte 4 Söhne von denen 3 früh starben sowie eine Tochter. Der Architekt Gustav Friedrich von Hetsch ist sein Sohn aus dieser Ehe.

Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er 1801 Charlotte Fischer 1778–1826, eine Tochter des württembergischen Hofbaumeisters Reinhard Ferdinand Heinrich Fischer. Das Paar hatte noch einen Sohn.

                                     

2. Werke Auswahl

  • Papirius und die gallischen Krieger
  • Der blinde Oedipus mit seinen Töchtern vor Theseus
  • Cornelia, die Mutter der Gracchen, 1794
  • Joseph im Gefängnis
  • Daniel in der Löwengrube
  • Ritter Albonack, dem König Alfred seine Töchter zeigend
  • Der Abschied des Regulus von den Seinigen
  • Amor und Psyche im Kahne
  • Brutus von Porcia
  • Marius auf den Trümmern Karthago’s
  • Maria’s Unterredung mit Porcia, der Gemahlin des Pilatus
  • Der über die Wegnahme der Briseis zürnende Achilles
  • Odins Höllenfahrt
  • König Friedrich und sein Gefolge vor dem Schlosse Monrepos

Zu Philipp Friedrich von Hetschs bedeutenden Familienbildnissen zählt sein Gemälde des Oberbaudirektors Reinhold Ferdinand Fischer mit seiner Gemahlin Juliane Fischer, einer geborenen Bilfinger, aus der württembergischen Bilfinger Familie stammend, und ihren drei gemeinsamen Töchtern Friedericke Luise, Heinricke Franziska, Franziska Juliane und ihrem kleinen Sohn Ferdinand. Das querformatige Gemälde zählt zu dem Bestand der Stuttgarter Staatsgalerie.

                                     
  • dänischer Architekt und Maler deutscher Herkunft. Hetsch war der Sohn des Malers Philipp Friedrich von Hetsch und dessen erster Ehefrau Louise Friederike Wilhelmine
  • Hetsch 1806 1872 deutscher Komponist Philipp Friedrich von Hetsch 1758 1838 deutscher Maler Rolf Hetsch 1903 1946 deutscher Jurist, Kunsthistoriker
  • Charlotte Juliane Franziska 1778 1826 Philipp Friedrich von Hetsch 1758 1838 Maler Daniel Friedrich von Volz 1764 württembergischer Personaladel
  • von Philipp Friedrich von Hetsch setzte es 1795 bei Johann Heinrich Dannecker fort und beendete es von 1798 bis 1802 im Atelier von Jacques - Louis David
  • nahm in Enns ersten Malunterricht beim württembergischen Maler Philipp Friedrich von Hetsch 1805 wurde er Lehrling bei einem Zimmermaler in Linz. Hier konnte
  • Fischer, Heinrich Friedrich Füger, Philipp Friedrich von Hetsch Joseph Nicolaus Peroux, Ludovike Simanowiz, Nikolaus Friedrich von Thouret neben anderen
  • Marcus Antonius nach einem Gemälde von K. Pitz sowie Der Tod des Consuls M. Papirius nach Philipp Friedrich von Hetsch Dadurch ergab sich die Bekanntschaft
  • von Philipp Friedrich von Hetsch Von 1796 bis 1797 war Morff der Jüngere in Heilbronn ansässig. Von 1803 an war er in Salzburg. König Friedrich von Württemberg
  • Johann Heinrich Dannecker und Philipp Friedrich von Hetsch besonders aber an der Kunstakademie München durch Peter von Cornelius und verweilte sodann
  • Friederike, Gemälde von Philipp Friedrich von Hetsch 1803 Grabgesang des abgeschiedenen Jahrhunderts. 1800, vertont von Friedrich Ludwig Æmilius Kunzen


