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ⓘ Burg Pidhirzi. Die Burg Pidhirzi war eine polnisch-litauische Burg und später ausgebautes befestigtes Schloss und liegt im Dorf Pidhirzi, heute im Rajon Brody i ..

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Burg Pidhirzi
                                     

ⓘ Burg Pidhirzi

English version: Pidhirtsi Castle

Die Burg Pidhirzi war eine polnisch-litauische Burg und später ausgebautes befestigtes Schloss und liegt im Dorf Pidhirzi, heute im Rajon Brody im Westen der Ukraine.

                                     

1. Lage

Die Burg wurde am nördlichen Ende eines einfachen Plateaus am Rande des Podolischen Hochlandes gebaut. Das Plateau auf knapp 340 m Höhe liegt über der Ebene des Styru-Tales. Ort und Burg liegen wenige Kilometer südöstlich der Stadt und Burg Olesko.

                                     

2. Geschichte

Guillaume le Vasseur de Beauplan entwarf die Befestigungen, Andrea dell’Aqua war der Architekt des zweigeschossigen Schlosses, dass von 1633 bis 1645 erbaut wurde. Besitzer der Burg und Auftraggeber war der Großhetman und militärische Führer der Polnisch-Litauischen Union, Stanisław Koniecpolski. Die Burg wurde 1648 und 1651 von Kosaken angegriffen, die Burg jedoch nicht erobern konnten. Stanisławs Sohn ließ die Burg erneuern und erweitern. Stanisławs gleichnamiger Enkel war ohne Erben und vermachte die Burg mit Besitzungen 1682 an Jakub Sobieski.

Ab 1728 im Besitz der Adelsfamilie Rzewuski ließ Wacław Rzewuski das Schloss erweitern und eine Kirche anfügen. Nachdem das Gebiet zu Österreich kam, verblieb der Besitz in der Adelsfamilie Rzewuski. Mit dem Aussterben der Rzewuskis Leon Rzewuski kam die Burg 1865 an Władysław Hieronim Sanguszko und schon zwei Jahre später an seinen Sohn Eustachy Stanisław Sanguszko, der von September 1895 bis März 1898 Gouverneur des Königreichs Galizien und Lodomerien war.

Im Ersten Weltkrieg mehrfach geplündert lag es Ende 1915 im Bereich des Verlaufes der Ostfront, wurde aber nicht zerstört. Weitere Schäden kamen in den polnisch-sowjetischen Auseinandersetzungen zwischen 1918 und 1920 dazu. Teile der Schlosssammlungen wurden unter Roman Władysław Stanisław Andrzej Sanguszko 1901–1984 über Rumänien nach Brasilien evakuiert. Von 1921 bis 1939 Teil der Woiwodschaft Tarnopol, wurde das Schloss zu sowjetischer Zeit als Teil der Provinz Tarnopol als Tuberkulose-Sanatorium benutzt. 1956 wurde das Schloss bei einem Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. 1973/74 war es Filmkulisse für den polnischen Historienfilm Potop. Seit 1991 in der Ukraine liegend, kamen 1997 Teile der Bildergalerie von Lwiw auf das Schloss. 2008 wurde es vom WMF auf die Liste der 100 meist gefährdeten Kulturdenkmäler List of Most Endangered Monuments gesetzt.

Das Schloss wird in Reiseführern als bedeutendstes Renaissanceschloss Osteuropas bezeichnet. Die Überreste des Schlossparks haben noch heute über 300-jährige Linden im Bestand.

                                     
  • Pidhirzi ukrainisch Підгірці russisch Подгорцы Podgorzy, polnisch Podhorce, deutsch auch Podhorze ist ein Dorf in der Oblast Lwiw, Ukraine. Er liegt
  • stand in Lemberg Burg Olesko Burg Pidhirzi Schloss Pomorjany in Pomorjany Schloss Schowkwa in Schowkwa Schloss Solotschiw in Solotschiw Burg Stare Selo in
  • die Burg schlieSlich von der Familie Rzewuski erworben, die einen GroSteil der Mobiliars zu ihrem eigentlichen Herrschaftssitz Schloss Pidhirzi verbrachte
  • in seinen Besitzungen in der West - Ukraine. In Pidhirzi heute Ukraine lieS er zudem die Burg Pidhirzi mit einem groSen italienischen Garten bauen. Nach
                                     
  • Böhmerwald NepomukstraSenrandstatue in Butschatsch 1750 Nepomukstatue in Pidhirzi Isabel Heitjan: Das Wunder Johanns von Nepomuk 1744 zu Prag. In: Börsenblatt
  • Jaruschytschi Ярушичі Komarow heute Komariw Комарів Podhorce heute Pidhirzi Підгірці Daszawa heute Daschawa Дашава und Juseptycze heute
  • Festung Mukatschewe ungarisch Munkács, deutsch Munkatsch in Transkarpatien Pidhirzi Brody bastioniertes Schloss Poltawa, ehem. Festung Poltawa Sewastopol

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