                                     
  • Kontakt mit Stuttgarter Künstlern, darunter den Malern Philipp Friedrich Hetsch und Adolf Friedrich Harper sowie dem Kupferstecher Johann Gotthard Müller
  • zum Beispiel nach Philipp Friedrich von Hetsch und Gottlieb Schick, schuf Gnauth unter anderem 92 Stahlstiche nach Zeichnungen von William Hogarth und
  • Michel - François Dandré - Bardon 1735 Jean Bardin 1765 und Philipp Friedrich von Hetsch 1783 Wilhelm Hoffmann: Tullius 58 In: Paulys Realencyclopädie
  • Philipp Christian Friedrich Freiherr von Normann, seit 1. Januar 1806 Graf von Normann - Ehrenfels 25. Oktober 1756 in Stresow, Pommern, bei Greifswald
  • Politik zu Gast. Zu seinem Freundeskreis zählten die Künstler Philipp Friedrich Hetsch und Eberhard Wächter sowie der Dichter Gustav Schwab. 1815 Ehrenbürger
  • Ludwig 1806 1872 deutscher Komponist Hetsch Philipp Friedrich von 1758 1838 deutscher Maler Hetsch Rolf 1903 1946 deutscher Jurist, Kunsthistoriker
  • erstes Werk war 1928 eine Monographie über den Stuttgarter Maler Philipp Friedrich Hetsch Von groSer Bedeutung war der Aufsatz Die Malereien im Stuttgarter
  • geschürzten weiSen Gewand, das ihren Körper faltenreich einhüllt. Philipp Friedrich von Hetsch porträtierte die Künstlerin nackt auf einem Liegesofa hingebettet
  • dann nach Stuttgart und wurde Schüler von Philipp Friedrich Hetsch der ihn sehr schätzte. Die Ausbildung bei Hetsch sah einen Studienaufenthalt in Dresden
  • 1793 ihrer Ehe stammt ein Porträt Caroline Scheffauers von der Hand Philipp Friedrich Hetschs das sich im Besitz der Galerie der Stadt Stuttgart befindet
  • Joseph Georg Sigismund von Wächter. Philipp Friedrich von Hetsch porträtierte Jeremias David Reuss. Klara Herzog porträtierte Ernst von Herzog. Susanne Höfler
  • Heinrich Dannecker, der Offizier Georg Friedrich Scharffenstein sowie die Maler Philipp Friedrich von Hetsch Philipp Jakob Scheffauer und Jakob Christian
  • Jan Gehl Jákup Pauli Gregoriussen Christian Frederik Hansen Gustav Friedrich von Hetsch Bjarke Ingels Arne Jacobsen Peter Meyn Steen Eiler Rasmussen Magnus
                                     
  • Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller 10. November 1759 in Marbach am Neckar 9. Mai 1805 in Weimar war ein Arzt, Dichter
  • Freiherr Karl Eberhard Friedrich von Varnbüler von und zu Hemmingen 12. August 1776 in Stuttgart 27. April 1832 ebenda war ein deutscher Politiker
  • Historiker 1857 1942 Bibliothekar Christian Heise 1936 Verleger Rolf Hetsch 1903 1946 Kunsthistoriker Gustav Janke 1849 1901 Verlagsbuchhändler
  • Agnes von Lilien. Sie war die Schwägerin Friedrich Schillers. Caroline von Lengefeld war eine Tochter des Oberlandjägermeisters Carl Christoph von Lengefeld
  • Graf von Zeppelin 28. November 1772 in Güstrow 21. Januar 1829 in Wien war ein deutscher Diplomat und Politiker in Diensten der Könige Friedrich von
  • hinaus so bedeutende Künstler wie Johann Heinrich Dannecker, Philipp Friedrich von Hetsch Philipp Jakob Scheffauer und Gottlieb Schick erfuhren dort ihre
  • Dannecker seine Ausbildung abgelehnt hatte, wurde er Schüler von Philipp Friedrich Hetsch Innerhalb kurzer Zeit eignete er sich eine auSerordentlich

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